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5. Juli 2018

Wohnen im Blumenhag: Ein neues Zuhause für 53 Familien

Wohnen im BlumenhagMargitta und Jan Zajac freuen sich auf ihr neues Zuhause. Foto: Pressestelle (Bild: 1/3)

Wobau investiert in sozialen Wohnungsbau

Für Bernau war der 5. Juli ein wirklich sonniger Tag: Im Blumenhag wurden 53 Wohnungen fertiggestellt. Die Wohnungs- und Baugesellschaft (Wobau) hat auf dem Gelände der ehemaligen Metallgenossenschaft an der Ecke Schönower Chaussee und Straße Im Blumenhag zwei neue Blöcke bauen lassen.

Zu den ersten Mietern gehören Jan und Margitta Zajac. In Kürze werden sie in ihre neue Wohnung ziehen. „Die Lage hier ist wirklich gut, der Innenhof begrünt, jetzt freuen wir uns noch auf gute Nachbarn“, so die beiden. Sie sind in den Sechzigern, daher sei für sie jetzt der richtige Zeitpunkt, in ein auch per Aufzug erreichbares Domizil zu ziehen. Auch Gudrun Döbler ist schon am Packen. Da ihr Mann auf den Rollstuhl angewiesen ist, brauchen die beiden eine barrierefreie Wohnung. „Wir sind froh, dass wir diese hier gefunden haben.“

Bei der symbolischen Schlüsselübergabe wünschten die Wobau-Geschäftsführer Antje Mittenzwei und Jens Häßler den neuen Mietern Frieden und Freude sowie Wohlstand im neuen Zuhause. Damit das auch so wird, stiegen bei strahlendem Sonnenschein Tauben und Luftballons in den Himmel. Obendrein gibt es zum Mietvertrag einen Hussitentaler gratis dazu.

Von Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider gab es viel Lob für die Wobau. „Vor anderthalb Jahren haben wir den Fördervertrag unterschrieben und jetzt ist alles fertig. Das ist eine starke Leistung.“ Dem kann Bürgermeister André Stahl nur beipflichten: „Wir müssen dankbar sein, dass wir eine derart leistungsfähige Gesellschaft wie die Wobau haben. In den letzten zwei Jahren hat sie fast hundert Wohnungen im sozialen Wohnungsbau gebaut.“ Es sei wichtig, Wohnungen für jeden Geldbeutel anzubieten.

Und genau das macht die Wobau. Mieter mit Wohnberechtigungsschein können in den neuen Häusern eine Wohnung für eine Kaltmiete von 5,50 Euro pro Quadratmeter mieten, im zweiten Preissegment liegen die Mieten bei maximal 7 Euro pro Quadratmeter. „13 Wohnungen werden frei am Markt platziert. Und zwar für eine Miete von 7,90 Euro pro Quadratmeter. Das ist deutlich günstiger als bei vergleichbaren aktuellen Neubauten in Bernau“, so Antje Mittenzwei. Kein Wunder, dass die Wohnungen im Blumenhag gefragt und mittlerweile schon alle vergeben sind.

In den Viergeschossern mit Aufzug gibt es Zwei-, Drei- und Vier-Raum-Wohnungen. Die Spannbreite bei den Größen reicht von 50 bis 93 Quadratmeter. Alle Domizile im Erdgeschoss sind behindertengerecht. Jede Wohnung hat einen Balkon, zu jeder gehört ein Keller. Jeweils im Erdgeschoss – und damit barrierefrei zugänglich – sind Räume zum Abstellen von Fahrrädern sowie für Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren.

Im freundlich gestalteten Innenhof gibt es einen Spiel- und Wäscheplatz sowie ein überdachtes Fahrradhaus. Planerin Silke Brinckmann hat sich bei der Gestaltung vom Namen „Blumenhag“ inspirieren lassen. Blumen aus reflektierendem Plexiglas leuchten auf Edelstahlpfosten. Die Kinder können auf blumigen Spielgeräten klettern, Ältere sich auf Bänken ausruhen. Bald werden auch die 20 frisch gepflanzten Bäume Schatten spenden. Und nicht nur das: Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume laden zum Pflücken ein.

Für das 8,5 Millionen Euro teure Projekt bekam die Wobau 6,5 Millionen Euro Landesfördermittel für sozialen Mietwohnungsneubau.

Text: Pressestelle/cf
Fotos: Pressestelle/ls

 

Weitere Fakten:
Die WOBAU Bernau ist mit 4.414 vermieteten Wohnungen der größte Wohnungsanbieter in der Stadt Bernau. Davon sind mit 37 Aufzügen 763 Wohnungen barrierefrei erreichbar. Gleichzeitig ist die WOBAU Bernau einer der größten Investoren in der Stadt. Zwischen 1995 und 2017 wurden 265,5 Millionen Euro investiert. Etwa 80 Prozent der Summe wurden jeweils für Instandhaltung und Modernisierung aufgewendet. Die restlichen 20 Prozent sind in den Neubau von Gebäuden geflossen. Bei der WOBAU arbeiten 46 Mitarbeiter

 
 
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