einverstanden Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
Weihnachtsmarkt_Marktplatz_abends
startbild_baustelle_var2.gif
 
14. November 2018

Stadtteil Rehberge: Wandel erfolgreich gestaltet

Rehberge-Freigabe-CF-Benz-Straße_2018Bürgermeister André Stahl, Wirtschaftsamtsleiter Thomas Rebs und Andreas Mueskes von der BRG Bauregie GmbH (v.l.n.r., Foto: Pressestelle)

Ein kleiner Schnitt von großer Bedeutung: Am Mittwoch wurde das letzte Teilstück der Carl-Friedrich-Benz-Straße offiziell für den Verkehr freigegeben. Damit ist die Entwicklung des Stadtteils Rehberge fast gänzlich abgeschlossen; einem Gebiet, das bis 1994 militärisch genutzt wurde.

Bis kurz nach der Wende waren auf der Fläche zwischen Schönower Chaussee und Wandlitzer Chaussee Truppen der Roten Armee, später GUS-Truppen, stationiert. Nach Abzug der letzten Soldaten wurde das 45 Hektar große Areal der Stadt Bernau zugesprochen und seit 1998 schrittweise von der städtischen Grundstücksentwicklungsgesellschaft STAB erschlossen. Fast sieben Millionen Euro Fördergelder der Europäischen Union konnte die STAB in den Folgejahren für die Entwicklung des Stadtteils Rehberge einsetzen.

In den letzten zwanzig Jahren galt es, Hallen, Bunker und weitere Kasernengebäude abzubrechen, Böden zu dekontaminieren, militärische Altlasten zu entfernen und die freigewordene Fläche mit Versorgungsleitungen und Straßen zu versehen – eine Voraussetzung, um Betriebe ansiedeln und Wohnungen bauen zu können.

Nach und nach haben in Rehberge verschiedene, auch verarbeitende Gewerbe ihren Sitz gefunden, daneben sind mit der Polizei, dem städtischen Bauhof und dem Betriebshof der Barnimer Busgesellschaft wichtige öffentliche Einrichtungen vor Ort. Freizeitangebote haben in der Mitte des Areals ihren Platz – der FSV Bernau trainiert an der Gottlieb-Daimler-Straße, nebenan laden der Kunstrasenplatz und der Skaterpark zur sportlichen Betätigung ein.

Für Bürgermeister André Stahl ist die Entwicklung des Stadtteils Rehberge ein voller Erfolg: „Die STAB und das Wirtschaftsamt haben hier in den letzten zwanzig Jahren aus einer ehemaligen Militärfläche einen vielfältigen Stadtteil entwickelt, in dem viele Menschen leben und arbeiten können. Zu Beginn war dies aufgrund der noch schwachen Wirtschaftslage ein sehr mühsames Unterfangen, später wurden uns die Grundstücke förmlich aus den Händen gerissen. Heute sind die Gewerbegebiete Rehberge und Helmut-Schmidt-Allee vollständig verkauft.“

Die drei letzten Gewerbeflächen sind durch das letzte Teilstück der Carl-Friedrich-Benz-Straße erschlossen, östlich der Konrad-Zuse-Straße werden derzeit noch Wohnhäusern gebaut und es laufen die Planungen für die letzten Grundstücke, auf denen im kommenden Jahr Einfamilienhäuser und Geschosswohnungen entstehen sollen. Rehberge ist ein lebendiger Stadtteil geworden.

 
 
Suche in Stadtnachrichten
Stadtnachrichten per E-Mail