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Ausführungsplanung - Neubau Gehweg L30 Börnicker Chaussee von Gernotstraße bis Einmündung Hasenheide (5-1154)

Antrag an die Stadtverordnetenversammlung Bernau bei Berlin
Vorlage Nr.:5-1154
Version: 1
Eingereicht am:22.02.2013
Typ:Verwaltungsvorlage
Öffentlich:Ja

Dateianlagen:

Anlage 1_Kurzerläuterungsbericht
anlage_1_kurzerlaeuterungsbericht.pdf (245,81 KB)

Anlage 4_Blatt 5-6_(Lageplan)
anlage_4_blatt_5-6_lageplan_.pdf (0,94 MB)

 

Anlage 4_Blatt 3-4_(Lageplan)
anlage_4_blatt_3-4_lageplan_.pdf (0,96 MB)

Anlage 4_Blatt 1-2_(Lageplan)
anlage_4_blatt_1-2_lageplan_.pdf (1,03 MB)

 

Anlage 3_Blatt 1_(Querschnitt)
anlage_3_blatt_1_querschnitt_.pdf (235,99 KB)

Anlage 2_Blatt 1_(Ü-Karte)
anlage_2_blatt_1_-karte_.pdf (0,53 MB)

 

Inhalt und Begründung:

Die Vorplanung für den Bau des Gehweges entlang der Landesstraße L 30 Börnicker Chaussee ab dem Knotenpunkt mit der Gernotstraße bis zum Ende der Wohnbebauung wurde am 21.11.2012 dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Von diesem wurde empfohlen, auf der Grundlage der vorgestellten Varianten zur favorisierten Variante 3 die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung zu erarbeiten. Mit dem Bau des Gehweges wird die im Straßenausbaukonzept angestrebte beidseitige Ertüchtigung der fußläufigen Verbindung innerhalb der Ortsdurchfahrt erzielt. Die geplante Maßnahme ist der Abschluss des nördlichen Teiles der OD L30 unter Vernachlässigung der August-Bebel-Straße.

In der mit Antrag auf Beschlussfassung vorliegenden Ausführungsplanung sind die Anmerkungen und Hinweise des Stadtentwicklungsausschusses in der Sitzung vom 21.11.2012 sowie aus den Stellungnahmen der Träger Öffentlicher Belange eingeflossen. Ebenso haben die Wünsche und Belange der Anwohner als Reaktion auf die Information zum beabsichtigten Baugeschehen sowohl auf dem Postweg als auch aus persönlichen Kontakten Berücksichtigung gefunden.

Die Ausführungsplanung umfasst den Neubau des Gehweges auf der vorhandenen unbefestigten Trassenführung entlang der L30 Börnicker Chaussee vom Knotenpunkt mit der Gernotstraße bis zum Knotenpunkt mit der Hasenheide auf einer Gesamtlänge von 1.325 m. Der Ausbau des Weges in Pflasterbauweise erfolgt in einer Querschnittsbreite von 2,00 m. Eine Zulassung des Fahrradverkehrs ist vorgesehen, somit wird den Fahrradfahrern freigestellt, sowohl den neu hergestellten Gehweg als auch die Fahrbahn zu nutzen. Die Zufahrten der einzelnen Grundstücke sind an die Gehwegtrasse lage- und höhenmäßig anzupassen. An die Querungsbereiche der einmündenden Straßen werden gehwegseitig taktile Platten an den bis 5 m hinter dem Ende des Ausrundungsradius ausgebauten Fahrbahnbereich herangeführt. Eine Fußgängerfurt wird auf der Asphaltfahrbahn abmarkiert.

Im Bereich der Einmündung Guntherstraße befindet sich eine Bushaltestelle, für diese sind Anpassungsarbeiten erforderlich. Die vorhandene Bushaltestelle außerhalb der OD wird vorverlegt und noch vor dem Einmündungsbereich der Hasenheide an den Gehweg angearbeitet. Die Belange der Barrierefreiheit finden grundsätzlich Berücksichtigung.

Die befestigten Flächen werden über das Quergefälle in Richtung der Mulden im begrünten Seitenbereich der L30 mit Alleebaumbestand entwässert. Vom Altbaumbestand werden für die senkrechte Anbindung der Zufahrten sowie zur Erlangung des nötigen Lichtraumprofiles an den einmündenden Straßen zehn Bäume zur Fällung beantragt. Von den Neuanpflanzungen durch den LS sind drei Bäume umzusetzen. Auflagen über Ersatzpflanzungen werden mit der Fällgenehmigung durch die UNB des LK Barnim erteilt. Diese sollen baumaßnahmebezogen in den vorhandenen und dafür ausreichenden Abständen zwischen den Alleebäumen entlang der L30 neu gepflanzt werden. Die Seitenbereiche zwischen Fahrbahn und Gehweg einschließlich der Mulden sowie die unbefestigten Seitenstreifen zwischen Gehweg und den Grundstücksbegrenzungen werden mit Oberboden angedeckt und begrünt.

Entlang der gesamten Neubaustrecke wird eine reine Gehwegbeleuchtungsanlage errichtet, mit modernen, energiesparenden Bogenleuchten in dimmbarer Ausführung ausgestattet. Zum Einsatz gelangen die für die Stadt Bernau bei Berlin typischen Leuchten Nadja bzw. Sarah in der ortsüblichen Farbe Grün, analog der Beleuchtung auf der gegenüberliegenden Gehwegseite.

Mit dem Ausbau des Gehweges wird maßgeblich eine Verbesserung der fußläufigen Erreichbarkeit der nördlich gelegenen Grundstücke an der L30 Börnicker Chaussee erzielt. Dabei spielen die Gewährleistung eines sicheren Schulweges in Richtung der Schulstandorte Schönfelder Weg und das komfortable Passieren des Gehweges für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen ebenso eine Rolle, wie die Verbesserung des optischen Eindruckes entlang des Fahrbahnrandes.

Die Realisierung der Baumaßnahme ist für das Kalenderjahr 2014 vorgesehen.

Spezielle Angaben auch hinsichtlich der Ausbauparameter sind der Kurzbeschreibung in der Anlage 1 zur Vorlage zu entnehmen. Die zeichnerischen Unterlagen sind als Anlage 2 bis Anlage 4 beigefügt.


Beschlussvorschlag:

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den Neubau des Gehweges L30 Börnicker Chaussee von der Gernotstraße bis zur Einmündung Hasenheide auf der Grundlage der vorliegenden Ausführungsplanung.

Finanzielle Auswirkungen: Ja

im Verwaltungshaushalt: Nein
im Vermögenshaushalt: Ja

  Einnahmen Ausgaben
geplant: 580.000,00 €
Haushaltsstelle: KSt: 543100; SK(1): 0911241; SK(2): 0961241; IV-Nr: I54/23030
jährliche Folgen:

 

  Deckung
planmäßig: Ja
überplanmäßig: Nein
außerplanmäßig: Nein
Mehreinnahmen: Nein Haushaltsstelle:
Minderausgaben: Nein Haushaltsstelle:
Bemerkung:
Die Auszahlungen / Aufwendungen ergeben sich durch die im HHJahr 2013 zu erwartenden Planungs- und Bauvorbereitungsleistungen (30.000, 00 EUR) sowie die lt. Kostenberechnung ermittelten Baukosten zzgl. der Aufwendungen für Baunebenleistungen, wie z.B. BOL / ÖBÜ / SiGeKo (550.000,00 EUR), die erst ab HHJahr 2014 anfallen.


Beratungsfolge:

Ausschuss/Gremium Termin J N E
Stadtentwicklungsausschuss 17.04.2013 6 0 1
5. Stadtverordnetenversammlung 25.04.2013 0 0 0