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30. Januar 2012

Stadt errichtet „Parkhaus an der Waschspüle“

Parkhaus an der Waschspüle
 Stadt errichtet „Parkhaus an der Waschspüle“

Auf dem Gebiet der einstigen Waschspüle baut die Stadt Bernau bei Berlin ein dreigeschossiges Parkhaus mit 122 regulären und acht behindertengerechten Stellplätzen. Am Dienstag legte die Stadt als Bauherr an der Börnicker/ Ecke Eberswalder Straße dafür den Grundstein. Läuft alles wie geplant, könnte das Gebäude Mitte des Jahres fertig sein, so Bauleiter Marcellus Lammerich von der Deutschen Industrie- und Parkhaus GmbH, die das Parkhaus im Auftrag der Stadt baut. 

Das Gebäude ist mit einer Höhe von 9,80 Meter projektiert und hat eine Grundfläche von 26 mal 32 Metern. Den größten Teil der Gesamtkosten von zwei Millionen trägt die Stadt, 750.000 Euro kommen aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungs-maßnahmen“. 
In Anwesenheit der Planer, von Mitgliedern der Stadtverordneten-versammlung und interessierten Einwohnern wurde eine Kupferhülse mit aktuellem Amtsblatt, Tageszeitung und einem Euro-Münzsatz in den Baugrund versenkt. Diese hatte Uwe Böhm vom Bernauer Bauamt zuvor mit blauem Klebeband versiegelt – mit dem „blauen Band der Panke“, sagte er, und spielte damit auf die Glasfassade des künftigen Treppenhauses an.

Die Künstlerin Annelie Grund wird mittels einer speziellen Gravurtechnik 36 Glasscheiben gestalten, die von der Panke und der Verbundenheit der Bernauer mit dem Flüsschen erzählen. Dieses Kunstprojekt hat sie das „Blaue Band“ genannt. 

Bürgermeister Hubert Handke machte bei der Begrüßung deutlich, dass das Parkhaus vor allem „die Stellplatzsituation in der Innenstadt verbessern“ wird. Auch im Bereich des Krankenhauses werde über eine ähnliche Lösung nachgedacht. Er bedankte sich bei den Stadtverordneten, den Planern von ibe GmbH sowie den Mitarbeitern des Bauhofs für die Unterstützung auf dem Weg zum Parkhaus. 

Das Gebäude wird an einem ortsbildprägenden Standort errichtet, dem Bereich der ehemaligen Waschspüle und der einstigen Handelsstraße Berlin–Stettin. Dieser Standort erfordert einen sensiblen Umgang mit der Gebäudehülle. So sind für die Fassade TRESPA-Platten vorgesehen, die in ihrer Farbe mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden. Für das Treppenhaus ist eine moderne Stahl-Glas-Konstruktion vorgesehen. Durch den Standort des Treppenhauses an der Kreuzung der Eberswalder mit der Börnicker Straße werden die Glasscheiben von Annelie Grund gut sichtbar sein. 

Im Vorfeld der Baumaßnahme wurde die Plansche hinter die Georg-Rollenhagen-Grundschule umgesiedelt und wurden Leitungen umverlegt. Zudem wurde eine provisorische Zufahrt für die dahinterliegenden Grundstücke gebaut. Nach Fertigstellung des Gebäudes werden die Außenanlagen, einschließlich der neuen Zufahrtsstraße, hergerichtet. 


Mit drei Hammerschlägen wurde die Kupferhülse im Boden versenkt. Bauamtsleiterin Simone Rochow wünschte dabei allen Beteiligten am Bauprojekt gutes Gelingen.
Foto: Pressestelle Stadt Bernau
 
 
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