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Ausführungsplanung - Grundhafter Ausbau der Straße Finkenschlag zwischen Bernauer Straße und Zepernicker Landstraße im OT Ladeburg (6-450)

Antrag an die Stadtverordnetenversammlung Bernau bei Berlin
Vorlage Nr.:6-450
Version: 1
Eingereicht am:01.12.2015
Typ:Verwaltungsvorlage
Öffentlich:Ja

Dateianlagen:

AP_Erläuterungsbericht Kurzform
ap_erl_uterungsbericht_kurzform.pdf (106,81 KB)

Uebersichtslageplan_Finkenschlag
uebersichtslageplan_finkenschlag.pdf (430,25 KB)

 

AP_Regelquerschnitt
ap_regelquerschnitt.pdf (130,32 KB)

AP_Lageplaene
ap_lageplaene.pdf (0,89 MB)

 

Inhalt und Begründung:


Die Stadt Bernau bei Berlin beabsichtigt im Haushaltsjahr 2016 den grundhaften Ausbau des Finkenschlages im Ortsteil Ladeburg. Nach dem Ausbau der Zepernicker Landstraße, des Kirsch-gartens und der angrenzenden Straßen in der Kargussiedlung wird mit dem Finkenschlag der Straßenbau in diesem Gebiet abgeschlossen. Ferner soll das Wohngebiet An den Schäferpfühlen weiter entwickelt und bebaut werden, so dass sich mit dem Ausbau des Finkenschlages auch die verkehrliche Anbindung, wie die Erschließung zur Bushaltestelle an der Bernauer Straße, verbessert.
Die Baustrecke befindet sich in einer Tempo-30-Zone und hat eine Baulänge von insgesamt ca.
410 m. Sie beginnt an der Straße Kirschgarten und endet an der Bernauer Straße.
Unter Berücksichtigung der verkehrlichen und örtlichen Gegebenheiten sowie Beteiligung der Träger öffentlicher Belange wurde die Ausführungsplanung für die Straße erstellt.
Ausbauparameter:
  • Fahrbahn 5,50 m breit in Asphaltbauweise
  • durchgängig einseitiger Gehweg, 1,80 m breit einschl. Sicherheitsstreifen, Betonsteinpflaster
  • Grünstreifen zwischen Grundstücksgrenze und Gehbahn mit Baumneupflanzungen an der Südseite) bzw. Fahrbahn (Nordseite)
  • Erneuerung der Grundstückszufahrten, Pflasterbauweise

Entsprechend dem Regelplan sind verschiedene Randeinfassungen vorgesehen. Die Fahrbahn
wird mit Betonhochborden bzw. Rundborden in den Zufahrtsbereichen eingefasst und auf der Nordseite mit Betontiefborden. In den Kreuzungsbereichen der Fahrbahn werden Granitborde verwendet.
Der Gehweg wird mit Betontiefborden eingefasst. Die Zufahrten zu den Anliegergrundstücken werden einheitlich erneuert und werden in Betonsteinpflaster ausgeführt.
Die Belange in der Mobilität eingeschränkter Menschen werden durch den Einbau von Blindenleitplatten an den Fußgängerquerungen angemessen berücksichtigt.
Auf der gesamten Länge wird eine geschlossene Regenentwässerung in die Fahrbahn eingebaut. Diese Leitung dient zusätzlich als Überlauf des vorhandenen Teiches am Bauanfang. Um den Abfluss an der Bernauer Straße zu reduzieren und somit das Regenwasser auch teilweise vor Ort versickern zu lassen, werden im nördlichen Grünstreifen Mulden angelegt, welche das halbseitige Oberflächenwasser der Fahrbahn aufnehmen können. Über die vorgesehenen Straßen- und Muldenabläufe wird das Oberflächenwasser aus Fahrbahn und dem angebauten Gehweg in eine neue Regenwasserleitung DN 400 abgeleitet.
Im Zuge der Baumaßnahme werden Baumfällungen erforderlich. Dafür werden 26 Erlen als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme neu gepflanzt.
Die Straßenbeleuchtung wird gehwegbezogen hergestellt. Die Leuchten werden unter dem Gesichtspunkt einer sparsamen Bewirtschaftung mit Leistungsreduzierung installiert, ggf. kann jede zweite Leuchte außer Betrieb gesetzt werden.
Der Bedarf an Erneuerung, Erweiterung oder Rekonstruktion von Versorgungsleitungen wurde von den örtlich zuständigen Versorgungsbetrieben abgefragt. Demnach müssen ca. 100 m Trinkwasserleitung ausgewechselt werden.
Mit der vorliegenden Planung, die unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit erarbeitet wurde, ist kein zusätzlicher Grunderwerb erforderlich. Der Straßenbau unterliegt aber den Festsetzungen aus dem derzeit laufenden B-Planverfahren.

Die Finanzierung des Straßenbaus erfolgt über Anliegerbeiträge und Eigenmittel der Stadt Bernau bei Berlin. 
Eine Befragung der Beitragspflichtigen in Umsetzung des Bürgerentscheides zum Straßenbau vom 20.10.2013 erfolgte nicht, da diese Straße bezüglich des Neubaugebietes nicht vorhanden war und aufgrund der Erschließungsfunktion auch für das Wohngebiet Schäferpfühle der Bau des Finkenschlages zwingend erforderlich ist. Darüber hinaus läuft parallel das B-Planverfahren.


Beschlussvorschlag:


Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den grundhaften Ausbau der Straße Finkenschlag im Ortsteil Ladeburg auf der Grundlage der vorliegenden Ausführungsplanung.


Finanzielle Auswirkungen: Ja

im Verwaltungshaushalt: Nein
im Vermögenshaushalt: Ja

  Einnahmen Ausgaben
geplant: 460.000,00 €
Haushaltsstelle: SK 911251; Kst 541100; I54-1822
jährliche Folgen:

 

  Deckung
planmäßig: Ja
überplanmäßig: Nein
außerplanmäßig: Nein
Mehreinnahmen: Nein Haushaltsstelle:
Minderausgaben: Nein Haushaltsstelle:

Beratungsfolge:

Ausschuss/Gremium Termin J N E
Ortsbeirat Ladeburg 13.01.2016 5 0 0
Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr 20.01.2016 5 0 0
6. Stadtverordnetenversammlung 28.01.2016 0 0 0