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21. Dezember 2007

Städtische Gesellschaften als Impulsgeber für die regionale Wirtschaft

Welche Rolle die Kommunalwirtschaft im gesamtwirtschaftlichen Kontext spielt, wurde kürzlich für das Land Brandenburg in einer Einzelfallstudie am Beispiel von Bernau untersucht. Auftraggeber für die Studie war das Verbundnetz für kommunale Energie.

Den kommunalen Unternehmen, speziell den Stadtwerken sowie der Wohnungs- und Baugesellschaft, wurde in der Studie eine überdurchschnittliche Bedeutung als regionale Wertschöpfer bescheinigt. Durch die Vergabe von Aufträgen tragen sie zur Stärkung der örtlichen Privatwirtschaft bei. Auffällig sei auch die Ausbildungsquote der städtischen Gesellschaften in Bernau, die mit 9,3 Prozent deutlich höher als die durchschnittliche Ausbildungsquote in der Bundesrepublik liege. „Das zeigt einmal mehr, dass sich unsere Gesellschaften ihrer Verantwortung für die Region bewusst sind", so Bürgermeister Hubert Handke. Schließlich müsse die junge Generation eine Perspektive haben und dafür sei eine gute Ausbildung nun einmal unabdingbare Voraussetzung.

Ein Fazit der Studie lautet: Offensichtlich sind kommunale Unternehmen stärker dem Gemeinwohl verpflichtet als solche mit Beteiligung privater Dritter. „Deutlich wird, wie wichtig es ist, auch künftig starke kommunale Unternehmen als Impulsgeber für die regionale Wirtschaft zu halten", so Handke. Eine Studie des ARD-Magazins „Plusminus" zeigt zudem, dass kommunale Stadtwerke mehrheitlich preiswerter sind als Stadtwerke mit Beteiligungen der vier Verbundunternehmen.

 
 
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