einverstanden Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
Stadtpark_im_Winter
Bernau_imBau_WEB_Baustellenfuehrung_Dezember.gif
 

Im Dohl, Drosselgasse, Amselsteg (OT Ladeburg) - Ausführungsplanung (5-880)

Antrag an die Stadtverordnetenversammlung Bernau bei Berlin
Vorlage Nr.:5-880
Version: 1
Eingereicht am:16.08.2012
Typ:Verwaltungsvorlage
Öffentlich:Ja

Dateianlagen:

U6B3SchnittAmsel
u6b3schnittamsel_0.pdf (71,53 KB)

U6B3SchnittIMDoh
u6b3schnittimdoh_0.pdf (64,04 KB)

 

U6B1SchnittDros
u6b1schnittdros_0.pdf (70,90 KB)

U7Blatt3_Amselst
u7blatt3_amselst.pdf (1,15 MB)

 

U7Blatt2_Im_Dohl
u7blatt2_im_dohl.pdf (1,44 MB)

U7Blatt1_Drosse
u7blatt1_drosse.pdf (1,20 MB)

 

Erlaeuterungsbericht
erlaeuterungsbericht.pdf (47,97 KB)

 

Inhalt und Begründung:

Die Stadt Bernau bei Berlin beabsichtigt im Haushaltsjahr 2013 den grundhaften Ausbau der Straßen Im Dohl, Drosselgasse und Amselsteg.
Diese Siedlungsstraßen befinden sich im Ortsteil Ladeburg. Die Baustrecke liegt innerhalb einer Tempo-30-Zone und hat eine Baulänge von insgesamt 600 m. 
Gemäß Straßenausbaukonzept werden diese Straßen als Anliegerstraßen des Querschnittstypes A3 (Amselsteg und Drosselgasse, Abschnitt 20) bzw. A5 (Im Dohl und Drosselgasse, Abschnitt Finkenschlag bis Im Dohl) eingestuft. 
Entsprechend der Empfehlung des Stadtentwicklungsausschusses vom 25.04.2012 und abweichend vom Straßenausbaukonzept wurde die Ausführungsplanung mit dem gleichen Querschnittstyp für alle der Straßen erstellt.
Ausbauparameter (entspricht A5):
  • Befestigung der Fahrbahn 5,10 m breit in Asphaltbauweise
  • Geschlossene Regenentwässerung
  • Erneuerung der Grundstückszufahrten und -eingänge in Pflasterbauweise
  • Gehwege 1,50 m breit in Betonsteinpflaster
  • Grünstreifen unterschiedlicher Breite zwischen Grundstücksgrenze und Befestigungen mit Baumneupflanzungen
Entsprechend den Regelplänen sind verschiedene Randeinfassungen vorgesehen. Die Fahrbahn wird mit Betonhochborden bzw. Rundborden in den Zufahrtsbereichen eingefasst. In den Kreuzungsbereichen werden Granitborde eingebaut. Die Gehwege werden mit Betontiefborden eingefasst.
Die Zufahrten zu den Anliegergrundstücken werden einheitlich erneuert und in Betonsteinpflaster ausgeführt.
Die Belange der in der Mobilität eingeschränkten Personen sind angemessen berücksichtigt worden. An Fußgängerquerungen werden Blindenleitplatten eingebaut.
Die Ableitung des Oberflächenwassers erfolgt bei allen Straßen durch eine geschlossene Regenentwässerung. Es wird ein Rohrkanal DN 300 eingebaut, an dem die Regenabläufe der Fahrbahn angebunden sind. In Vorbereitung der Regenentwässerung muss eine Vorflut (Regenkanal) in der Straße Finkenschlag hergestellt werden.
Als Baumpflanzungen sind in der sogenannten "Vogelsiedlung" Nelkenkirschenbäume vorgesehen.
Eine Straßenbeleuchtung ist bereits vorhanden und bleibt daher im Bestand. Für die Gehwege müssen jedoch die Leuchten umgesetzt werden.
Der Bedarf an Erneuerung, Erweiterung oder Rekonstruktion von Versorgungsleitungen wurde bei den örtlich zuständigen Versorgungsbetrieben abgefragt und wurde im Rahmen der Planung berücksichtigt. Es werden Umverlegungen erforderlich.
Bei der Planung sind liegenschaftliche Belange nicht betroffen. 
Auf der Grundlage der RAST 06 und der Verkehrsbelastung im Wohngebiet wurde den Anwohnern die Variante einer Mischverkehrsfläche mit offener Regenentwässerung (Mulden, Rigolen) auf der ersten Anliegerversammlung vorgestellt. Den Hinweisen der Anwohner zur Problematik Regenwasserableitung folgend wurden in der weiteren Planung eine geschlossene Regenentwässerung und ein einseitiger Gehweg vorgesehen und als Entwurfsplanung im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Es werden die Interessen der schwächsten Verkehrsteilnehmer besser berücksichtigt und den Anforderungen der Barrierefreiheit Rechnung getragen. Bei einer durch die Anwohnerschaft selbst durchgeführten Umfrage zum Straßenbau votierten im Ergebnis 33 Grundstückseigentümer für eine Variante Mischverkehrsfläche mit geschlossener Regenentwässerung und drei Anwohner für die Berücksichtigung eines Gehweges.
Die Planungsänderung (geschlossene Regenentwässerung, Gehweg) hat eine Erhöhung der zu erwartenden Baukosten zur Folge.

Die Finanzierung des Straßenbaus erfolgt über Anliegerbeiträge und Eigenmittel der Stadt Bernau bei Berlin.

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, abweichend von den Empfehlungen der RAST 06 und dem Beschluss der SVV zum Straßenausbaukonzept, den Ausbau der Straßen Im Dohl, Amselsteg und Drosselgasse auf der Grundlage der vorgelegten Ausführungsplanung.

Finanzielle Auswirkungen: Ja

im Verwaltungshaushalt: Nein
im Vermögenshaushalt: Ja

  Einnahmen Ausgaben
geplant: 350.200,00 € 640.000,00 €
Haushaltsstelle: SK: 2321001 SK: 0961001; IV-Nr. I54-1824
jährliche Folgen:

 

  Deckung
planmäßig: Ja
überplanmäßig: Nein
außerplanmäßig: Nein
Mehreinnahmen: Nein Haushaltsstelle:
Minderausgaben: Nein Haushaltsstelle:

Beratungsfolge:

Ausschuss/Gremium Termin J N E
Ortsbeirat Ladeburg 10.10.2012 3 0 0
Stadtentwicklungsausschuss 17.10.2012 6 0 0
5. Stadtverordnetenversammlung 25.10.2012 0 0 3
 
 
Suche in polit. Gremien
Zuständigkeitsordnung

Zuständigkeitsordnung für die ständigen Ausschüsse der Stadtverordnetenversammmlung der Stadt Bernau bei Berlin und den Bürgermeister in der Fassung der fünften Änderung vom 12. Juni 2019 (Lesefassung)

Zuständigkeitsordnung
zustaendigkeitso.pdf (229,64 KB)