einverstanden Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
Herbstliche_Stadtmauer
startbild_baustelle_var2.gif
 

WLAN im öffentlichen Raum (6-732)

Antrag an die Stadtverordnetenversammlung Bernau bei Berlin
Vorlage Nr.:6-732
Version: 1
Eingereicht am:19.12.2016
Typ:Verwaltungsvorlage
Öffentlich:Ja

Inhalt und Begründung:

Es war infolge eines Stadtverordnetenbeschlusses zu prüfen, in welchem Umfang Mittel für die Einrichtung kostenloser Hotspots im Stadtgebiet aufgewendet werden müssen. Nicht zu prüfen war, welche Chancen und Risiken die Einrichtung von kostenlosen Hot Spots beinhalten.
Um eine plausible Schätzung abgeben zu können, wurden zunächst 6 Standorte ausgewählt, die aus der Sicht der Tourist-Info zur Errichtung von Hot Spots geeignet sind. Parkanlagen wurden nicht berücksichtigt, weil die Bäume die Wirksamkeit der Hot Spots beeinträchtigen. Für die Abfrage der Kosten wurden der Bahnhofsvorplatz, der Steintorplatz, der Marktplatz mit der Bürgermeisterstraße, der Kulturhof und das Freibad Waldfrieden ausgewählt.
Anhand dieser konkreten Standorte wurden drei Firmen um die Abgabe einer Kostenschätzung gebeten. Alle drei Firmen unterhalten in Deutschland und in Österreich im Auftrag von Gemeinden unterschiedlicher Größe Hot Spots. Bei den genannten Plätzen und Straßen wurden bestehende städtische Liegenschaften als Basis für den Hot Spot und die Bebauung sowie der Bewuchs als Hindernisse in die Betrachtung einbezogen. Es wurden mögliche Standorte für die Sende- und Empfangsanlagen (Accesspoints) und damit auch deren notwendige Anzahl ermittelt. Es wurden Schätzungen von Passanten vorgenommen um die notwendige Übertragungsbreite und Geräteauswahl vorzunehmen und es wurden Nutzerzunahmen geschätzt.
Die Hot Spots sollen im Rahmen eines Kostenbeteiligungsmodells betrieben werden. Die Stadt beteiligt sich mit einem Baukostenzuschuss an der Errichtung, der Betrieb wird vom Anbieter vorgenommen. Dieser stellt das Personal und den Internetzugang zur Verfügung und ist für den ordnungsgemäßen Betrieb und ggf. für die Haftung aus missbräuchlicher Nutzung verantwortlich. Die Anlagen bleiben Eigentum der Firma. Die Stadt erstattet dem Auftragnehmer die Betriebskosten. Im Ergebnis wurden folgende Kosten geschätzt:
  1. Einrichtung des Hot Spots im öffentlichen Raum an 6 Standorten ca. 12.000 €
  2. Laufende Kosten - Bereitstellung der Hard- und Software pro Jahr ca. 5.000 €
  3. Jugendschutzfilter pro Jahr an 6 Standorten ca. 2.000 €
  4. Internetkosten pro Jahr ca. 5.000 bis 8.000 € (je nach Bandbreite)
  5. Stromkosten ca. 200 €
Die Positionen 2. bis 5. sind Jahreskosten, die Position 1. tritt nur bei der Errichtung der Anlagen auf.




Finanzielle Auswirkungen: Nein


Beratungsfolge:

Ausschuss/Gremium Termin J N E
Umwelt- und Wirtschaftsausschuss 12.01.2017 0 0 0
Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport 16.01.2017 0 0 0
Hauptausschuss 19.01.2017 0 0 0
6. Stadtverordnetenversammlung 26.01.2017 0 0 0
 
 
Suche in polit. Gremien
Zuständigkeitsordnung

Zuständigkeitsordnung für die ständigen Ausschüsse der Stadtverordnetenversammmlung der Stadt Bernau bei Berlin und den Bürgermeister in der Fassung der fünften Änderung vom 12. Juni 2019 (Lesefassung)

Zuständigkeitsordnung
zustaendigkeitso.pdf (229,64 KB)