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29. September 2007

Unterhaltsam und lehrreich: Das Kinderfilmfest in Bernau begeisterte Groß und Klein

  

Die erste Etappe des in Bernau gestarteten 16. Kinderfilmfestes des Landes Brandenburg ging am vergangenen Samstag mit einem Märchenfest im Külzpark zu Ende. Unter dem Motto: „Auf eigenen Füßen ...“ haben sich mehr als tausend Kinder in der Stadthalle und in der Galerie nicht nur ausgesuchte Filme angeschaut, sondern konnten diese auch auf besondere Art und Weise nachbearbeiten.

„Guck mal, da steht ein Pferd!“ oder „Wem gehören denn die Kinderschuhe dort?“ war von den großen und kleinen Gästen zu hören, als sie die Stadthalle betraten. Globen und Weltkarten, Eisberge aus weißen Leintüchern, eine iranisch gekleidete Schaufensterpuppe, ein Stofftierpferd, „rennende“ Turnschuhe und vieles mehr stimmten die zahlreich erschienenen Kita- und Schulklassen aus Bernau und Umgebung auf die Filme aus Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Iran, Island, Norwegen und Kanada ein. Zu Beginn jeder Vorstellung vermittelten Lichtspiele, Fragen oder Musik ein Gefühl für den kommenden Film.

Anschließend nutzten viele die Möglichkeit, das Gesehene durch verschiedene kreative Aktionen aufzuarbeiten. Je nach Altersklasse wurden Frage- bzw. Diskussionsrunden, Verständnisspiele mit Schuhen oder Papierfiguren, Mal- und Bastelarbeiten angeboten. Beim Märchenfest haben die Gäste kleine Hexen, Zwergenköniginnen und andere Glückskinder in Silhouettentrickfilmen bestaunt und anschließend selbst gebastelt. Voller Begeisterung stellten sie Kaleidoskope, Zauberstäbe, Lampions und sogar Silhouettenfiguren durch Scherenschnitt her. Was diese für einen Schatten werfen, konnten die Kinder gleich hinter einer Schattenwand ausprobieren.

Sabine Oswald-Göritz vom Bernauer Kulturamt ist begeistert: „Es war schön zu erleben, wie die Kinder durch die Filmveranstaltungen zum Staunen gebracht und zum Nachdenken angeregt wurden.“ Sie hoffe, dass das Kinderfilmfest auch im nächsten Jahr wieder von vielen Schulklassen genutzt wird. „Ich wünsche den Kindern, dass sie in schwierigen Situationen des Lebens an die Heldinnen und Helden der Filme denken und dadurch eine Stärke aufbauen, die sie selbstbewusst auf eigenen Füßen stehen lässt“, so Sabine Oswald-Göritz, die den Jugendsozialarbeitern aus Bernau und Panketal, den Schülerinnen und Schülern der Fachschule für soziale Berufe in Wandlitz und ihren Kolleginnen aus dem Kulturamt herzlich für ihre Mitwirkung dankt.
 

 
 
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