einverstanden Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
Markt_Park_Tulpen
Junge_Park_Luftballons
 

Tag des offenen Denkmals: Veranstaltungen 2018

10 Uhr
Thematische Veranstaltung |  Radtour zur Einweihung der Skulpturenlinie am Fernradweg Berlin-Usedom – Eine gemeinsame Aktion der Stadt Bernau bei Berlin und der Stadt Biesenthal.
Interessierte, die sich auf ein aktives Kunsterlebnis einlassen wollen, sind herzlich eingeladen. Dabei wird das Motto des Denkmalstages – „Entdecken, was uns verbindet“ – wörtlich genommen und in die Gegenwart geholt. Im vergangenen Jahr fand das 5. deutsch-polnische Bildhauersymposium „Werkstatt im Freien“ unter dem Thema „Into the blue“ statt, veranstaltet durch die Stadt Biesenthal in Gemeinschaft mit dem Verein Kultur im Bahnhof e.V. Biesenthal und in Partnerschaft mit der Stadt Bernau. Acht Bildhauer, vier polnische und vier deutsche, trafen sich im September und arbeiteten – wie vorgegeben – unter freiem Himmel. Es entstanden acht Skulpturen
unter der Prämisse, dass sie ihren Platz am Fernradwanderweg Berlin-Usedom finden werden und damit eine bildkünstlerische Verbindungslinie zwischen beiden Städten zeichnen. Diese Skulpturenkette soll nun im Beisein der beiden Bürgermeister Carsten Bruch (Biesenthal) und André Stahl (Bernau) sowie einem Teil der beteiligten Bildhauer eingeweiht werden und das, wie es sich an einem Radwanderweg gehört – per Rad. (Alternativ zum Fahrrad steht für die Tour ein Busshuttle zur Verfügung. Anmeldungen über Stadt Bernau/Kulturamt Tel.: 0 33 38/36 53 10 und 3 11.)

Treffpunkt: 10 Uhr – Biesenthal, am Fischerkiez
1. Skulptur: Sarah Esser, „Es sei nicht nur Sein, sondern auch Werden“, Cottaer Sandstein
Fischerkiez (Breite Straße/Fischerstraße; am Denkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71)
Begrüßung durch den Biesenthaler Bürgermeister Carsten Bruch und die Initiatorin des Bildhauersymposiums „Werkstatt im Freien“ Anne Schulz, Vorstellung des Kunstwerkes durch die Bildhauerin.
Start: 10.15 Uhr
Strecke: Breite Straße – August-Bebel-Straße – Bahnhofstraße

2. Skulptur: Andrzej Kołodziejcyk, „Menschen im Kreis“, Stahlblech/Profilstahl
Grundschule „Am Pfefferberg“ (Bahnhofstraße 9-12)
Vorstellung des Kunstwerkes durch die Bildhauerin Emerita Pansowovà
Start: 10.35 Uhr
Strecke: Bahnhofstraße – August-Bebel-Straße retour

3. Skulptur: Tadeusz Świniarski, „Spring!“, Blech
Am Pflasterdenkmal (August-Bebel-Straße/Grünstraße)
Vorstellung des Kunstwerkes durch die Bildhauerin Anne Schulz
Start: 10.50 Uhr
Strecke: Grünstraße, Langerönner Weg

4. Skulptur: Ryszard Litwiniuk, „Das Brückenprojekt“, Cottaer und Reinhardtsdorfer Sandstein
Fahrradrastplatz an der Langerönner Wendeschleife
Vorstellung des Kunstwerkes durch die Bildhauerin Anne Schulz
Start: 11.05 Uhr
Strecke: Fernradwanderweg durch das Biesenthaler Becken nach Bernau bei Berlin

5. Skulptur: Stanislaw Kilarecki, „Boot vor Himmelszelt von Ufer zu Ufer“, Augengneis/Edelstahl
Begrüßung durch den Bernauer Bürgermeister André Stahl
Lobetal/Fahrradrastplatz (Bodelschwingstraße/Ladeburger Weg)
Vorstellung des Kunstwerkes durch die Bildhauerin Emerita Pansowovà
Start: 11.40 Uhr
Strecke: Ladeburger Weg – Biesenthaler Weg – Alte Lanker Straße – An der Kirche – Schmetzdorfer Straße

6. Skulptur: Fabian Bruske, „Dive“, Cottaer Sandstein
Ladeburg, am Teich (An der Kirche/Schmetzdorfer Straße)
Vorstellung des Kunstwerkes durch den Bildhauer
Start: 12.05 Uhr
Strecke: An der Kirche – Bernauer Straße – Zepernicker Landstraße – Kirschgarten – Fichtestraße – Oranienburger Straße

7. Skulptur: Yauhenia Usimava, „Balder“, Cottaer Sandstein
Kreisverkehr am Wasserturm (Mühlenstraße/Schönower Chaussee/Oranienburger Straße)
Vorstellung des Kunstwerkes durch die Bildhauerin
Start: 12.25 Uhr
Strecke: Schönower Chaussee – Weinbergstraße – Heinersdorfer Straße – Kreuzung am Gaskessel – Weißenseer Straße – Schwanebecker Chaussee – Hesselweg – Neue Gärten

8. Skulptur: Anne Schulz, „Wolf am Dolmen“, Märkische Findlinge
Neue Gärten am Pankemäander
Vorstellung des Kunstwerkes durch die Bildhauerin
Abschließendes Picknick am Dolmentisch

Gesamtstrecke: ca. 14,5 km
(Zeitangaben unter Vorbehalt)

10 Uhr
Bunkeranlage Ladeburg | Führung
Anmeldung über kulturamt@bernau-bei-berlin.de, Tel.: 0 33 38/36 52 88
10-16 Uhr:
Dorfkirche Ladeburg | Kirchenführungen mit Turmbesteigung
10.30-14 Uhr
Baudenkmal Bundesschule Bernau | Besucher erhalten an ausgewählten Standorten Informationen
11 Uhr
Waldsiedlung Bernau | Führung mit Frau Dr. Elke Kimmel, Historikerin und Autorin
Treffpunkt: Fritz Kühn-Eingangstor
11.30 Uhr
St.-Marien-Kirche | Kirchenführung mit Besichtigung des Schauraums Schülerchor
Telefonische Anmeldung unter: 0 33 38/7 02 20
13 Uhr:
Bunkeranlage Ladeburg | Führung
Anmeldung über Kulturamt Tel.: 0 33 38/36 52 88
13.30 Uhr:
St.-Marien-Kirche | Dachstuhlführung
Telefonische Anmeldung unter: 0 33 38/7 02 20
14 Uhr:
St.-Marien-Kirche | Kirchenführung mit Besichtigung des Schauraums Schülerchor
Telefonische Anmeldung unter: 0 33 38/7 02 20
14 Uhr
Waldsiedlung Bernau | Führung mit Frau Dr. Elke Kimmel, Historikerin und Autorin
Treffpunkt: Fritz Kühn-Eingangstor
14.30 Uhr
St.-Marien-Kirche | Dachstuhlführung
Telefonische Anmeldung unter: 0 33 38/7 02 20
15-18 Uhr:
Herz-Jesu-Kirche | Turmbesteigungen und Führungen
15.30 Uhr:
St.-Marien-Kirche | Dachstuhlführung
Telefonische Anmeldung unter: 0 33 38/7 02 20
16 Uhr:
Bunkeranlage Ladeburg | Führung
Anmeldung über Kulturamt Tel.: 0 33 38/36 52 88
16 Uhr:
Feuerwehrhaustheater im Ortsteil Börnicke | Figurenspiel frei nach dem Märchen
von Hans Christian Andersen „Die Prinzessin auf der Erbse“ für Kinder ab 4 Jahren
und Erwachsene
Reservierung unter: 01 51/57 89 19 45 oder kontakt@geschichtenreich.com
 

GEÖFFNETE BAUDENKMALE UND EINRICHTUNGEN

BAUDENKMAL BUNDESSCHULE BERNAU

Hannes-Meyer-Campus 9 | Geöffnet: 10.30-14 Uhr | Besucher erhalten an ausgewählten Punkten Informationen
 
Das Architekturensemble der Bauhausarchitekten Hannes Meyer und Hans Wittwer wurde zwischen 1928 und 1930 errichtet und zählt zu den bedeutendsten Baudenkmalen der europäischen Moderne.



BUNKERANLAGE LADEBURG

Biesenthaler Weg 23 | Führungen | Anmeldung über kulturamt@bernau-bei-berlin.de oder 03338 36 52 88

Der Gefechtsstand der 41. Fla-Raketenbrigade „Hermann Duncker” wurde von 1982 bis 1986 zum Zwecke der Flugabwehr erbaut, später von der Bundeswehr übernommen, zurückgebaut und verschlossen. Heute ist die Bunkeranlage ausschließlich für Führungen zugänglich.


 

DORFKIRCHE BÖRNICKE
Geöffnet: 10-16 Uhr

Die Börnicker Dorfkirche wurde Mitte des 13. Jahrhundert errichtet. Die Apostelbilder auf dem Gestühl des Altarraums stammen aus dieser Zeit und sind in ihrer Art in Brandenburg selten.




Dorfkirche Börnicke

DORFKIRCHE LADEBURG
Geöffnet: 10–16 Uhr | Kirchführung mit Turmbesteigung

Die Datierung des Kirchenbaus geht in die Jahre 1230/1240 zurück, möglicherweise gab es einen älteren Vorgängerbau. Der Westturm entstand im Zuge einer umfassenden Sanierung im Jahr 1853.

 

Dorfkirche Ladeburg

FEUERWEHRHAUSTHEATER IM ORTSTEIL BÖRNICKE
Börnicker Dorfstraße 11A | 16 Uhr: Figurenspiel frei nach dem Märchen von Hans Christian Andersen „Die Prinzessin auf der Erbse“ für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene

Um 1900 entstandenes Gebäudeensemble am Anger mit Waschhaus und Feuerwehrhaus. Im September 2015 erstmals noch unsaniert geöffnet für Konzert, Lesung und Ausstellung. Seit dem wurden die Gebäude saniert und der Garten hergerichtet. Es finden regelmäßig Konzerte, szenisches Spiel und Ausstellungen statt.

 

GALERIE BERNAU
Bürgermeisterstraße 4 | Geöffnet: 10-17 Uhr

Aktuelle Ausstellung: „Zeitenwende“ mit Fotografien von Ulrich Burchert / Ständige Verkaufsausstellung von Hedwig-Bollhagen-Keramik


Die Galerie Bernau lädt seit 1989 ein, zeitgenössische Bildende Kunst nationaler und internationaler Künstler und aller künstlerischen Genres zu entdecken.


Galerie

GASKESSEL
Heinersdorfer Straße | Geöffnet: 10-15 Uhr

Das Gasometer wurde 1928/29 als Scheibengasbehälter kostruiert und besteht aus einem 21m hohen genieteten Stahlkessel mit einem Fassungsvermögen von 2000m3. Das bis 1966 noch in Betrieb befindliche Gaswerk ist heute eine liebevoll hergerichtete Denkmalanlage. Der Gaskessel erhielt bei seiner Restaurierung den charakteristischen blauen Anstrich.

Bitte beachten Sie, das der Zutritt nur:

- für Kinder ab 100cm Körpergröße und ab einem Alter von sechs Jahren

- für Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen

- generell nur mit festem Schuhwerk

möglich ist.

 

 

Gaskessel

HENKERHAUS (HEIMATMUSEUM DER STADT BERNAU BEI BERLIN)
Am Henkerhaus | Geöffnet: 10-13 Uhr und 14-17 Uhr

Vom 13.-19. Jahrhundert wohnte im Henkerhaus der Scharfrichter von Bernau. Heute befindet sich hier eine Abteilung des Heimatmuseums mit Dauer- und Sonderausstellungen.



Henkerhaus

HERZ-JESU-KIRCHE
Ulitzkastraße/Bahnhofstraße | Geöffnet: 15-18 Uhr | Führungen und Turmbesteigungen


Die Kirche wurde von 1907 bis 1908 im Stil norddeutscher Backsteingotik erbaut. Pfarrer Carl Ulitzka verwirklichte sich damit seinen Traum von einer eigenen katholischen Kirche in Bernau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KUNSTRAUM INNENSTADT
Alte Goethestraße 3 | Geöffnet: 10-17 Uhr | Ausstellung


Die Skulpturensammlung der Waldsiedlung Bernau beherbergt Skulpturen namhafter deutscher Bildhauer des 20. Jahrhunderts unter anderem Gustav Weidanz, Fritz Cremer und Waldemar Grzimek.


 

 Foto: Micha Winkler

MÜHLENTOR
Mühlenstraße | Geöffnet: 10-16 Uhr

Aktuelle Ausstellung: „Mandala – eine unendliche Berührung“ der polnischen Künstlerin Joanna Szala. Sie verwendet für ihre Mandalas verschiedene Techniken und lässt sich von der Natur und ethnischen Kunst inspirieren. Beim ersten Kunstfestival im Mai des vergangenen Jahres in Stargard lösten ihre Arbeiten bei den Besuchern große Bewunderung aus. Die Ausstellung wurde zusammen mit dem Verein BRAMA aus dem polnischen Stargard organisiert.

Das ursprüngliche Mühlentor musste 1885 abgerissen werden. Das neue Mühlentor wurde nach historischem Vorbild errichtet und im Mai 2013 eröffnet.








 

 

STEINTOR MIT HUNGERTURM (HEIMATMUSEUM DER STADT BERNAU BEI BERLIN)
Steintorplatz | Geöffnet: 10-13 Uhr und 14-17 Uhr


Das letzte original erhaltene Stadttor Bernaus wurde im 13./14. Jahrhundert errichtet. Das Steintor beherbergt seit 1882 das Heimatmuseum.

 

 

 

 

ST.-GEORGEN-KAPELLE
Mühlenstraße | Geöffnet: 12-16 Uhr


Die Kapelle wurde im 14. Jahrhundert erbaut, doch bereits 1432 von den Hussiten zerstört. Mitte des 15. Jahrhunderts neu errichtet, erhielt sie ihre heutige Form nach Umbaumaßnahmen im Jahr 1872.

 

 

 

ST.-MARIEN-KIRCHE
Kirchplatz | Geöffnet: 11.30-17 Uhr | Führungen

Die Marienkirche im Zentrum Bernaus wurde 1519 vollendet. Ihr bedeutendstes Ausstattungsstück ist der Marienaltar aus dem 16. Jahrhundert mit Bildern aus dem Umkreis von Lucas Cranach d. Ä.

 

 

 

 

 

 

 

 

WALDSIEDLUNG BERNAU
Brandenburgallee 1 | freier Zugang

Die Waldsiedlung wurde ab 1958 als Wohnsiedlung für die Mitglieder des Politbüros des ZK der SED erbaut. Ende 1989 mussten die Bewohner das bis dahin gut gesicherte und bewachte Gelände verlassen. Heute ist das Gelände Standort der Brandenburgklinik.Teile der Waldsiedlung wurden im Juni 2017 unter Denkmalschutz gestellt.



WOLF KAHLEN MUSEUM
Grünstraße 16, Am Pulverturm | Geöffnet: 15-18 Uhr | Ausstellung

Zu den Öffnungszeiten sind folgende Filme aus der VideoKunstReihe 2018 vor Ort abrufbar: „La Formentera dábans – Bon Dia, Damian“ und „Steine wachsen – Hola Juan Guillem“

Das private Kunstmuseum ist den Medienkünsten gewidmet, die Wolf Kahlen in den 60er/70er Jahren mitbegründet hat. Es zeigt repräsentative Arbeiten aus dem Lebenswerk des Künstlers.

Wolf Kahlen Museum — Intermedia Arts Museum