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KriegerdenkmalKriegerdenkmal (Bild: 1/4)

Kunst im öffentlichen Raum

In Bernau ist eine Vielzahl von Kunstwerken im öffentlichen Raum zu erleben. Sie bereichern unsere Stadt wie auch unsere Parklandschaften. Die ältesten Kunstwerke sind die Hussitenköpfe an beiden Seiten — stadteinwärts und stadtauswärts — des ältesten Bauwerks der Stadt Bernau, dem Steintor als Teil der historischen Stadtmauer. Das jüngste Kunstwerk ist der neue Stadtbrunnen des Bildhauers Jörg Engelhardt, der seit Juni 2015 am Rathaus steht. 

Der überwiegende Teil der Kunst im öffentlichen Raum sind Werke aus der zweiten Hälfte des
20. Jahrhunderts.


Gemeinschaftlich entwickelten die Tourist-Information, das Kulturamt und die AG "Bernau digital" des Barnim-Gymnasiums das Schülerprojekt – GPS-Tour "Kunstroute Bernau". In der Schüler-AG arbeiten ca. zehn Schüler der Klassenstufen 5 bis 9.

Innerhalb des Jahres 2016 erfassten die Schüler in mehreren Teams mit GPS-Geräten die Koordinaten der Skulpturen und Mahnmale im öffentlichen Bernauer Stadtraum. Sie machten Fotos, erstellten kurze Beschreibungen und entwickelten einen Rundgang, der interessierte Besucher einlädt, sich die Kunstwerke anzuschauen. Alle Daten wurden digital bearbeitet und als „Kunstroute Bernau“ auf der Internetplattform www.gpsies.com veröffentlicht.

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Skulpturensammlung der Waldsiedlung Bernau

Einen kulturellen Schwerpunkt bilden in der Sammlung die Skulpturen aus der Waldsiedlung, dem ehemaligen Wohnsitz der Partei- und Staatsführung der DDR. Hier sind namhafte Vertreter der deutschen realistischen Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts zu finden wie Walter Arnold, Fritz Cremer, Heinrich Drake, Wilfried Fitzenreiter, Gerhard Geyer, René Graetz, Waldemar Grzimek, Ruthild Hahne, Ingeborg Hunzinger, Jenny Mucchi-Wiegmann, Lore Plietzsch und Gustav Weidanz.

Die restaurierten Skulpturen wie auch dokumentarisches Material werden in der Arbeitsausstellung „Kunstraum Innenstadt — Skulpturensammlung der Waldsiedlung Bernau“ öffentlich präsentiert. Im Frühjahr und im Herbst finden regelmäßig die "Kunstraum-Gespräche" statt, die sich dem Leben und Werk der ausgestellten Bildhauer widmen. Darüber hinaus setzen sich Veranstaltungen im erweiterten Sinn mit der Wirksamkeit von Kunst im Zeitbezug auseinander.

Alte Goethestraße 3 (An der Stadtmauer)

Öffnungszeiten: Donnerstag 10-18 Uhr, Samstag 10-16 Uhr

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ANKOMMEN_9687_300dpi.jpegFoto: Manuel Kinzer (Bild: 1/3)

ANKOMMEN bauen wohnen leben

Das Heimatmuseum wird mobil und erklärt seine Bernauer zu Experten. Wir beschäftigen uns mit dem „ANKOMMEN. bauen wohnen leben“ vor der eigenen Haustür und suchen dafür charakteristische Bernauer Architekturen inner- und außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer auf.

Für wen wurden die Häuser gebaut und wem begegnen wir heute dort? Was macht das Zusammenleben vor Ort aus und wie unterscheidet es sich von anderen Nachbarschaften? Was können wir aus den bestehenden Bernauer Formen des Wohnens für die Zukunft der Stadt lernen? Welche Visionen haben wir heute?

Gemeinsam mit unseren neu gewonnenen Gefährten zeigen wir Heimkino über das Stadtsanierungs-Modellprojekt der DDR im Kantorhaus (1. Station), werden wir zu Brüder der Landstrasse in Lobetal         (2. Station), bilden wir ein Klangkollektiv in der Bauhaus Bundesschule (3. Station) oder erschaffen wir eine Traumstadt in der Nebenstelle des Heeresbekleidungsamts (4. Station).

Über zwei Jahre und vier Stationen sollen sich hierüber Verknüpfungen zwischen Menschen und Institutionen ergeben, die über die temporären Kunstaktionen hinaus- und bleibend in die Stadt sowie in die Museumsarbeit hineinwirken.

Aktuelle Veranstaltungen:

August 2017: Recherche und Workshop während der International Summer School Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau

September 2017: Workshop mit Schülern des OSZ Barnim und des Barnim Gymnasium Bernau

FR 15. September 2017, 13.30 Uhr : Präsentation des Klangkollektivs in der Bauhaus Bundesschule Bernau mit Schülern des OSZ Barnim und des Barnim Gymnasium Bernau

SO 1. Oktober 2017, 14 Uhr : Präsentation des Klangkollektivs in der Bauhaus Bundesschule Bernau zum Tag der Stiftungen

 

Projektleitung: Janina Janke und Julie Rüter
Projektträger: Stadt Bernau bei Berlin
Aktuelle Informationen und Veranstaltungen unter www.stadtgefährten-bernau.de.
 
Kontakt:
Kulturamt der Stadt Bernau bei Berlin, 03338 365288, kulturamt@bernau-bei-berlin.de
Janina Janke und Julie Rüter, 0162 4807666, kontakt@stadtgefaehrten-bernau.de

 

 

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KONTEXT LABOR BERNAU 2014 – 2015 – 2016

KONTEXT LABOR BERNAU KOMMT NACH BERNAU SÜD!
Mai bis Juli 2016

2016 wird Kontext Labor Bernau zum dritten Mal stattfinden. Ab Mitte April werden acht Künstler aus fünf Ländern in der Plattenbausiedlung Bernau-Süd unterwegs sein, um ihre künstlerischen Projekte innerhalb der kommenden drei Monate zu realisieren. Der Fokus der unterschiedlichen kulturellen und künstlerischen Aktivitäten liegt auf der Beteiligung der Bewohner von Bernau-Süd.

Kontext Labor Bernau 2016 hat sich zum Ziel gesetzt, durch die Anwesenheit der Künstler und ihrer Arbeit den soziokulturellen Raum vor Ort nachhaltig zu beleben.

www.kontext-labor-bernau.de.

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KLB_2015_Flyer

KONTEXT LABOR BERNAU 2015

KONTEXT LABOR BERNAU hat sich für 2015 das Ziel gesetzt, das 1939 erbaute und bis 1994 militärisch genutzte Heeresbekleidungsamt künstlerisch zu beleben. Das historisch schwer beladene Bauensemble bekommt voraussichtlich als Wohnsiedlung bald eine neue Zweckbestimmung. Bevor dies geschieht, wird das Haus 1 temporär zu einer Stätte der Kunstproduktion, der Bildung und der Begegnung.

 
Mehr unter: http://www.kontext-labor-bernau.de/.
 
KONTEXT LABOR BERNAU ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Bernau bei Berlin und des Instituts für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin, gefördert vom Landkreis Barnim, unterstützt vom Pankepark Kulturkonvent Bernau e.V. und von der Am Stadtpark Bernau GmbH Co. KG, Langenhagen.

Kontakt:
Kulturamt der Stadt Bernau bei Berlin,
Telefon 03338 365 311,
E-Mail kulturamt@bernau-bei-berlin.de,

Institut für Kunst im Kontext, Universität der Künste Berlin,
Telefon 030 3185 2956,
E-Mail ifkik@udk-berlin.de,
www.kunstimkontext.udk-berlin.de

Faltblatt KLB(Bild: 1/2)

KONTEXT LABOR BERNAU 2014

Kunstprojekt im öffentlichen Stadtraum Bernau

KONTEXT LABOR BERNAU ist als ein Ort der Begegnung und des Austausches zwischen den BewohnerInnen der Stadt Bernau bei Berlin und jungen inter-nationalen KünstlernInnen konzipiert. Der Projekttitel beschreibt einerseits den starken örtlichen Bezug und andererseits die Leidenschaft fürs Experi-mentieren, um so das Bernauer Publikum einzuladen sich auf etwas Neues einzulassen.
Das Kulturamt der Stadt Bernau bei Berlin und das Institut für Kunst im Kontext der UdK Berlin entwickeln seit Oktober 2013 dieses ehrgeizige Kunstprojekt mit der Absicht, Potentiale partizipatorischer, temporärer und interventionistischer künstlerischer Ansätze im urbanen Sozialraum zu erkunden. Neun KünstlerInnen, aus acht Ländern, die Kunst im Kontext studieren, beschäftigen sich themenbezogen mit Lokalgeschichte und mit Geschichten der BewohnerInnen. Seit Mai 2014 sind sie in Bernau unterwegs und forschen mit Menschen vor Ort, um dann darauf bezogene Kunstwerke zu entwickeln und umzusetzen. Die Ergebnisse werden als Ausstellungen und Aktionen an verschiedenen Standorten im Stadtraum vom 14. September bis 7. November zu erleben sein.

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DSCN2441-4.jpgJörg Steinert: Der Tag (Foto: Micha Winkler) (Bild: 1/2)

Artist in Residence (August 2012)

Vom 4. bis 31. August war der Brandenburger Bildhauer Jörg Steinert in seiner „Bildhauerwerkstatt unter freiem Himmel“ im Stadtpark tätig. Was ursprünglich einmal ein Findling war, steht am Ende seiner einmonatigen Schaffenszeit für eine Dauer von zwei Jahren als zweiteilige Skulptur — „Tag und Nacht“ — im Bernauer Goethepark.

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"Das Werk des Künstlers ist eine Summe konstruktiver Akte, künstlerische Kultur ist und war immer dasselbe: Vorbereitung für die Zukunft." — Otto Freundlich

Der deutsch-jüdische Humanist und Pazifist Otto Freundlich entwickelte in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts die Idee einer völkerverbindenden „Straße der Skulpturen Paris-Moskau“ (französischer Originalname: „Une voie de la fraternité et solidarité humaine“). Freundlich konnte nach Jahren des Exils in Frankreich und in Folge seiner Ermordung durch die Nationalsozialisten im KZ Lublin-Majdanek seine Idee nicht mehr in die Wirklichkeit umsetzen.

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