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15. Februar 2010

Schon doppelt soviel Kies und Sand gestreut wie in den Vorjahren

Busbahnhof

Mit Eispickeln und Räumfahrzeugen sind Bauhofmitarbeiter heute dem Schnee und Eis auf dem Bernauer Busbahnhof zu Leibe gerückt.

„Für die Sonne wäre es ein Leichtes, die Eisverkrustungen zu beseitigen. Für uns hingegen ist das mit großem Kraft- und Zeitaufwand verbunden“, bittet Bauhofchef Marco Böttcher um Verständnis dafür, dass die Arbeiten nur langsam vorangehen. Auch morgen sind seine Leute auf dem Busbahnhof im Einsatz. Erreicht werden soll, dass die Busse dort wieder besser fahren und Fußgänger sicherer laufen können.  

Im Rahmen des Winterdienstes sind 16 Männer vom Bauhof im Zwei-Schicht-System im gesamten Stadtgebiet mit Räum- und Streutechnik zugange. Unterstützt werden sie durch drei Firmen. 1.500 Tonnen Sand und Kies sowie 20 Tonnen Split wurden bislang in Bernau gestreut, um Straßen, Plätze und Wege abzustumpfen. In den vergangenen Jahren haben durchschnittlich 700 bis 800 Tonnen ausgereicht. Allein für die städtischen Winterdienstfahrzeuge wurden bislang etwa 6.000 Liter Diesel gebraucht.

In mühevoller Handarbeit gelang es, Schnee und Eis von Behindertenparkplätzen und Containerstellplätzen zu beseitigen. „Da müssen wir Prioritäten setzen. Schließlich ist es wichtig, dass Leute mit Mobilitätseinschränkungen nicht noch mehr eingeschränkt werden“, so Böttcher. Wichtig sei es auch, dass die Containerstellplätze erreichbar sind, da sonst Müll nicht abgeholt, Papier und Glas nicht entsorgt werden können. 

Der verharschte Schnee fordert auch bei der Technik seinen Tribut. Viele Reparaturen fallen an. Obwohl wir in diesem Winter stabilere Schiebeschilder einsetzen, gibt es da einen großen Verschleiß“, so Bauhofchef Marco Böttcher. Er bittet die Autofahrer, sich auch mal in die Lage der Fahrer von Räumfahrzeugen zu versetzen. „Wenn Autos in der zweiten Reihe parken, kommen unsere Winterdienstfahrzeuge kaum durch.“ An die Fußgänger appelliert er, nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg zu wählen. 


Bauhofmitarbeiter rücken den Schnee- und Eisverkrustungen auf dem Busbahnhof zu Leibe

 
 
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