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Neubau des Gehweges auf der westlichen Seite entlang der L 31 von Bernau nach Ladeburg  - Ausführungsplanung - (5-893)

Antrag an die Stadtverordnetenversammlung Bernau bei Berlin
Vorlage Nr.:5-893
Version: 1
Eingereicht am:03.01.2012
Typ:Verwaltungsvorlage
Öffentlich:Ja

Dateianlagen:

Übersichtslageplan
bersichtslageplan_1.pdf (278,45 KB)

Regelquerschnitte 2 Ausführungsplanung
regelquerschnitte_2_ausf_hrungsplanung_0.pdf (1,12 MB)

 

Regelquerschnitte 1 Ausführungsplanung
regelquerschnitte_1_ausf_hrungsplanung_0.pdf (0,98 MB)

Lageplan 3 Ausführungsplanung
lageplan_3_ausf_hrungsplanung_0.pdf (2,85 MB)

 

Lageplan 2 Ausführungsplanung
lageplan_2_ausf_hrungsplanung_0.pdf (1,38 MB)

Lageplan 1 Ausführungsplanung
lageplan_1_ausf_hrungsplanung_0.pdf (2,16 MB)

 

Inhalt und Begründung:

Im Jahr 2012 soll der Gehweg auf der westlichen Seite entlang der L 31 (Ladeburger Chaussee, Rollberg, Bernauer Straße) ausgebaut werden.
Die Entwurfsplanung wurde am 15.06.2011 im Stadtentwicklungsausschuß vorgestellt. Der Ausschuß hat einstimmig empfohlen, auf der Grundlage der Entwurfsplanung die Genehmigungs- und Ausführungsplanung zu erarbeiten.
Im Rahmen der Genehmigungsplanung wurden die Träger öffentlicher Belange zur fachlichen Stellungnahme aufgefordert und die baurechtlichen Voraussetzungen für den Bau des Gehweges geschaffen.
Die in den Stellungnahmen der TÖB genannten Auflagen und Hinweise wurden abgewogen, erwidert und in der Ausführungsplanung berücksichtigt.
Auch die Hinweise aus der Anliegerversammlung vom 07.06.2011 wurden aufgenommen, vor Ort mit den betroffenen Anliegern ausgewertet und, soweit möglich, berücksichtigt.

Als Grundlage für den Neubau des Gehweges und den Ausbau der Stichstraße Rollberg 18-18 a dient die vorliegende Ausführungsplanung.
Die Planung umfasst den grundhaften Ausbau des Gehweges entlang der westlichen Seite der
L 31 zwischen der Einmündung Ladeburger Straße in Bernau und dem bereits fertiggestellten Abschnitt im OT Ladeburg gegenüber der Anliegerstraße „An der Plantage“. Die Gehweglänge beträgt 1.478 m. Der gesamte Straßenzug befindet sich innerhalb der Ortsdurchfahrten Bernau und Ladeburg. Daher liegt die Baulast für die begleitenden Gehwege bei der Stadt Bernau bei Berlin.  
Der Gehwegbau erfolgt im Bereich des bestehenden Weges, weitestgehend innerhalb der vorhandenen Trasse. Ab dem Grundstück Rollberg 2 bis zum Bauende erfolgt eine Neutrassierung entsprechend den örtlichen Gegebenheiten.

Gegenüber der Entwurfsplanung wurden folgende Planungsänderungen vorgenommen:
  • Verbreiterung des Gehweges zwischen dem Anschluss Ladeburger Straße und Grenzweg auf 2,00 m.
  • Verschwenkung des Weges im Bereich der Grundstücke Rollberg 3 -11 an die Fahrbahnkante.
  • Beginn des Regenwasserkanals an der Stichstraße Rollberg 18 - 18 a. Vorstreckung des Kanals in die Stichstraße.
  • Verbreiterung der Stichstraße durch einen einseitigen, überfahrbaren Gehweg.

Der Ersatz für die notwendigen Baumfällungen wird in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenwesen als Lückenbepflanzung entlang der L 31, innerhalb der OD Ladeburg erfolgen. Dazu wird es ein separates Projekt nach Abschluß der Straßenbaumaßnahme geben.








Ausbauparameter Gehweg: (gemäß Regelquerschnitt)
  • Gehwegbreite zwischen Anschluss Ladeburger Straße und Grenzweg 2,0 m, zwischen Grenzweg und Bauende 1,5 m
  • Breite des Sicherheitsstreifens bei fahrbahnnaher Führung - 0,50 m
  • Gehwegbefestigung mit Betonsteinpflaster ohne Fase, Farbe gelb
  • Gehwegbefestigung im Bereich der angrenzenden Wiesen mit 10 cm Asphalttragdeckschicht
  • Befestigung des Sicherheitsstreifens mit Betonsteinpflaster ohne Fase, Farbe grau
  • Herstellung der Zufahrten und Zugänge mit Betonsteinpflaster ohne Fase, Farbe grau
Der Gehweg wird mit Betonborden eingefasst. An allen Straßenquerungen werden die Borde auf 1,5 cm abgesenkt und Blindenleitplatten vorgesehen.
Die Bushaltestelle Rollberg wird durch einen Hochbord von der Fahrbahn abgegrenzt und die Wartefläche mit Betonsteinpflaster in der Farbe grau befestigt. Die vorhandene Wartehalle wird wieder aufgestellt.

Zwischen Stichstraße und Rollberg Nr. 1 wird ein Regenwasserkanal DN 250 / DN 300 neu gebaut.Die Abführung des Oberflächenwassers erfolgt in neu geplante Mulden und abschnittbezogen in Straßenabläufe. In versickerungsschwachen Bereichen werden Notüberläufe in den Mulden angeordnet und an den Regenwasserkanal angeschlossen.
Vorhandenen Gräben werden erhalten und neu profiliert.
Mit dem 2011 im Akazienweg gebauten Regenkanal besteht die notwendige Vorflut für die Entwässerung.
Zwischen dem Finkenschlag und dem Bauende werden die Gräben unter den Zufahrten verrohrt. Der vorhandene Teich Rollberg Nr. 2 und das Regenrückhaltebecken am Finkenschlag erhalten einen Notüberlauf.

Ausbauparameter Stichstraße: (gemäß Regelquerschnitt)
  • die Fahrbahnbreite beträgt 4,50 m
  • die Befestigung der Fahrbahn erfolgt mit Betonsteinpflaster Farbe anthtrazit in der Bauklasse IV
  • der 1,50 m breite Gehweg wird an die Fahrbahn angebaut, mit einem Rundbord von dieser abgegrenzt und mit Betonsteinpflaster, Farbe grau, befestigt
  • die Herstellung der Zufahrten und Zugänge erfolgt mit Betonsteinpflaster ohne Fase, Farbe grau
  • die Entwässerung erfolgt geschlossen über Abläufe in den geplanten Regenwasserkanal
  • die Ausbauparameter der Straße und die Befestigung entsprechen der gegenüber einmündenden Kastanienstraße

Die Straßenbeleuchtung wird komplett gehwegbezogen erneuert, bzw. neu gebaut. Zum Einsatz kommen Leuchten mit LED-Technik. Da die an der L 31 bisher eingesetzte Leuchte STRADALUX der Fa. Philips nicht mit LED-Technik lieferbar ist, soll die optisch ähnliche Leuchte City-Soul der Fa. Philips oder ein baugleiches Modell zum Einsatz kommen. Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme wird ebenfalls der bisher nicht beleuchtete Teil des Fernradwanderweges zwischen Bernau und Ladeburg im Rahmen der Schulwegsicherung mit Leuchten bestückt. Die Umrüstung der bisherigen konventionellen Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel im Rahmen dieses Vorhabens wird mit Bundesmitteln bis zu einer Höhe von 24.000,- € bezuschusst.
Im Rahmen der Trägerbeteiligung wurde bei den Leitungsträgern der Bedarf nach Veränderung bzw. Erneuerung ihrer Versorgungsleitungen abgefragt. Bei dieser Baumaßnahme werden im Vorfeld Arbeiten an den Trink- und Schmutzwasserleitungen erfolgen. Die Deutsche Telekom beabsichtigt im Zuge der Baumaßnahme ihre Freileitungen abzulösen. Für die WIKOM wird zusammen mit dem Beleuchtungskabel ein Schutzrohr verlegt.
Durch den Gehwegbau wird die Verkehrssicherheit für Fußgänger und die Wohnqualität der Anlieger erhöht, gleichzeitig werden die Unterhaltungskosten minimiert.
Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt über Anliegerbeiträge und Eigenmittel der Stadt. Für den Anteil der Oberflächenentwässerung der Landesstraße soll eine Vereinbarung mit dem Landesbetrieb abgeschlossen werden. Die Bezuschussung der Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik wurde bereits erwähnt.

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt auf der Grundlage der vorgelegten Ausführungsplanung den Neubau des entlang der L 31 zwischen Bernau bei Berlin und dem OT Ladeburg auf der westlichen Seite gelegenen Gehwegs. Gleichzeitig mit dem Bau des Weges erfolgt der Ausbau der Stichstraße Rollberg 18-18.a

Finanzielle Auswirkungen: Ja

im Verwaltungshaushalt: Nein
im Vermögenshaushalt: Ja

  Einnahmen Ausgaben
geplant: 150.000 € 780.000 €
Haushaltsstelle: PG 54 31 00, BK 0961001, Invest.Nr. I54-33031 PG 54 31 00, BK 0961001, Invest.Nr. I54-33031
jährliche Folgen:

 

  Deckung
planmäßig: Ja
überplanmäßig: Nein
außerplanmäßig: Nein
Mehreinnahmen: Nein Haushaltsstelle:
Minderausgaben: Nein Haushaltsstelle:

Beratungsfolge:

Ausschuss/Gremium Termin J N E
Ortsbeirat Ladeburg 15.02.2012 5 0 0
Stadtentwicklungsausschuss 22.02.2012 5 0 1
5. Stadtverordnetenversammlung 01.03.2012 33 0 0

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Zuständigkeitsordnung

Zuständigkeitsordnung für die ständigen Ausschüsse der Stadtverordnetenversammmlung der Stadt Bernau bei Berlin und den Bürgermeister in der Fassung der fünften Änderung vom 12. Juni 2019 (Lesefassung)

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