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23. Juli 2012

„Sommer“ in der Stadt: Auch Baustellen leiden unter dem feuchten Wetter

07_2012_FahrradparkhausDie Niederschläge haben auch den Baugrund für das Fahrradparkhauses am Bernauer Bahnhof beeinträchtigt.

Das unlängst nasse Wetter beeinträchtigt viele Baustellen in Bernau. In den Sommermonaten, in denen viel Neues gebaut und geschaffen wird, ist der Regen dieses Jahr ständiger Begleiter und beeinflusst so manches Projekt. Trotzdem geht es an den meisten Stellen zügig voran. Ein kleiner Überblick über ausgewählte Maßnahmen.

Parkhaus Waschspüle
Trotz der vielen Regenschauer konnte zwischenzeitlich die Glasmontage im Bereich des Treppenhauses realisiert werden. 36 künstlerisch verzierte Glasscheiben zeigen nun das „Blaue Band" der Panke am zukünftigen Parkhaus Waschspüle (Börnicker/Ecke Eberswalder Straße). In den letzten Tagen wurde die Panke in Bernau sozusagen „neu verlegt". Bei der Herstellung der Fassade ist ein kontinuierliches Arbeiten auf Grund der Witterung momentan nicht möglich. Das spezielle Klebeverfahren, welches an der Fassade zum Einsatz kommt, lässt sich nur bei bestimmten Temperaturen und Luftfeuchtigkeitswerten durchführen. In den nächsten Tagen wird mit den Arbeiten im Außenbereich begonnen. Im Erdgeschoss des Parkhauses starten dann auch die Erd- und Pflasterarbeiten.

Fahrradparkhaus am Bahnhof
Nach der Herstellung der Spundwand unmittelbar an der Bahnanlage finden derzeit die Gründungsarbeiten für das eigentliche Fahrradparkhaus statt. Dabei wirken sich die vielen Niederschläge nachteilig auf den Baugrund aus. Unabhängig davon ist vorgesehen, dass bis Ende der kommenden Woche das Planum soweit fertiggestellt ist, dass die Bodenplatte hergestellt werden kann. Gleichzeitig findet derzeit das Vergabeverfahren für die Fortsetzung der Arbeiten auf dem Bahnhofsplatz statt. Hier ist die Auftragsvergabe für den 2. Bauabschnitt auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Hauptausschusses.

Birkholzaue Gehweg an der L 31
Die Arbeiten konnten in den vergangenen Wochen planmäßig durchgeführt werden. Es wurden der Gehweg angelegt, die Mulden hergestellt, die Bushaltestelle errichtet und die Zufahrten zu den Grundstücken hergestellt. Lediglich der Asphalteinbau für den Gehweg musste auf Grund des vielen Regens um einen Tag verschoben werden. Ab Oktober werden noch 20 Bäume gepflanzt.

Ladeburger Chaussee Gehweg an der L 31 Bernau–Ladeburg
Der Wegeabschnitt von Bernau kommend bis zum Grenzweg konnte zwischenzeitlich planmäßig fertig gestellt werden. Im derzeitigen Arbeitsbereich nördlich des Rollbergs und innerhalb der Ortslage Ladeburg wirken sich die Niederschläge negativ auf den Rohrleitungsbau aus. Auf Grund der Vernässung der Gräben sind Verdichtungsarbeiten nur erschwert möglich. Insgesamt werden die Arbeiten wohl trotzdem planmäßig verlaufen können.

Brüder-/ Hohe Steinstraße
Nach archäologischen Untersuchungen im Straßenraum und der Besonderheit, dass Anlieger bzw. Gebäudeeigentümer in der Brüderstraße die Chance nutzen konnten, parallel zum Straßenbau an ihren Häusern ebenfalls Sanierungsarbeiten durchzuführen, wurden in der vergangenen Woche die Asphaltarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten bei dieser Baumaßnahme verliefen weitestgehend planmäßig, sodass die Brüderstraße in den nächsten Tagen für den öffentlichen Straßenverkehr wieder zur Verfügung stehen wird. (Ausführlichere Informationen erhalten Sie in einer gesonderten Presseinformation.)

Straßenunterhaltung
Bis zum Juli wurden im gesamten Bernauer Stadtgebiet und den Ortsteilen die unbefestigten Straßen profiliert. Das gesteckte Ziel ist damit erreicht. Auf Grund der Witterung steht die Stadt jedoch vor der Situation, dass eigentlich schon wieder neue „Schiebegänge" vorbereitet werden müssten.
Das „Parkplatzschieben" konnte nicht kontinuierlich durchgeführt werden. Einerseits konnten die Arbeiten beispielsweise auf dem Parkplatz in der Heinersdorfer Straße nicht durchgeführt werden, da einzelne Verkehrsteilnehmer das Parkverbot missachteten und ihre Fahrzeuge trotz Sperrung auf dem Gelände abstellten. Andererseits mussten die Arbeiten wegen des starken Regens unterbrochen werden. Die Fortsetzung erfolgt umgehend bei entsprechender Witterung.

Deponie Ogadeberge
Die Maßnahme befindet sich im ersten Bauabschnitt. Inzwischen sind 35 Prozent der Gesamtprofilierungsleistung abgearbeitet, das erste Probefeld ist fast abgeschlossen. Dazu werden parallel Laboruntersuchungen durchgeführt. Die bodenmechanischen und bodenchemischen Proben dienen als Nachweis für die Gleit- und Standsicherheit. Anschließend folgt der Regeleinbau, das heißt eine Abdichtung der Altdeponie von West nach Süd über die Südböschung (mittels Ton, Kunststoff, Drainagen, Rekultivierungsboden, Schutzfließen).
Trotz der starken Regenfälle der letzten Wochen ist die Baumaßnahme genau im Zeitplan. An der Beseitigung der Schäden, die an einigen Anrainergrundstücken durch den starken Niederschlag hervorgerufen wurden, wird weiterhin mit Nachdruck gearbeitet.

Schulkomplex Grundschule am Blumenhag/ Tobias-Seiler-Oberschule Zepernicker Chaussee
Die Arbeiten im Außenbereich zur Herstellung der Schulhof- und Freisportanlagen wurden zu Beginn der Sommerferien im Juni gestartet. Allerdings erschweren hier zahlreiche Niederschläge die Erdarbeiten. Im künftigen Freisportbereich erfolgt derzeit Bodenaustausch, da weitere Kontaminationen festgestellt wurden. In den bereits in der Vergangenheit hergestellten Spielbereichen wurde das Material für die Fallschutzflächen gewechselt: Sand wurde gegen Holzschnitzel ausgetauscht.

Insgesamt sorgten die starken  Regenfälle in verschiedenen Bereichen des Stadtgebietes für Vernässungen. Die teilweise kurzzeitig auftretenden Rückstauerscheinungen in verschiedenen Straßen halten sich aber noch in normalem Maß, da das Wasser geordnet innerhalb von ein bis zwei Stunden abfließt. Straßenabläufe an „Brennpunkten (z. B. Fußgängerüberweg Breitscheidstraße) werden von den Mitarbeiter des städtischen Bauhofes kontrolliert und gereinigt.

 
 
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