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14. März 2019

Sicher ist sicher: Turbine rundum gecheckt

Stadtwerke BernauIm größten Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Bernau am Schönfelder Weg wurde nach 32.000 Betriebsstunden die Gasturbine bei laufendem Betrieb generalüberholt. Die ausgetauschten Komponenten der Turbine, das Getriebe inklusive Hilfsgetriebe und Anlasser, haben ein Gewicht von über 4.000 Kilogramm. (Foto: Stadtwerke Bernau)

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

Stadtwerke Bernau tauschen in ihrem größten Blockheizkraftwerk die Gasturbine bei laufendem Betrieb  Weitsicht für Versorgungssicherheit und Ressourcenschonung

„Zuverlässige Wärme ist bei uns oberstes Gebot“, sagt Jürgen Alscher, Leiter Technik bei den Stadtwerken Bernau, „deshalb ist nach 32.000 Betriebsstunden erstmal Pause für unsere Turbine!“ Dann steht nämlich die Generalüberholung auf dem Terminplan, die jetzt im Blockheizkraftwerk am Schönfelder Weg abgeschlossen wurde.

In insgesamt vier Blockheizkraftwerken erzeugen die Stadtwerke Bernau gleichzeitig Fernwärme und Strom. „Wir warten alle Anlagen nach einem strengen Turnus mit größter Sorgfalt, eine Generalüberholung ist auch für uns nicht alltäglich“, sagt er. Denn dazu müssen Getriebe und Hilfsgetriebe komplett getauscht werden. „Wir setzen dabei auf ein wirtschaftliches wie ressourcenschonendes Verfahren“, fügt er an. Dazu haben die Stadtwerke Wochen vorher ein grundüberholtes, neuwertiges Getriebe und ein Hilfsgetriebe vom Hersteller Kawasaki aus Japan geordert. Damit geht die Runderneuerung vergleichsweise schnell: Erst bei Anlieferung vor zwei Wochen ging die Turbine im BHKW vom Netz.

In dieser Zeit stand die Stromerzeugung still, Wärme gab es aber wie gewohnt. Nachdem gemeinsam mit den Mitarbeitern der Stadtwerke das neue Getriebe inklusive Hilfsgetriebe und Anlasser eingebaut wurden, ist das BHKW jetzt wieder mit voller Leistung am Netz. „Die Generalüberholung ist mit hohem logistischen Aufwand verbunden, da muss alles ineinandergreifen. Für den eigentlichen Tausch müssen wir die Turbine vom Netz nehmen  diese Zeitspanne halten wir so gering wie möglich“, betont Jürgen Alscher. Die bisherige Turbine erhält jetzt die Chance auf ein zweites Leben; nach dem Check auf Herz und Nieren beim Hersteller wird sie an anderer Stelle wieder eingebaut. Insgesamt haben die Stadtwerke an dieser Stelle mehr als eine halbe Million Euro für die zuverlässige Wärmeversorgung von Bernau investiert.

Die Fernwärme steht bei den Stadtwerken Bernau derzeit im Fokus der Unternehmensstrategie: Das kommunale Unternehmen verstärkt seine Wärme- und Stromerzeugung per Kraft-Wärme-Kopplung im gesamten Stadtgebiet. Auf diese Weise wird die Wärme der Stadtwerke effizienter, umweltschonender und damit attraktiver für Bauherren. Außerdem steigt die Versorgungssicherheit.

 
 
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