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„Kunstraum Innenstadt — Skulpturensammlung der Waldsiedlung Bernau“

_DSC7960.jpgFoto: Micha Winkler (Bild: 1/3)
Seit Juni 2013 zeigt die Stadt Bernau bei Berlin eine ausgewählte Sammlung von Skulpturen bedeutender deutscher Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Sie sind nach Jahren der Vernachlässigung und Beschädigung zwischen 2011 und 2013 von ihrem ursprünglichen Standort, der Waldsiedlung Bernau, geborgen worden. Nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen kann diese einzigartige Skulpturensammlung im Kunstraum Innenstadt der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die Waldsiedlung wurde von 1958 bis 1960 als Wohnsiedlung für die Mitglieder und Kandidaten des Politbüros des Zentralkommitees der SED errichtet. Ein Sonderbaustab leitete den Bau der Wohnsiedlung, in die wenig später, bewacht und durch Mauern abgeschirmt, nur noch Regierungsmitglieder, ihre Familien und ausgesuchtes Dienst- und Wachpersonal Einlass fanden. Zwischen 1959 und 1960 wählten der Leiter des Sonderbaustabes 10, Heinz Gläske, gemeinsam mit dem Bildhauer Waldemar Grzimek Skulpturen aus den Ateliers namhafter deutscher Bildhauer aus, kauften sie an und ließen sie in der Waldsiedlung aufstellen – meist in den Vorgärten der Regierungsmitglieder. Einige fanden ihren Standort im Innenhof der Poliklinik, auf dem Tennisplatz, vor dem Ladenkombinat oder vor dem Funktionärsklub. Noch Ende 1989 mussten die Bewohner das gut gesicherte und bewachte Gelände der Waldsiedlung verlassen. Seit dieser Zeit erfuhren die Kunstwerke ein wechselvolles Schicksal. Sechs Skulpturen gelten nach wie vor als verschollen.

In der Ausstellung kann neben den Skulpturen ausgewählte Literatur zur Waldsiedlung und den einzelnen Künstlern sowie dokumentarisches Material eingesehen werden. Eine Wandkarte klärt über die einzelnen Standorte der Kunstwerke auf. Der Kunstraum Innenstadt ist explizit als Arbeitsausstellung angelegt. Die Forschungen zu den Kunstwerken der Waldsiedlung stehen erst am Anfang. Seit 2013 konnten zwar schon erste Erfolge – wie das Auffinden von zwei Portraitbüsten der Künstlerin Ruthild Hahne und die gesicherte Zuschreibung einer Skulptur an Wilfried Fitzenreiter sowie die genaue Titelbenennung – verbucht werden, doch gibt es noch viele offene Fragen, die im Rahmen der Ausstellungsarbeit geklärt werden sollen. Zu diesem Zweck finden im Kunstraum Innenstadt regelmäßig Veranstaltungen wie Vortragsreihen und Künstlergespräche statt, die das Leben und Wirken der vertretenen Künstler beleuchten und immer wieder zur Neubetrachtung der außergewöhnlichen Sammlung anregen.

 

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,
die Skulpturensammlung ist für Sie geöffnet unter der Einhaltung der folgenden Regelungen:

- 2 G
- Maskenpflicht
- gleichzeitiger Aufenthalt von max. 5 Besuchern in den Ausstellungsräumen
- Einhaltung eines Mindesabstands von 1,50 Meter zu anderen Besuchern und zu den Mitarbeitern

Wir bitten um Achtsamkeit und um die Einhaltung der aufgeführten Regeln zur eigenen Sicherheit und der anderer. Vielen Dank.

Führungen und Veranstaltungen finden gegenwärtig nicht statt.
 

 

Kunstraum-Gespräche

Das Kunstraum-Gespräch

Donnerstag, 24. März 2022, 19 Uhr
Lüttenort - Ort der Begegnung
Otto Niemeyer-Holstein und seine Bildhauerfreunde
Tatsächlich war Lüttenort, die Wohn- und Arbeitsstätte des Malers Otto Niemeyer-Holstein (1896-1984), immer ein Ort der Begegnung, des freien, produktiven Gedankenaustausches mit Künstlern und Kunstfreunden - eine geistige Oase in der DDR. Zeugnis des Freundeskreises gibt nicht zuletzt die umfangreiche Sammlung Niemeyer-Holsteins von Bildern und Plastiken bedeutender Zeitgenossen. Diese Sammlung sagt viel über den Künstler selbst, über seinen Werdegang, seine Kontakte und Kunstauffassung. Darüber hinaus spiegelt diese Sammlung einen Teil der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts wieder. Schwerpunkte der Sammlung, die mehr als 700 Plastiken, Skulpturen, Gemälde und Grafiken umfasst, sind die Werke Usedomer Künstler und der Bildhauerfreunde. Werke von Waldemar Grzimek, Fritz Cremer, Gustav Seits, Wieland Förster, Werner Stötzer u.a. wurden zum Inbegriff des Künstlergartens: ein Refugium, in dem sich Kunst und Natur unmittelbar begegnen.

Referentin: Franka Keil
Seit 1992 Leiterin des Museums Atelier Otto Niemeyer-Holstein, 1994 Gründungsmitglied und seitdem Geschäftsführerin des Freundeskreises Otto Niemeyer-Holstein Lüttenort e.V.


Kunstraum-Lesung

Donnerstag, 13. Oktober 2022, 19 Uhr -
Wieland Förster
"... weil aus dem Zweifel das Wachstum entsteht"

Tagebücher 1958 bis 1974
herausgegeben durch die Akademie der Künste Berlin, 2018
Es liest die Tochter des Bildhauers Wieland Förster und Herausgeberin seiner Tagebücher Eva Förster.
Einführung: Thomas Kumlehn, Kurator

Der Bildhauer Wieland Förster hat Zeit seines Lebens Tagebuch geschrieben. In kleinen, unscheinbaren Heften notierte er sein Ringen um den eigenen künstlerischen Weg, die ihn immer wieder heimsuchenden Erinnerungen an die qualvollen Jahre im sowjetischen Speziallager Bautzen und seine Auseinandersetzungen mit der herrschenden Kunst- und Kulturpolitik der SED ...
(aus: Einladung zur Buchpremiere der "Tagebücher 1958 bis 1974" in der Akademie der Künste am 13.10.2028)

Der Abend wird durch die Soloflötistin Hanna Keller begleitet.


Eva Förster,
geboren 1968 in Berlin, im Prenzlauer Berg, machte in Berlin ihr Abitur, studierte Theaterwissenschaften und Romanistik an der Humboldt-Universität Berlin und in Paris an der Université Nouvelle Sorbonne. Seit 1995 arbeitet Eva Förster als freie Journalistin und Autorin. Es erschienen von ihr bisher zwei Lyrikbände, ein dritter Band ist in Arbeit.

Hanna Keller
, Jg. 1991, war bereits bis zum Abitur Jungstudentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Berlin und studierte folgend an der Musikhochschule Luzern bei Sarah Rumer, Pirmin Grehl und Nicola Mazzanti. Internationale Erfahrungen sammelte sie in verschiedenen Jugend-, Sinfonie und Festivalorchestern. Hanna Keller ist Mitgründerin des Kammerorchesters Eroica Berlin und lebt in Bernau.

Die Buchhandlung Schatzinsel wird mit einem Büchertisch vertreten sein.


EINTRITT FREI
Es gelten die Bestimmung aus der Corona-IUmgangsverordnung des Landes Brandenburg


_________________________________________________________________________________________________________________________

Abenteuer KUNST!
Die KinderKunstWerkstatt im Kunstraum Innenstadt 2022

Mensch. Tier. Fabelwelt.

Vier Werkstätten haben wir für dieses Jahr geplant:
Wie immer ein Tag am Wochenende und nach ca. 3 Stunden könnt Ihr ein eigenes Kunstwerk - allein oder mit Eltern angefertigt – mit nach Hause nehmen. Habt Ihr Lust? Wir jedenfalls freuen uns auf Euch.

Die erste Kinderkunstwerkstatt:
Sonntag, 27. März 2022, Beginn 11 Uhr
Die fabelhafte Welt des Henri Rousseau
Rousseau war ein französischer Maler. Er lebte von 1844 bis 1910. Er hat nie eine Malschule oder gar Universität besucht. Er war ein Autodidakt. Das heißt, er brachte sich das Malen selbst bei. Eigentlich war Rousseau Zollbeamter, deshalb nannte man ihn auch „Le Douanier Rousseau“ – „Der Zöllner Rousseau“. Aber er hatte viele Künstlerfreunde. Und er besuchte gerne Ausstellungen und ging oft im Botanischen Garten von Paris spazieren. Rousseau malte die Welt nicht real, so wie sie wirklich war. Er malte sie, wie er sie sah und verstand – das war eine Traumwelt. Er liebte leuchtende Farben und gestaltete seine Bilder in vielen Farbnuancen. In einem seiner berühmtesten Bilder – „Der Traum“, 1919 – malte er den Urwald in über 50 Grüntönen. Obwohl er selbst nie an Ruhm und künstlerischen Erfolg dachte, hängen heute seine Bilder in den größten und berühmtesten Museen der Welt. Er selbst starb 1910 verarmt in einem Pariser Hospital. Er gilt heute als einer der wichtigsten Vertreter der Naiven Malerei, also der Malerei, die als „einfach, unbekümmert und phantasievoll“ beschrieben wird. Wofür er zu Lebzeiten von manchen Menschen ausgelacht und verspottet wurde, wird er heute verehrt und bewundert.

Habt Ihr Lust mit in die Dschungelwelt von Henri Rousseau zu kommen? Dann seid Ihr herzlich eingeladen. Stellt selbst ein plastisches Dschungelrelief her – einfach, naiv und mit viel Phanatasie.



Die zweite KinderKunstWerkstatt:
Keine Anmeldung mehr möglich. Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Samstag, 30. April 2022, Beginn 11 Uhr
Pferde – wild, frei und schön. Pferde in der Kunst!
Pferde sind in der Kunst ein beliebtes Motiv, stehen sie doch als Symbol für Stärke und Schnelligkeit, Schönheit und Anmut aber auch für Freiheit und Treue. Das gilt bis zum heutigen Tage. Es ist das am häufigsten dargestellte Tier in der Kunst. Die ersten Abbildungen von Pferden kennen wir aus Höhlenzeichnungen. Sie sind mindestens 40.000 Jahre alt. Später ließen sich Herrscher und auch Herrscherinnen gern auf Pferden porträtieren. Sie drückten damit ihren Reichtum, ihre Macht und ihren Erfolg aus. Die Tradition, Reiter auf ihren Pferden zu zeigen, gibt es schon seit der Antike. Ihr habt sicher schon einmal sogenannte Reiterstatuen auf einem Marktplatz oder in einem Park gesehen. Was Ihr mit Sicherheit kennt, ist die Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin. Quadriga heißt "Viergespann". Vier Pferde ziehen einen Wagen, in welchem die Siegesgöttin sitzt. Vor rund 230 Jahren hat sie der Künstler Johann Gottfried Schadow geschaffen. Zu den berühmtesten Pferden in der Kunstgeschichte gehören die blauen Pferde von Franz Marc. Er malte sie vor über hundert Jahren. Marc liebte die Farbe Blau und er liebte Pferde. Er gehörte zur Künstlergemeinschaft "Der blaue Reiter", die sich 1911 zusammenfand und zu den Wegbereitern der Moderne in der Kunst zählt.

Warum sind Pferde so beliebt in der Kunst? Warum sind Pferde für uns so schön? Was mag ich an meinem Pferd? Ist es witzig oder stark oder störrisch? Sprüht es vor Energie oder schaut es eher müde verträumt? Das könnt ihr erkunden und selbst gestalten. Wir legen euch Schablonen, Knetmasse, Draht, Wolle und Farben bereit. 



Die dritte KinderKunstWerkstatt:
Sonntag, 16. Oktober 2022, Beginn 11 Uhr
Die Figuren des Bildhauers Alberto Giacometti – spindeldürr, mit großen Füßen und langen Nasen

Die vierte KinderKunstWerkstatt
Sonntag, 13. November 2022, 11 Uhr
Der Maler Rafael und die Engel


EINTRITT FREI!

Um Voranmeldung wird gebeten.
___________________________________________________________________________________________________________

Mittwoch, 1. April 2020, 14 Uhr - Die Veranstaltung wird auf ein späteres Datum verschoben.

Audioguide für Kinder im Kunstraum Innenstadt
Feierliche Einweihung des Kinder-Audioguide für die Skulpturensammlung der Waldsiedlung Bernau
Wer kennt den Specht Picko? Er selbst meint von sich, dass er Architekt, Zimmermann, Höhlenbauer, Bildhauer und Trommler ist. Aber eigentlich ist er nur ein Krachmacher und eine Nervensäge. Er will sehr viel wissen. Er interessiert sich für die Skulpturen im Kunstraum Innenstadt - für den Jaguar und das Wildschwein, für die musizierenden Mädchen und die spielenden Jungen. Wie sind sie in den Kunstraum gekommen? Wo standen sie früher einmal? Und was gibt es für Geschichten zu ihnen? Manche jedenfalls sind so spannend wie ein Krimi. All diese Fragen stellt der Specht Picko und er bekommt sie beantwortet.

Dies können Kinder erfahren, wenn sie die Skulpturensammlung der Waldsiedlung besuchen, die Kopfhörer aufsetzen und den Audioguide einschalten. - Die Audioguides sind gegenwärtig im Kunstraum Innenstadt leider nicht im Einsatz.

 




 

Kunstraum-Gespräche

Das Kunstraum-Gespräch

Donnerstag, 24. März 2022, 19 Uhr
Lüttenort - Ort der Begegnung
Otto Niemeyer-Holstein und seine Bildhauerfreunde
Tatsächlich war Lüttenort, die Wohn- und Arbeitsstätte des Malers Otto Niemeyer-Holstein (1896-1984), immer ein Ort der Begegnung, des freien, produktiven Gedankenaustausches mit Künstlern und Kunstfreunden - eine geistige Oase in der DDR. Zeugnis des Freundeskreises gibt nicht zuletzt die umfangreiche Sammlung Niemeyer-Holsteins von Bildern und Plastiken bedeutender Zeitgenossen. Diese Sammlung sagt viel über den Künstler selbst, über seinen Werdegang, seine Kontakte und Kunstauffassung. Darüber hinaus spiegelt diese Sammlung einen Teil der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts wieder. Schwerpunkte der Sammlung, die mehr als 700 Plastiken, Skulpturen, Gemälde und Grafiken umfasst, sind die Werke Usedomer Künstler und der Bildhauerfreunde. Werke von Waldemar Grzimek, Fritz Cremer, Gustav Seits, Wieland Förster, Werner Stötzer u.a. wurden zum Inbegriff des Künstlergartens: ein Refugium, in dem sich Kunst und Natur unmittelbar begegnen.

Referentin: Franka Keil
Seit 1992 Leiterin des Museums Atelier Otto Niemeyer-Holstein, 1994 Gründungsmitglied und seitdem Geschäftsführerin des Freundeskreises Otto Niemeyer-Holstein Lüttenort e.V.


Kunstraum-Lesung

Donnerstag, 13. Oktober 2022, 19 Uhr -
Wieland Förster
"... weil aus dem Zweifel das Wachstum entsteht"

Tagebücher 1958 bis 1974
herausgegeben durch die Akademie der Künste Berlin, 2018
Es liest die Tochter des Bildhauers Wieland Förster und Herausgeberin seiner Tagebücher Eva Förster.
Einführung: Thomas Kumlehn, Kurator

Der Bildhauer Wieland Förster hat Zeit seines Lebens Tagebuch geschrieben. In kleinen, unscheinbaren Heften notierte er sein Ringen um den eigenen künstlerischen Weg, die ihn immer wieder heimsuchenden Erinnerungen an die qualvollen Jahre im sowjetischen Speziallager Bautzen und seine Auseinandersetzungen mit der herrschenden Kunst- und Kulturpolitik der SED ...
(aus: Einladung zur Buchpremiere der "Tagebücher 1958 bis 1974" in der Akademie der Künste am 13.10.2028)

Der Abend wird durch die Soloflötistin Hanna Keller begleitet.


Eva Förster,
geboren 1968 in Berlin, im Prenzlauer Berg, machte in Berlin ihr Abitur, studierte Theaterwissenschaften und Romanistik an der Humboldt-Universität Berlin und in Paris an der Université Nouvelle Sorbonne. Seit 1995 arbeitet Eva Förster als freie Journalistin und Autorin. Es erschienen von ihr bisher zwei Lyrikbände, ein dritter Band ist in Arbeit.

Hanna Keller
, Jg. 1991, war bereits bis zum Abitur Jungstudentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Berlin und studierte folgend an der Musikhochschule Luzern bei Sarah Rumer, Pirmin Grehl und Nicola Mazzanti. Internationale Erfahrungen sammelte sie in verschiedenen Jugend-, Sinfonie und Festivalorchestern. Hanna Keller ist Mitgründerin des Kammerorchesters Eroica Berlin und lebt in Bernau.

Die Buchhandlung Schatzinsel wird mit einem Büchertisch vertreten sein.


EINTRITT FREI
Es gelten die Bestimmung aus der Corona-IUmgangsverordnung des Landes Brandenburg


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Abenteuer KUNST!
Die KinderKunstWerkstatt im Kunstraum Innenstadt 2022

Mensch. Tier. Fabelwelt.

Vier Werkstätten haben wir für dieses Jahr geplant:
Wie immer ein Tag am Wochenende und nach ca. 3 Stunden könnt Ihr ein eigenes Kunstwerk - allein oder mit Eltern angefertigt – mit nach Hause nehmen. Habt Ihr Lust? Wir jedenfalls freuen uns auf Euch.

Die erste Kinderkunstwerkstatt:
Sonntag, 27. März 2022, Beginn 11 Uhr
Die fabelhafte Welt des Henri Rousseau
Rousseau war ein französischer Maler. Er lebte von 1844 bis 1910. Er hat nie eine Malschule oder gar Universität besucht. Er war ein Autodidakt. Das heißt, er brachte sich das Malen selbst bei. Eigentlich war Rousseau Zollbeamter, deshalb nannte man ihn auch „Le Douanier Rousseau“ – „Der Zöllner Rousseau“. Aber er hatte viele Künstlerfreunde. Und er besuchte gerne Ausstellungen und ging oft im Botanischen Garten von Paris spazieren. Rousseau malte die Welt nicht real, so wie sie wirklich war. Er malte sie, wie er sie sah und verstand – das war eine Traumwelt. Er liebte leuchtende Farben und gestaltete seine Bilder in vielen Farbnuancen. In einem seiner berühmtesten Bilder – „Der Traum“, 1919 – malte er den Urwald in über 50 Grüntönen. Obwohl er selbst nie an Ruhm und künstlerischen Erfolg dachte, hängen heute seine Bilder in den größten und berühmtesten Museen der Welt. Er selbst starb 1910 verarmt in einem Pariser Hospital. Er gilt heute als einer der wichtigsten Vertreter der Naiven Malerei, also der Malerei, die als „einfach, unbekümmert und phantasievoll“ beschrieben wird. Wofür er zu Lebzeiten von manchen Menschen ausgelacht und verspottet wurde, wird er heute verehrt und bewundert.

Habt Ihr Lust mit in die Dschungelwelt von Henri Rousseau zu kommen? Dann seid Ihr herzlich eingeladen. Stellt selbst ein plastisches Dschungelrelief her – einfach, naiv und mit viel Phanatasie.



Die zweite KinderKunstWerkstatt:
Keine Anmeldung mehr möglich. Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Samstag, 30. April 2022, Beginn 11 Uhr
Pferde – wild, frei und schön. Pferde in der Kunst!
Pferde sind in der Kunst ein beliebtes Motiv, stehen sie doch als Symbol für Stärke und Schnelligkeit, Schönheit und Anmut aber auch für Freiheit und Treue. Das gilt bis zum heutigen Tage. Es ist das am häufigsten dargestellte Tier in der Kunst. Die ersten Abbildungen von Pferden kennen wir aus Höhlenzeichnungen. Sie sind mindestens 40.000 Jahre alt. Später ließen sich Herrscher und auch Herrscherinnen gern auf Pferden porträtieren. Sie drückten damit ihren Reichtum, ihre Macht und ihren Erfolg aus. Die Tradition, Reiter auf ihren Pferden zu zeigen, gibt es schon seit der Antike. Ihr habt sicher schon einmal sogenannte Reiterstatuen auf einem Marktplatz oder in einem Park gesehen. Was ihr mit Sicherheit kennt, ist die Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin. Quadriga heißt "Viergespann". Vier Pferde ziehen einen Wagen, in welchem die Siegesgöttin sitzt. Vor rund 230 Jahren hat sie der Künstler Johann Gottfried Schadow geschaffen. Zu den berühmtesten Pferden in der Kunstgeschichte gehören die blauen Pferde von Franz Marc. Er malte sie vor über hundert Jahren. Marc liebte die Farbe Blau und er liebte Pferde. Er gehörte zur Künstlergemeinschaft "Der blaue Reiter", die sich 1911 zusammenfand und zu den Wegbereitern der Moderne in der Kunst zählt.

Warum sind Pferde so beliebt in der Kunst? Warum sind Pferde für uns so schön? Was mag ich an meinem Pferd? Ist es witzig oder stark oder störrisch? Sprüht es vor Energie oder schaut es eher müde verträumt? Das könnt ihr erkunden und selbst gestalten. Wir legen euch Schablonen, Knetmasse, Draht, Wolle und Farben bereit. 



Die dritte KinderKunstWerkstatt:
Sonntag, 16. Oktober 2022, Beginn 11 Uhr
Die Figuren des Bildhauers Alberto Giacometti – spindeldürr, mit großen Füßen und langen Nasen

Die vierte KinderKunstWerkstatt
Sonntag, 13. November 2022, 11 Uhr
Der Maler Rafael und die Engel


EINTRITT FREI!

Um Voranmeldung wird gebeten.
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Mittwoch, 1. April 2020, 14 Uhr - Die Veranstaltung wird auf ein späteres Datum verschoben.

Audioguide für Kinder im Kunstraum Innenstadt
Feierliche Einweihung des Kinder-Audioguide für die Skulpturensammlung der Waldsiedlung Bernau
Wer kennt den Specht Picko? Er selbst meint von sich, dass er Architekt, Zimmermann, Höhlenbauer, Bildhauer und Trommler ist. Aber eigentlich ist er nur ein Krachmacher und eine Nervensäge. Er will sehr viel wissen. Er interessiert sich für die Skulpturen im Kunstraum Innenstadt - für den Jaguar und das Wildschwein, für die musizierenden Mädchen und die spielenden Jungen. Wie sind sie in den Kunstraum gekommen? Wo standen sie früher einmal? Und was gibt es für Geschichten zu ihnen? Manche jedenfalls sind so spannend wie ein Krimi. All diese Fragen stellt der Specht Picko und er bekommt sie beantwortet.

Dies können Kinder erfahren, wenn sie die Skulpturensammlung der Waldsiedlung besuchen, die Kopfhörer aufsetzen und den Audioguide einschalten. - Die Audioguides sind gegenwärtig im Kunstraum Innenstadt leider nicht im Einsatz.

 




 

Skulpturensammlung der Waldsiedlung

Fritz Cremer (1906-1993)                               
Schwimmerin                                                   1959, Bronze                                        
Maße:
105 x 48 x 30 cm (H/B/T)

Fritz Cremer, 1959Bronze, Höhe 105 cmFoto: Micha Winkler

Foto:Micha Winkler

Reinhard Dietrich (1932-2015)
Sieben stolze Schwestern küsst das eine Meer
um 1967/68, Bronze
Maße:
2,8 x 16,6 x 17 cm



Foto: Micha Winkler











Foto: Micha Winkler
Heinrich Drake (1903-1994)
Jaguar                                                           
1938, Bronze
Maße:
52 x 114 x 48 cm (H/B/T)

Heinrich Drake, 1938Bronze, Höhe 52 cm, Länge 114 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Ludwig Engelhardt (1924-2001)      
Schwimmerin                                                
1960, Bronze                                                       
Maße:
80 x 31 x 34 cm (H/B/T)

Ludwig Engelhardt, 1960Bronze, Höhe 80 cmFoto: Micha Winkler

Foto:Micha Winkler

Wilfried Fitzenreiter (1932-2008)
Knabengruppe für Brunnen Wandlitz            
1959, Bronze
Maße:
153 x 69 x 38 cm (H/B/T)

 

Wilfried Fitzenreiter, 1959Bronze, Höhe 153 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Gerhard Geyer (1907-1989)
Musizierende Mädchen                                    1956, Bronze
Maße:
118 x 32 x 31 cm (H/B/T)

Gerhard Geyer, 1956Bronze, Höhe 120 cmFoto: Micha WinklerFoto: Micha Winkler

Gerhard Geyer (1907-1989)
Pelikan                                                          
1960, Bronze
Maße:
61x 52 x 21 cm (H/B/T)

Gerhard Geyer, 1960Bronze, Höhe 60 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Waldemar Grzimek (1918-1984)
Hockendes Wildschwein                             1958/59, Sandstein
Maße:
145 x 98 x 103 cm (H/B/T)

Waldemar Grzimek, 1958/59Sandstein, Höhe 113 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Waldemar Grzimek (1918-1984)
Kauernde/ Hockendes Mädchen                       1959, Bronze
Maße:
75 x 45 x 102 cm (H/B/T)

Waldemar Grzimek, 1959Bronze, Höhe 75 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Waldemar Grzimek (1918-1984)
Stehende/ Margot                                           1957, Bronze
Maße:
84 x 29 x 20 cm (H/B/T)
Waldemar Grzimek, 1957Bronze, 155 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Waldemar Grzimek (1918-1984)
Schwimmerin                                                 
1959, Bronze
Maße:
170 x 47 x 92 cm (H/B/T)
Waldemar Grzimek, 1959Bronze, 170 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Ruthild Hahne (1910-2001)
Kinderbildnis Nora                                        
1947, Bronze

Maße:
27 cm (H)

 

Ruthild Hahne, 1947Bronze, 27 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Ruthild Hahne (1910-2001)
Kinderbildnis Richard                                    
1947
, Bronze
Ruthild HahneBronzeFoto: Micha Winkler

Foto: Micha Winkler

Ingeborg Hunziger (1915-2009)
Laienspiel (Relief)                                           1959, Bronze
Maße:
117 x 134 cm (H/B)

Ingeborg Hunzinger, 1959Relief, BronzeFoto: Micha WinklerFoto: Micha Winkler

Hans Kies (1910-1984)
Entwurf zum Denkmal "Roter Matrose"            1959, Bronze

Maße:
67,7 x 20 x 26 cm (H/B/T)

 

Unbekannter KünstlerBronzeFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Jenny Mucchi-Wiegmann (1895-1969)
Sitzende                                                        
1959, Bronze
Maße:
68 x 45 x 46 cm (H/B/T)
Jenny Mucci-Wiegemann, 1959Bronze, Höhe 68 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Lore Plietzsch (*1930)
Schwimmerin                                                
1962, Bronze
Maße:
105 x 48 x 22 cm (H/B/T)
Lore Plietzsch, 1962Bronze, 105 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Johannes Friedrich Rogge (1898-1983)
Thälmann-Büste                                            
1959, Bronze
Maße:
25 x 19 x 17 cm (H/B/T)
J. F. Rogge, 1959Bronze, Höhe 25 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Gustav Weidanz (1889-1970)
Liegende                                                      
1959, Cottaer Sandstein
Maße:
73 x 195 x 48 cm (H/B/T)
Gustav Weidanz, 1959Kunststein, Länge 159 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Gustav Weidanz (1889-1970)
Gänsegruppe                                                     1958, Bronze
Maße:
69 x 58 x 133 cm (H/B/T)

 

Gustav Weidanz, 1938/1958Bronze, Höhe 62 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Gerhard Rommel (1934-2014)
Entwurf für die Stele der Völkerfreundschaft    
1972, Bronze
Maße:
50 x 9 x 9 cm (H/B/T)
Jürgen von WoyskiBronze, Höhe 50 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

Walter Stats Howard
Pionier mit Tuch                                     
1959, Bronze
Maße:
194 x 118 x 52 cm (H/B/T)
Unbekannter Künstler, um 1955Bronze, Höhe 194 cmFoto: Micha Winkler
Foto: Micha Winkler

 
 
Öffnungszeiten:

Kunstraum Innenstadt
Alte Goethestraße 3
16321 Bernau bei Berlin

donnerstags: 10 bis 18 Uhr
samstags: 10 bis 16 Uhr

 
 
 

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