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Bündnis für Bernau: Prüfauftrag - Brückenbau am Bahnübergang Albertshofer Chaussee (6-1136)

Antrag an die Stadtverordnetenversammlung Bernau bei Berlin
Vorlage Nr.:6-1136
Version: 1
Eingereicht am:08.06.2018
Typ:Fraktionsvorlage
Öffentlich:Ja

Inhalt und Begründung:

Die Bahntrasse trennt die Stadt Bernau bei Berlin in einen Nord- und einen Südteil, was in den vergangenen Jahrzehnten keine grundsätzlichen Probleme hervor rief. Die drei Eisenbahnbrücken im Kernbereich der Stadt sind zu bestimmten Tageszeiten am Ende ihrer Durchlassfähigkeit. Die derzeitig begonnene Brückensanierung der DB wird hier nicht grundsätzliche Änderungen bewirken.
Mit zunehmender Einwohnerzahl und der stetigen Entwicklung der Stadt zum Mittelzentrum wird die Verkehrsdichte in allen Stadtteilen auch weiterhin erheblich steigen. Neue Gewerbegebiete in der Stadt und im Umfeld verursachen eine Zunahme des gewerblichen Verkehrs in erheblichem Maße. Auch der Pendlerverkehr aus der Umgebung der Stadt nach Berlin ist ein nicht mehr zu unterschätzender Faktor.

Das Gewerbegebiet Albertshofer Chaussee hat neben den Angeboten des Landkreises für Entsorgungen aller Art auch andere wichtige Gewerbe in unmittelbarer Nähe angesiedelt. Weitere Gewerbeansiedlungen sind zu erwarten.

Die Erreichbarkeit des Gewerbegebietes ist für Kunden z. Z. fast ausschließlich über den Bahnübergang (BÜ) möglich. Da die DB derzeitig die Bahntrasse aufrüstet und in naher Zukunft die Trasse mit 160 km/h Regelgeschwindigkeit betreibt, werden nach Mitteilungen der DB die Schrankenschließzeiten erheblich zunehmen (bis zu 50%). Nach erfolgreichem Betrieb mit 160 km/h ist eine weitere Geschwindigkeitssteigerung zu erwarten (Zukunftstrasse nach Stettin), was spätestens dann einen Brückenbau unbedingt nötig macht.

Die geplanten Wohnungsbaumaßnahmen im Südstadtbereich werden die Lage in den nächsten Jahren weiter verkehrsmäßig verschärfen. Hier ist vor allem die entstehende Trasse "Am Pankepark" zu nennen, die dann als Ausweichroute in die Südstadt und in umgekehrter Richtung zur Albertshofer Chaussee genutzt werden kann, was zu einer erheblichen Verkehrszunahme am Bahnübergang führen wird.


Eine Brücke über die Bahntrasse an der Albertshofer Chaussee kann viele absehbare Verkehrsprobleme beseitigen und damit eine zukunftssichere Verkehrstrasse werden (auch unabhängig von weiteren Maßnahmen der DB bei Geschwindigkeitsveränderungen). Das Eisenbahnkreuzungsgesetz regelt die Finanzierung zwischen Bahn AG und Kommunen. Die Bereitstellung von Fördermitteln ist in diesem Zusammenhang vorstellbar und soll mit geprüft werden.

Die Stadtverwaltung Bernau bei Berlin soll die Initiative ergreifen und einen Vorstoß zur zukunftsweisenden Realisierung eines Brückenbaus am BÜ Albertshofer Chaussee unter Beteiligung weiterer zuständiger Behörden unternehmen.

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit mit der Deutschen Bahn AG eine Vereinbarung erreicht werden kann eine Brücke über die Bahntrasse an der Albertshofer Chaussee zu errichten. Grundlage dafür sollen aus finanzieller Sicht die Festlegungen des Eisenbahnkreu-zungsgesetzes sein. Die SVV möge bis November 2018 über das Prüfergebnis informiert werden.


Finanzielle Auswirkungen: Nein


Beratungsfolge:

Ausschuss/Gremium Termin J N E
Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr 21.06.2018 9 0 0
6. Stadtverordnetenversammlung 05.07.2018 0 0 0
6. Stadtverordnetenversammlung 05.09.2018