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29. September 2007

Sommerzeit ist auch Bauzeit

  

Interview mit Bernaus Bauamtsleiter Manfred Thurn zu Straßenbauarbeiten in der Hussitenstadt

Herr Thurn, Sommerzeit ist nicht nur Urlaubs-, sondern auch Bauzeit. In Bernau steht derzeit der Straßenbau an erster Stelle. Wo wird überall gebaut?

In der Innenstadt wird seit dem Frühjahr die Breite und die Brauerstraße erneuert. Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss. Am kommenden Dienstag können wir auch die Breite Straße wieder für den Verkehr freigeben.
Im Juni, als das Hussitenfest vorbei war, wurde mit der Rekonstruktion der Tuchmacherstraße, der Neuen Straße, des Platzes am Pulverturm und der Grünstraße begonnen. Nach dem Marktplatz, dem Platz vorm Steintor und dem Kirchplatz wird mit dem Platz am Pulverturm nun auch der letzte große Platz in der Innenstadt neu gestaltet.
Durch das Auffinden von Trümmern der Altbebauung im unterirdischen Bauraum und die Entsorgung belasteter Schwarzdecke kam es zum Zeitverzug bei den Bauarbeiten.
Die Tuchmacher- und die Neue Straße, die im 1. Bauabschnitt liegen, sollen nun Ende September wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die anderen Arbeiten werden bis Jahresende andauern.

Gebaut wird derzeit auch im Blumenhag ...

Ja, gebaut wird am Kreisverkehrsplatz an der Straße im Blumenhag, an den auch die Edelweiß-, die Enzian- und die Rosenstraße angebunden werden. Die Arbeiten werden bis Mitte September und damit vor Beginn der Bauarbeiten am Knoten Forum/Rosenstraße abgeschlossen sein. Mit dem Bau des „Kreisels“ wird die Sicherheit für den Kfz-Verkehr erhöht, vor allem aber werden die Schulwege sicherer.
Erneuert wird derzeit auch die Nelkenstraße, eine Siedlungsstraße, die sich von der Weinberg- über die Karl-Marx-, Maßliebchen-, Flieder- bis hin zur Rosenstraße erstreckt. Momentan werden dort Rohre für die Regen- und Schmutzwasserentwässerung verlegt. Im Abschnitt zwischen Weinberg- und Karl-Marx-Straße wurde mit dem Straßenbau begonnen. Mit der Fertigstellung ist im November zu rechnen. Erwähnen möchte ich auch, dass im Zusammenhang mit dem Vorhaben umfangreiche Maßnahmen zur Regenentwässerung großer Teile des Blumenhags vorgenommen werden, woraus die relativ lange Bauzeit resultiert.

Sie sprachen eben den Knoten am Forum an ...

Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsvorhaben des Landesbetriebes Straßenwesen und der Stadt Bernau. Erneuert wird die Heinersdorfer Straße zwischen den Einmündungen Flieder- und Kornblumenstraße. Dieser Straßenabschnitt muss dann voll gesperrt werden. Selbstverständlich sind aber die Schulen, die Sporthallen, das Arbeitsamt, das Forum und auch der Einkaufsmarkt während der Bauarbeiten weiter erreichbar. Für den Kfz-Verkehr werden leistungsfähige Umleitungen eingerichtet und entsprechend ausgeschildert.
Erneuert wird nicht nur die Fahrbahn, auf beiden Seiten werden neue und breitere Gehwege gebaut. Damit haben auch Radfahrer mehr Platz. An der Kreuzung Heinersdorfer Straße, Rosenstraße, An der Tränke wird eine Lichtsignalanlage aufgestellt, wodurch die Verkehrssicherheit für die Schüler, aber auch für die Besucher der Verkaufseinrichtungen und des Arbeitsamtes ganz wesentlich zunimmt. Neu gebaut werden außerdem zwei Bushaltestellen mit Wartehäuschen.
Da im Landesbetrieb erst relativ spät die erforderlichen finanziellen Mittel bereitgestellt werden konnten, kann erst Mitte September mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Anlieger wurden bereits zu zwei Informationsveranstaltungen eingeladen.

Wann wird mit dem Bau der Rüdnitzer Straße in Ladeburg begonnen?

Auf Wunsch vieler Bürger noch im Herbst. Der Straßenzustand ist inzwischen auch unerträglich. Ein früherer Baubeginn war nicht möglich, da noch Grundstücksprobleme zu klären waren. Die Rüdnitzer Straße ist eine wichtige innerörtliche Straße, die deutlich vom ländlichen Charakter geprägt ist. Die Fahrbahn wird in Asphalt gebaut, PKW-Stellflächen und Grund-stückszufahrten werden mit Natursteinen gepflastert, um den dörflichen Charakter zu unterstreichen. Hinzu kommt auf der einen Fahrbahnseite ein Gehweg.

Auch in Nibelungen wird gebaut ...

In der Rolandstraße. Der Bau von Siedlungsstraßen wird damit fortgesetzt. Baubeginn war Anfang Juli, geplante Fertigstellung ist Ende August. Die bisher unbefestigte Straße verbindet die Hagen- mit der Rheingoldstraße. So sind künftig mehr Grundstücke über befestigte Straßen erreichbar.

Wie viel Geld investiert die Stadt in diesem Jahr in den Straßenbau?

Etwa 4 Millionen Euro. Damit werden die seit Jahren kontinuierlichen Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur fortgeführt. In der Investitionssumme sind Haushaltsmittel der Stadt, Fördermittel der Stadtkernsanierung und Beiträge der Bürger der betroffenen Straßen enthalten.
 

 
 
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