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Protokoll

der 24. Sitzung des Gremiums Ortsbeirat Lobetal vom 07.08.2012

Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bernau bei Berlin; Ortsbeirat Lobetal
Beginn19:00 Uhr
Ende21:00 Uhr
TagungsortOT Lobetal, An der Schmiede 2, "Alte Schmiede"

Anwesenheit

Stadtverordnetenversammlung

Anwesend: Herr Dittmann, Herr Dr. Hartmann (Ortsvorsteher), Frau Schiersch (stellv. Ortsvorsteherin)


Bestätigte Tagesordnung

 

Öffentlicher Teil

 

1. Feststellen der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit

Die Sitzung wurde ordnungsgemäß einberufen. Alle drei Mitglieder sind anwesend. Die Beschlussfähigkeit ist gegeben.
 

2. Bestätigung der Tagesordnung

Die vorliegende Tagesordnung wird einstimmig bestätigt.
 

3. Protokoll der 23. Sitzung

Zum Protokoll der 23. Sitzung gibt es keine Änderungswünsche. Das Protokoll wurde in der vorliegenden Form angenommen.
 

4. Informationen und Anfragen

Herr Hartmann informiert darüber, dass die Stadt Bernau das beantragte Buswartehäuschen am Ladeburger Weg befürwortet. Sowie Gelder dafür zur Verfügung stehen, soll eines aufgestellt werden.

Die Beschilderung an den Straßen wurde geprüft und ist, was die Höhe angeht, in Ordnung.

Parktaschenmarkierung auf dem Ladeburger Weg – etwas besser zu sehen, nicht ganz gelungen.

Am 8.September wird in Lobetal das Feuerwehrjubiläum als "Tag der offenen Tore" begangen, mit einem bunten Tagesprogramm. Am Abend gibt es Tanz im Saal.

Schwierigkeiten gibt es immer noch mit dem Pumpenhaus. Die mit der Zustimmung zu dem Mietvertrag für Herrn Klupsch von ihm geforderte Tür ist inzwischen provisorisch eingebaut, aber so immer noch nicht begehbar. Der Ortsbeirat bittet die Stadtverwaltung, sie möge Herrn Klupsch auffordern, den Eingang nun endlich fertig zu stellen.

Am 23. September gibt es in Lobetal wieder ein Erntedankfest. Die Vorbereitungen dazu sind angelaufen. Wir werden den Umzug und das Dorffest wieder gemeinsam mit der Kirchengemeinde organisieren und gestalten.

Herr Dr. Hartmann begrüßt Herrn Schlundt.
Dieser gibt Infos zu seinem derzeitigen Arbeitsschwerpunkt Lobetal!
Vor einiger Zeit waren an zwei etwas auseinander liegenden Tagen Spendensammler in Lobetal unterwegs. Sie gaben sich als Rumänen aus und sammelten angeblich, mit zwei unterschiedlichen Werbeblättern und Angaben, wofür die Spenden sein sollten. Zum Teil traten sie sehr forsch, fordernd und hartnäckig auf. Es gab dazu verschiedene Beobachtungen.
Herr Schlundt wies deutlich darauf hin, dass es sehr geschickte Menschen gäbe, die an Mitgefühl und Barmherzigkeit appellieren (z.B. um eine Luftpumpe bitten) – und in einem unbeobachteten Augenblick die Wohnung um Wertgegenstände und Geld erleichtern. Denkbar ist auch die Erkundung der Gegebenheiten durch Bettler. Mit gewonnenen Infos können später Raubzüge geplant und durchgeführt werden.
Er mahnt die Bevölkerung zu großer Aufmerksamkeit und bewusstem Umgang mit diesen Leuten.
  1. Man lasse niemanden ins Haus.
  2. Man kann anbieten, Hilfe zu holen und z.B. einen Arzt oder Krankenwagen rufen. Dabei lässt man am besten die Leute niemals unbeobachtet.
  3. Wenn man etwas zu essen geben möchte, dann draußen, nicht im Haus.

Am See kommt es immer wieder zu Vorfällen. Wenn diejenigen bekannt sind, die zum Randalieren u.ä. neigen, kommen sie nicht mehr hierher.
Deshalb wäre es wünschenswert, wenn Lobetaler öfter aufmerksam am See oder anderen gefährdeten Punkten spazieren gehen und bemerken, wer dort unterwegs ist.
Evtl. wäre es ratsam, die Lobetaler Badestelle deutlicher als private Badestelle abzugrenzen und zu kennzeichnen – mit ordentlichen, nicht beschmierten Schildern. Aufmerksame Spaziergänge sind auch zur Vermeidung anderer Kriminalität nützlich.
Z.B. wurde in der Gärtnerei eingebrochen und Schlüssel entwendet. Man achte darum auf fremde Fahrzeuge und Leute.

Frau Schiersch berichtet, Frau Dehn hat informiert, dass Lobetaler Schulkinder, die in Grüntal die Schule besuchen, ab diesem neuen Schuljahr 420 €/pro Jahr und Kind Busgeld zahlen.
Wir bitten die Stadtverwaltung, beim Schulamt nachzufragen, ob eine Lösung entsprechend Einigungsvertrag denkbar wäre. Eventuell ließe sich ein Überschneidungsbezirk beantragen, besonders, da in Bernau in unserer zuständigen Schule kein Schülermangel herrscht.
 

5. Einwohnerfragestunde

Herr Dr. Lunkenheimer berichtet: Unsere Lobetaler kleine Badestelle ist oft nicht besonders schön. Zum Beispiel wurden seit einer Woche die Tonnen nicht geleert. Sie quellen über.
Heute morgen gab es ein zusätzliches Erschrecken: Bier- und Schnapsflaschen wurden wohl in der Nacht vorsätzlich zerschlagen, unglaublich viele Scherben lagen herum.
Heute Abend war schon alles gereinigt.
Dafür einen herzlichen Dank an Herrn Dittmann, der dort den Schaden aufgenommen, mit Fotos dokumentiert und beseitigt hat. 

Herr Dr. Lunkenheimer bemerkte, dass gelegentlich Angler am Badesteg sind.
Vielleicht sollte man damit moderat umgehen. Sind kein Bader dort, ist es durchaus duldbar oder sogar zu begrüßen, da die Angler aufpassen, dass nicht randaliert wird.
Auch Herr Dr. Lunkenheimer bat, dass dort öfter vorbeigegangen werden sollte, damit man dem Randalieren vorbeugen kann.
Eine weitere Chance sieht er darin, den Parkplatz an der Kunstwerkstatt zu schließen. Dann wird es etwas unbequemer, die Badestelle zu erreichen.
Am Steg ist eine Bohle verrottet, eine Schraube, die zu Verletzungen führen könnte, ragt heraus. Herr Dittmann kümmert sich darum, dass sie entfernt wird.
Zwischen Haus Fallenstein und Friedenshöhe ist auf dem wilden Weg ein Zaunpfahl im Gras versteckt – ebenfalls eine mögliche Unfallquelle. Diese soll beseitigt werden.

Die Verbotsschilder für Reiter werden immer wieder missachtet. Kann man Reitervereine informieren und erwirken, dass sie mehr Rücksicht nehmen, Verbote beachten und damit Wege schonen, die nicht für sie vorgesehen sind?

Herr Dr.Lunkenheimer fragt nach den Aussichten für den Abendbus. Herr Dr. Hartmann informiert darüber, dass die Abendbuslinie in den Winterfahrplan aufgenommen wird.

Ein neues Schuljahr hat begonnen – auch in unserer Lobetaler Schule. Herr Schlundt wird dort wieder einen Vortrag halten und u.a. die jungen Leute informieren, wo sie sich eigentlich befinden und welches Verhalten angebracht wäre. Das kann helfen, dass die wenigen, die sich anfangs daneben benehmen, in richtige Bahnen zu lenken.

Zum Erntedankfest gab es Hinweise von Herrn Dittmann, zwei Erfahrungen aus den vergangenen Jahren.
  1. Kommunikation sollte verbessert werden. Standbetreiber fanden oft ihren Stand nur mühsam. Es wurde sich darauf geeinigt, dass sie einen Lageplan in die Hand bekommen sollen, auf dem ihr eigener Stand markiert ist. Außerdem werden die Stände, wie in den Jahren zuvor, gekennzeichnet. Eine gute Idee dazu wäre, einen großen Plan für die Besucher an einer frequentierten Stelle aufzustellen.
  2. Es muss beizeiten geklärt werden, welcher Stand was genau braucht, besonders bezüglich Elektromaterials. Das sicherste wäre, wenn für alle genügend Anschlüsse, Verlängerungskabel, usw. bereit gestellt werden können.
Die Toiletten am Glockenberg und in der Schmiede sollten geöffnet werden.
Die Gärtnerei wird mit einem Stand vertreten sein.
 

6. Empfehlung des Ortsbeirates

 

6.1 Freie Fraktion - Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich Ladeburg, Bernauer Straße/ Ecke Plantage zur Errichtung einer Verkaufseinrichtung

Es erfolgt die Abstimmung ohne Diskussion.
Abstimmungsergebnis:
Ja-Stimmen:3
Nein-Stimmen:0
Enthaltungen:0
Stimmverhältnis:einstimmig
Ergebnis:angenommen
 

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Protokollant (m/w)

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Dr. Hans-Günther Hartmann
Ortsvorsteher