einverstanden Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
Herbstliche_Stadtmauer
Bernau_imBau_WEB_Baustellenfuehrung_Dezember.gif
 
3. Dezember 2010

Wärme trotz Kälte: Stadtwerke Bernau sind auf lange Wintersaison gut vorbereitet

Stadtwerke Bernau

Zentimeterhoher Schnee und klirrende Kälte – in Bernau ist der Winter angekommen. Bei den derzeitigen Minusgraden ist das Bedürfnis nach einem wohlig-warmen Heim besonders groß. Die Voraussetzung dafür schaffen die Bernauer Stadtwerke, die Wärme für das gesamte Stadtgebiet bereitstellen. Auf Grund der Kältewelle informierte sich Bürgermeister Hubert Handke im Heizwerk am Schönfelder Weg über den aktuellen Stand der Wärmeversorgung.

„Unsere Kunden können wir wie gewohnt beliefern“, erklärte Olaf Przygodda, Sachgebietsleiter für Fernwärme. Aktuelle Daten des städtischen Unternehmens belegen, dass am Dienstag bei einer Durchschnittstemperatur von minus elf Grad mehr als 70 000 Normkubikmeter Gas für Fernwärme verbraucht wurden. Laut Przygodda ist damit die mögliche Tagesreserve noch längst nicht ausgeschöpft. „Es könnte also noch deutlich kälter werden“, resümierte Hubert Handke.

Stadtwerke-Geschäftsführerin Bärbel Köhler erklärte dem Bürgermeister, dass ein Verbrauch von 70 000 Normkubikmeter „ein relativ hoher Wert“ ist und belegte ihre Einschätzung mit Zahlen. Danach ist Mitte Dezember 2009 bei minus 20 Grad nur geringfügig mehr Gas eingesetzt worden als an diesem Mittwoch. „Wir gehen davon aus, dass der eisige Wind deutlich dazu beigetragen hat, dass Mieter, Hausbesitzer und Unternehmen kräftig geheizt haben.“
Dass die eingesetzten Brennstoffe Gas und Öl – letzteres wird nur in Ausnahmefällen verwendet, um den Wärmepreis für die Verbraucher stabil zu halten – in ausreichender Menge vorhanden sind, sei in erster Linie das Ergebnis einer guten Vorbereitung auf die Heizsaison, sagt Olaf Przygodda. Gleich zu Beginn des Herbstes hätten die Mitarbeiter der Stadtwerke alle Heizkessel, Umwälzpumpen und das Fernwärmenetz überprüft. Um technische Probleme in den drei Heizwerken und den Leitungsrohren möglichst zu vermeiden, werden zudem regelmäßig Kontrollen durchgeführt. „Trotzdem können technische Zwischenfälle nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden“, ergänzt Bärbel Köhler, „doch wir sind für alle Fälle gerüstet.“

 
 
Suche in Stadtnachrichten
Stadtnachrichten per E-Mail