einverstanden Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
Fahrradfahrerin
100-500-Jubiläum-rechteck
 

ERINNERUNG MACHT NEUGIERIG - Jubiläen in Bernau 9. - 23. November 2019 — Lese- und Veranstaltungstage 2019

Logo Lesetage
 9. bis 23. November 2019

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende. Ein Jahr voller großer Jubiläen: 30 Jahre Mau-erfall, 500 Jahre St.-Marien-Kirche in Bernau, 200. Geburtstag Theodor Fontanes, 100 Jahre Bauhaus… Die Lese- und Veranstaltungstage greifen einiges davon in einem farbenfrohen Veranstaltungsreigen aus Ausstellung, Lesungen, Darstellendem Spiel und Stadtspaziergang noch einmal auf.

Achten Sie auf die Fahnen, welche sich vor den Türen und Fenstern der teilnehmenden Veranstaltungsorte befinden, auf farbige Signets auf dem bernauer Straßenpflaster und treten Sie ein in ein unterhaltsames, spannendes und interessant gestaltetes Programm.

Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der St.-Marien-Kirche in diesem Jahr hatte die evangelische Kirchengemeinde Kinder aufgerufen unter dem Titel "Mein Lieblingsort in der Kirche" Bilder zu malen. Die schönsten Einreichungen sind während der Lese- und Veranstaltungstage in zahlreichen Schaufenstern in der Bernauer Innenstadt zu sehen.

 

Lesung mit Brigitte Albrecht "Mauerw(a)ende"

Sa., 9. November  20 Uhr Stadtbibliothek, Breitscheidstraße 43b
„Wir fuhren Freitagnachmittag (am 10.11.1989) mit der Straßenbahn von Pankow los und kamen erst sehr spät zurück. Und noch in derselben Nacht schrieb ich alles auf, so wie es im Buch steht, weil ich Angst hatte, am nächsten Tag mich nicht mehr genau an die vielen Eindrücke und Emotionen erinnern zu können. Und das war gut so...“ Brigitte Albrecht.
Eintritt: 4,00 Euro/ ermäßigt 2,00 Euro
Anmeldung unter Tel.: (0 33 38) 76 32 70

Kinderkunstwerkstatt "Können Dreiecke tanzen?"

So., 10. November 11 Uhr Kunstraum Innenstadt, Alte Goethestraße 3
Ein ganzes Ballett in Rot, Blau, Gelb. Tanzfiguren aus Papier, Pappe und Kunststoff in Bewegung gebracht. Kinder, Eltern und Großeltern sind eingeladen, sich im figürlichen Gestalten auszuprobieren. Zwei Berliner Künstlerinnen zeigen wie sich aus einfachen Materi-alien, Figuren wie aus Künstlerhand fertigen lassen. Ula Linke (Theaterplastikerin) und Susanna Jerger (Puppenbauerin) wissen genau wie es geht, lassen aber gleichfalls freie Bahn. Am Ende wird jeder mit seinem Kunstwerk nach Hause gehen können.
Ohne Eintritt.
Kontakt: Stadt Bernau bei Berlin, Kulturamt Tel.: (03338)-365 311

"Bauhaus-Frauen" und ihr Aufbruch in die Moderne - "Und nun tanzen Sie die Farbe Blau!"

Mi., 13. November 19 Uhr Kunstraum Innenstadt, Alte Goethestraße 3

Die Frauen am Bauhaus und ihr Aufbruch in die Moderne. Lesung und Gespräch mit Ulrike Müller, Kulturwissenschaftlerin und Autorin, Weimar.
Zum 100. Gründungsgeburtstag des Bauhauses treten immer öfter neben die Namen bekann-ter Meistern wie Walter Gropius, Paul Klee oder Lyonel Feininger auch Namen von Bauhaus-Künstlerinnen wie Anni Albers (Weberei), Marianne Brandt (Metall) oder Alma Buscher (Tischlerei; Spielzeug). Aber weil der Beitrag der Bauhaus-Frauen zur Entwicklung der Mo-derne in Kunst und Design lange Jahre ignoriert wurde, fehlen dennoch bis heute die schöpfe-rische Leistungen, Arbeiten und Namen weiterer bedeutender Künstlerinnen und ein großer Teil faszinierender weiblicher Innovationen und Visionen der Epoche im Gedächtnis der Öf-fentlichkeit. Wer kennt bis jetzt Gertrud Grunow, Otti Berger, Ré Soupault oder Lucia Moholy, ihre Ideen und ihre Werke?
Ulrike Müller ist Autorin des Buches „Bauhaus-Frauen“, das sie, als Pionierarbeit zum Thema, zuerst 2009 herausbrachte und zum Bauhausjubiläum nun in einer erweiterten Neuausgabe. Zunächst als Musikerin, dann als Literaturwissenschaftlerin ausgebildet, widmet sie ihre vielseitige Arbeit als promovierte Wissenschaftlerin, Pädagogin, Referentin und Reiseleiterin (WEIMAR WEIBLICH) seit rund drei Jahrzehnten den Frauen in der Kulturgeschichte. An diesem Abend gibt sie zunächst Einblicke in die Voraussetzungen und die Situation der Frau-en am Bauhaus und deren Bedeutung für die Moderne. Anschließend stellt sie, lesend und erzählend, ausgewählte Künstlerinnen vor, u.a. aus den Bereichen Weberei, Innenarchitektur und Fotografie. Dabei folgt sie den Lebens- und Arbeitsbiografien von den Anfängen am Weimarer Bauhaus bis in die Zeit des Nationalsozialismus, der für viele Frauen Exil, für an-dere komplettes Verstummen und für einige auch ihren gewaltsamen Tod bedeutete. Die, die überlebten, wirkten, vielfach in Ländern wie der Schweiz oder den USA, oft bis ins hohe Al-ter als Künstlerinnen und Designerinnen weiter.
Im Anschluss an die Lesung kommt Ulrike Müller gern mit den BesucherInnen des Abends ins Gespräch.
Ohne Eintritt.

Kontakt: Stadt Bernau bei Berlin, Kulturamt Tel.: (0 33 38) 365 311

Ahne „Zwiegespräche mit Gott – Unter der Fuchtel der Zeit“

Do., 14. November  19.30 Uhr Buchhandlung „Schatzinsel“, Alte Goethestraße 2

Das fünfte Buch aus der Reihe „Zwiegespräche mit Gott“ wird erscheinen, vollgeschrieben von Ahne und Gott, mit Dialogen über ihn und die Welt. Die beiden reden über Klimakata-strophe, die Me-too-Debatte, Donald Trump und 60 Jahre Dosenravioli. Oft ist es lustig, manchmal melancholisch, immer sehr intelligent und aus Papier, also die Seiten des Buches.
Ahne musste im Jahre 1968 quasi gezwungen werden aus dem Schoß seiner Mutter zu krie-chen. Seine ersten Worte waren: „nein“ und „warum“. Lange Haare bis 15, danach kurze Haa-re. Mit 21 gründete er das „Neue Forum“ und stürzte die SED-Regierung, dann probierte er dasselbe in der BRD, scheiterte aber durch Verrat (und weil keine SED existierte). Es folgten ausgedehnte Studien der eigenen vier Wände, intensive Nabelschau, Alkoholmissbrauch. 1994 schrieb er einen Brief an seine Oma, avancierte anschließend zu einem der angesehensten Schriftsteller Europas und stampfte die Reformbühne Heim & Welt aus dem Boden, welches als Geburtsstunde der modernen Literatur (Lesebühnen, Poetry Slam, Prager Frühling) in die Geschichte einging. Tourneen durch die ganze Welt, Preise über Preise und ein wahrhaft süßes Leben sind der Lohn. Ahne trägt Kleidung aus seinem Schrank.
Eintritt: 7,00 €
Kontakt: 03338/761991, Informationen: www.schatzinsel-bernau.de

„Vom Fernweh & Massenreisen als Gesellschaftssport“

Fr., 15. November
18 Uhr Café & Eismanufaktur "Alte Post", Breitscheidstraße 11
Programm zu Theodor Fontanes 200-jährigem Geburtstag mit der Schauspielerin Marina Erdmann, mit schwungvollen Klaviermusiken des 19. Jhd. begleitet durch Insa Bernds.
Eintritt: 4,00 €/ermäßigt 3,00 €
Kontakt: Stadt Bernau bei Berlin, Kulturamt Tel.: 03338-365310

Lesecafé des Bildung-Begegnung-Zeitgeschehen Bernau e.V. zum Thema "Denkmal oder denk mal"

Sa., 16. November  14 Uhr Galerie Bernau, Bürgermeisterstraße 4
Die Schreibwerkstatt des bbz lädt ein, kurze Texte und Gedichte zum Thema vorzustellen.
Eintritt: 3 €, ermäßigt 1 €
Anmeldung von Texten (mit Titel, Genre und Länge des Beitrags) bis zum 11 Nov. unter bbz-bernau@web.de oder Tel.: (03338) 763 270

„Das kürzere Ende der Sonnenallee“ – ein Rückblick auf eine Jugend in der DDR zum 30. Jahrestag des Mauerfalls.

Sa., 16. November

19.30 Uhr                   

FRAKIMA-Werkstatt, Kulturhof, Breitscheidstraße 43a

Szenische Lesung des Werkstatt-Theaters frei nach Thomas Brussig.

Micha Kuppisch lebt mit seinen Eltern in einer winzigen Wohnung an der Berliner Mauer am kürzeren Ende der Sonnenallee – und zwar an dem Ende, das in Ostberlin liegt.
Er hängt mit seiner Clique auf dem Spielplatz ab, sie hören verbotene Musik, lieben das glei-che Mädchen und veralbern gemeinsam Besucher aus Westberlin.
In diesem politisch brisanten Winkel der Welt sind die Probleme und Interessen der Jugendli-chen eigentlich nicht anders als sonst irgendwo.
Als jedoch ein Volkspolizist eine Kassette mit verbotener Musik beschlagnahmt und diese auf seiner Betriebsfeier abspielt, hat das Folgen für ihn und das Leben wird für Micha Kuppisch nicht gerade leichter. Und immer wieder ist da der Westen… „Erinnerung vollbringt das Wunder, einen Frieden mit der Vergangenheit zu schließen.“ Angelica Bennert
Eintritt: 4,00 Euro/ ermäßigt 3,00 Euro
Um eine rechtzeitige Platzreservierung wird gebeten.
Tel.: (03338) 54 65, frakima@bernau-bei-berlin.de

Sonntags in und um Bernau - "Bernauer Hexengeschichte(n)"

So., 17. November          10 Uhr Treffpunkt Marktplatz
Glauben Sie an Fabelwesen, Geister oder den Teufel? Über 400 Jahre nach der größten Welle der Hexenverfolgung in unserer Stadt folgen die Bernauer Stadtführer den Spuren bei einem Spaziergang durch die Stadt. Erfahren Sie bei einem Spaziergang durch die Stadt von unglaublichen und grausamen Schicksalen einiger Frauen und Männer. In früheren Jahrhunderten war der Aberglaube weit verbreitet und somit auch die Angst vor Zauberei. Wie sieht es heute aus?
Unkostenbeitrag: 4,00 € pro Person, Kinder frei
kontakt@stadtfuehrer-bernau.de, Tel.: (03338) 367 088

"Suchen.Entdecken.Finden."

So., 17. November          15 Uhr Kunstraum Innenstadt, Alte Goethestraße 3

Ein ausgefuchstes Suchspiel für die ganze Familie. Quer durch die Stadt müssen verschiedene Aufgaben gelöst und im Kunstraum Innenstadt zusammengetragen werden. Ob Langstreckenläufer, Ratefüchse, Querdenker - jeder ist willkommen. Geeignet für Kinder ab 6 Jahren.

Kontakt: Stadt Bernau bei Berlin, Tourist-Info, Tel.: (03338) 365 365

"Bullenbrüder" - Autorenlesung mit Hans Rath und Edgar Rai

Di., 19. November 19.30 Uhr Sparkasse Bernau, Brauerstraße 16-18

Spektakulär, hinreißend komisch und unglaublich spannend gestalten die beiden Autoren ihre Lesungen. „Für mich zwei der besten Krimi-Autoren, die Deutschland zur Zeit hat“ (Sylvia Pyrlik). Die Figuren spiegeln grandios die Gesellschaft. Zwei Brüder. Eine Leiche. Jede Men-ge Ärger.
Holger Brinks, Kriminalhauptkommissar der Mordkommission, ist immer korrekt, manchmal sogar spießig. Sein Bruder Charlie hingegen schlägt sich als Privatschnüffler durchs Leben und passt seine Vorgehensweise gerne den Umständen an. Vorschriften sind da eher hinder-lich. Gerade hat ihn mal wieder eine Exfreundin vor die Tür gesetzt, und so bittet er Holger für ein paar Tage um Unterschlupf. Der wird ihm gewährt – im Gartenhaus. Holger selbst plagen gerade berufliche Sorgen. Der Adlatus des Berliner Unterwelt-Bosses Bobby Schütz wurde tot im Aufzug eines Berliner Luxushotels gefunden. Mit im Aufzug: ein Koffer voller Kokain. Pikanterweise hat auch Charlie Verbindungen zu Schütz und seinem Clan. Verbin-dungen, die Holger für sich nutzen könnte. Aber dafür müsste er sich auf Charlies Methoden einlassen - und seinen eigenen Kopf riskieren ...
Hans Rath, geboren 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Zwei Bände seiner Romantrilogie um den Mittvierziger Paul Schubert wurden fürs Kino adaptiert. Seine aktuellen Bücher aus der Reihe „Und Gott sprach“ sind ebenfalls Bestseller.
Edgar Rai, geboren 1967, wurde mehrerer Schulen verwiesen, ging ein Jahr nach Amerika und studierte Musikwissenschaften und Anglistik in Marburg und Berlin. Er arbeitete unter anderem als Drehbuchautor, Basketballtrainer, Chorleiter, Handwerker und Onlineredakteur. Seit 2001 ist er freier Schriftsteller und hat neben weiteren die Romane „Nächsten Sommer“ und „Etwas bleibt immer“ veröffentlicht. Edgar Rai hat drei Kinder und lebt in Berlin.
Eintritt: 7,00 €

Kontakt: Buchhandlung "Schatzinsel", Tel.: (03338) 761 991, www.schatzinsel-bernau.de

Lesecafé "Geschichten aus dem Kamishibai"

 Mi., 20. November  14.30 Uhr Altenhilfe- und Begegnungszentrum der Volkssolidarität Barnim e.V., Sonnenallee 2

mit Sylvia Pyrlik von der Buchhandlung "Schatzinsel"

Kontakt: Tel.: (03338) 907 883, begegegnungszentrum-bernau@volkssolidaritaet.de

"Privileg Mensch - Tanzvisionen"

Do., 21. November  18.30 Uhr Kunstraum Innenstadt, Alte Goethestraße 3
Offene Probe zum politischen Theater und zum Triadischen Ballett.
Die Grundkurse 12 und 10 des Paulus-Praetorius-Gymnasiums beschäftigen sich mit moder-nen Theaterformen. Politisches Theater und Tanztheater sind innovative Formen des künstle-rischen Ausdrucks. So beschäftigt sich der Grundkurs 12 (Frau Litka) mit der Zerstörung der Natur durch den Menschen mit Fokus auf die Jahre nach den Weltkriegen bis heute. Es han-delt sich um ein ästhetisches Suchen nach Lösungen und den Umgang mit dem Klimawandel, wie ihn die Generation 2000 beschreibt. Wird es auch in einigen Jahrhunderten den Planeten Erde noch geben? – Ein Chorstück.
Der Kurs 10 reflektiert unter der Leitung von Diana Wons den Menschen tänzerisch in seinem Streben nach Individualität und Einzigartigkeit, die all zu oft an gesellschaftlichen Normen, mechanischen Lebensweisen und hohem Erfolgs- und Zeitdruck scheitert. Orientiert am Tria-dischen Ballett Oskar Schlemmers nutzen die Schüler das wichtigste Ausduckselement eines Schauspielers, den Körper in Verbindung mit Klängen.
Eintritt 3,00 €; ermäßigt 2,00 €
Kontakt: Stadt Bernau bei Berlin, Kulturamt Tel.: (03338)-365 310

"Abenteuer Architektur - Umgestaltung der Innenstadt"

Sa., 23. November 11 Uhr Treffpunkt Tourist-Information, Bürgermeisterstraße 4

Eine Führung durch das alte und neue Bernau mit Schwerpunkt auf den nahezu kompletten Abriss des mittelalterlichen Stadtkerns und die Modernisierung zu DDR-Zeiten. Erzählt und berichtet von Klaus-Dieter Hanusch, einem Zeitzeugen und Architekten.

Kontakt: Tel.: (03338) 365 365

Bilderbuchkino „Mit Hase Felix um die Welt“

 Sa., 23. November 15 Uhr Buchhandlung "Schatzinsel", Alte Goethestraße 2
Sophie ist untröstlich: Ihr geliebter Kuschelhase ist auf dem Flughafen verschwunden. Doch dann bekommt sie Post aus London — ein Brief von Felix. Weitere Briefe folgen aus Paris, Rom, Kairo, von einer Safari in Kenia und aus New York. Spannend und informativ zugleich sind seine humorvollen Schilderungen über Land und Leute, die in sechs echten frankierten Briefumschlägen stecken.
Eintritt: 3,00 Euro
Kontakt: (03338) 761 991, Informationen: www.schatzinsel-bernau.de