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10. Oktober 2017

Sturmschäden erfordern Vorsicht und Geduld

Sturmschäden_2017_1Höchste Konzentration bei der Beseitigung der Sturmschäden bringen derzeit die Mitarbeiter des Bauhofs auf, die den Wald von umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen befreien ... (Foto: Pressestelle) (Bild: 1/3)

Nachdem Sturmtief „Xavier“ am Donnerstag über Bernau hinwegfegte, werden nun die Schäden deutlich, die die Naturgewalt hier angerichtet hat. Betroffen sind die Innenstadt, die Ortsteile, aber auch der Stadtwald.

Am Donnerstagabend räumte bereits die Freiwillige Feuerwehr neuralgische Punkte von starken Ästen und umgestürzten Bäumen; seit Freitag sind auch die Mitarbeiter des Bauhofs stark mit den Räumarbeiten beschäftigt – zunächst an den Wegen, in ein paar Wochen auch weiter waldeinwärts. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, insbesondere den Stadtpark und den Stadtwald mit größter Vorsicht zu betreten oder besser noch, vorerst zu meiden. Gefahrenstellen sollten unbedingt großräumig umgangen werden.

„In manchen Baumkronen befinden sich noch abgebrochene Äste, von denen zu erwarten ist, dass sie bald herunterfallen. Teilweise sind Bäume ineinander verkeilt, stehen die Stämme je nach Lage unter Spannung, können sich plötzlich lösen, auseinanderbrechen und auch eine ganze Zeit nach dem Sturm noch eine Gefahr darstellen“, so Marco Böttcher vom städtischen Bauhof. Im Stadtwald sind besonders die Buchenbestände, vor allem der Wald am Liepnitzsee betroffen, da der Boden aufgeweicht und die Bäume vollbelaubt waren.

Ersten, vorsichtigen Schätzungen zufolge fielen mehr als 1000 Festmeter Holz den Sturm zum Opfer - das entspricht einem durchgehenden Wald auf der Fläche von über fünf Fußballfeldern. In der Realität aber liegen die geschädigten und umgestürzten Bäume oft weit auseinander. Die Aufräumarbeiten werden daher nach jetzigen, vorläufigen Schätzungen Wochen, wenn nicht gar Monate in Anspruch nehmen.

„Ein herzlicher Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr und unseren Mitarbeitern des Bauhofs, die die Sturmschäden beseitigen. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Wochen die gröbsten Schäden bald beseitigt haben und in der Zwischenzeit niemand zu Schaden kommt“, so Bürgermeister André Stahl.

 
 
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