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20. August 2012

Wenn aus dem Schuhkarton ein Foto kommt

DSC_0606_bb.JPGAngelique, Florian, Doris und Lisa-Marie begutachten die selbstgebauten Lochbildkameras von Micha Winkler (r.), mit denen faszinierend-stimmungsvolle Fotos entstehen. Die Belichtungszeit des Films beträgt bis zu fünf Minuten. (Bild: 1/4)

Wie das funktioniert, erklärte der Berliner Fotograf Micha Winkler am Montag vier Jugendlichen von der Foto-AG an der Tobias-Seiler-Oberschule. Die Nachwuchsfotografen waren zusammen mit Kursleiterin Brigitte Albrecht ins Rathaus gekommen, um im Ratssaal Winklers Ausstellung „Camera Obscura“ anzuschauen.

Wie der Titel sagt, sind die Bilder mit einer Camera Obscura oder Lochbildkamera aus Schuhkarton entstanden. Dabei wird ein Bild durch ein kleines Loch in einen schwarzen Raum projektiert. Das projizierte Bild kann auf lichtempfindlichem Material aufgenommen werden – und ein Foto ist entstanden. Dieses Prinzip erklärte Micha Winkler der AG anhand verschiedener Modelle – das größte Exemplar hat die Ausmaße eines alten eckigen Röhrenfernsehers.

Die AG selbst hat ihre Arbeiten auch schon öffentlich zeigen können. Unter dem Titel „Bernau blüht auf“ haben die Jungfotografen im Ratssaal ihre farbenfrohen Fotos ausgestellt. Aus dieser Reihe ist mit Unterstützung von Mitarbeiterinnen der Tourist-Information und des Kulturamtes ein Postkartenbuch entstanden. Wer einen blumigen Gruß aus Bernau versenden möchte, kann das Büchlein mit je 10 Ansichtskarten zum Preis von 4,50 Euro in der Bürgermeisterstraße 4 erwerben.

Die „Camera Obscura“-Ausstellung ist noch bis Ende September im Bernauer Rathaus (Ratssaal) während der Dienstzeiten (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7 bis 16.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 18.30 Uhr, Freitag von 7 bis 13.30 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Fotos: Pressestelle/Christin Bargel

 
 
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