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Bahnhofstraße / Hussitenstraße  - Ausführungsplanung (5-397)

Antrag an die Stadtverordnetenversammlung Bernau bei Berlin
Vorlage Nr.:5-397
Version: 1
Eingereicht am:03.02.2010
Typ:Verwaltungsvorlage
Öffentlich:Ja

Inhalt und Begründung:

Auf der Grundlage der Entwurfsplanung (vorgestellt im Stadtentwicklungsausschuß im Januar 2009) und der Überarbeitung der Straßenplanung für den im Sanierungsgebiet Stadtkern liegenden Teil der Hussitenstraße (A3 und SVV vom Dezember 2009) wurde die vorliegende Ausführungsplanung für den Ausbau der Bahnhofstraße und der Hussitenstraße erarbeitet. Die Maßnahme befindet sich im Sanierungsgebiet Gründerzeitring und teilweise im Sanierungsgebiet Stadtkern (Hussitenstraße, Bereich vor dem Steintor). Während die Kosten im SG Stadtkern im Rahmen der Erhebung von Ausgleichsbeiträgen berücksichtigt werden, werden im Gründerzeitring Beiträge erhoben.

Die Bahnhofstraße wird, unter Beibehaltung der Linienführung, zwischen den Gebäudefluchten grundhaft ausgebaut. Die Fahrbahn erhält eine Breite von 6,50m. Für die Fahrbahn wird die Bauklasse IV mit 60cm Konstruktionsdicke gewählt. Die Befestigung erfolgt mit Asphalt.
Beidseitig der Fahrbahn wird eine 30cm breite Entwässerungsrinne aus Großpflaster angeordnet. In die Rinne werden die Straßenabläufe integriert, die das anfallende Regenwasser in eine neu zu bauenden Regenwasserleitung DN 200 ableiten. Die Leitung wird zum Einen in der Ulitzkastraße an den vorhandenen Kanal angeschlossen und zum Anderen in den vorhandenen Kanal in der Hussitenstraße angebunden.

Westlich der Fahrbahn, getrennt durch einen Tiefbord, schließt sich ein 2m breiter Parkstreifen aus Großpflaster an (Bauklasse V, Konstruktionsdicke 50cm).

Beidseitig von Fahrbahn und Parkstreifen werden die Gehwege angelegt. Die Gestaltung orientiert sich an der historisch üblichen Bauweise für die Stadt Bernau. Die Gehwege erhalten ein Laufband aus Granitplatten, sowie einen Ober- und Unterstreifen, der mit Mosaikpflaster ausgepflastert wird. Für die Gehwege gibt es keine Bauklassenbestimmung. Die Konstruktionsdicke beträgt 30cm. Die Breite des Laufbandes richtet sich nach dem Einsatz der Gehwegplatten. Kommen vorhandene Gehwegplatten zum Einsatz beträgt die Breite 1,10m, neue Platten erhalten eine Breite von 1,50m.

In der Hussitenstraße verläuft die Straßenachse parallel zur nördlichen Grundstücksgrenze. Die Aufteilung des Straßenraums , zwischen Bahnhofstraße und Börnicker Straße wird in gleicher Weise vorgenommen, wie in der Bahnhofstraße. Unterschiede bestehen lediglich in der Anordnung von Stellplätzen. Auf Grund der großzügigeren Platzverhältnisse werden beidseitig Stellplätze eingerichtet, auf der Südseite teilweise auch senkrecht zur Fahrbahn.

Die Hussitenstraße befindet sich zwischen dem Steintor und der Bahnhofstraße im Sanierungsgebiet Stadtkern. In diesem Bereich wird mit der Gestaltung des Straßenraums dem historischen Umfeld Rechnung getragen. Die Fahrbahn wird auf der gesamten Breite von ca. 7,50m mit Großpflaster gepflastert. Die Konstruktionsdicke wird für Fahrbahnen auf 60cm festgelegt. Der nördliche Gehweg erhält wie die übrigen Gehwege eine Laufband aus Granitplatten. Ober- und Unterstreifen werden mit Mosaikpflaster gepflastert. Der südliche Gehweg ist bereits neu hergestellt und wird nicht geändert.





Die Beleuchtung wird komplett erneuert. Die Auswahl der Leuchten orientiert sich auf Grund der Nähe zum Stadtkern an der Innenstadtbeleuchtung. Zum Einsatz kommt die Leuchte „Carree“ der Fa. Semperlux. Im Bereich des Steintors wird wie auf der Innenstadtseite die historische Leuchte Typ „Fulda“ der Fa. Trapp eingesetzt.

Auf Straßengrün wird verzichtet.

Zur Ausstattung der Straße werden Papierkörbe und Fahrradständer im Straßenraum integriert.

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den Ausbau der Bahnhofstraße und der Hussitenstraße auf der Grundlage der vorliegenden Ausführungsplanung.

Finanzielle Auswirkungen: Ja

im Verwaltungshaushalt: Nein
im Vermögenshaushalt: Ja

  Einnahmen Ausgaben
geplant: 177.500/145.000 € 228.000/299.000 €
Haushaltsstelle: 63040.35030/Treuhandkonto 63040.95000/Treuhandkonto
jährliche Folgen:

 

  Deckung
planmäßig: Ja
überplanmäßig: Nein
außerplanmäßig: Nein
Mehreinnahmen: Nein Haushaltsstelle:
Minderausgaben: Nein Haushaltsstelle:
Bemerkung:
Die Maßnahme wird über das Treuhandkonto des Sanierungsträgers finanziert. Die Mittel im Haushalt sind zur Deckung der Refinanzierung von nicht förderfähigen Kosten bestimmt. Insgesamt betragen die Baukosten 527.000 €.

Beratungsfolge:

Ausschuss/Gremium Termin J N E
Stadtentwicklungsausschuss 17.03.2010 7 0 1
5. Stadtverordnetenversammlung 25.03.2010 30 0 3

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