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25. April 2008

Sanierung des Blumenhaggrabens ist abgeschlossen

Blumenhaggrabben

Die Anlieger im Blumenhag werden es gern hören: Die 2002 begonnene und in vier Bauabschnitten durchgeführte Sanierung des Blumenhaggrabens ist abgeschlossen. „Mit der Sanierung des Abschnitts zwischen Margueriten- und Veilchenstraße, eines Kleingewässers und dem Bau eines weiteren Rückhaltebeckens findet eine der wichtigsten Maßnahmen zur Sicherung der Oberflächenentwässerung im Stadtgebiet von Bernau ihren Abschluss. Mit der Sanierung ist eine wesentliche Voraussetzung für den weiteren Siedlungsstraßenbau im Blumenhag, aber auch zur Oberflächenentwässerung des Schulkomplexes an der Zepernicker Chaussee und der Turnhalle geschaffen“, informiert Bauamtsleiter Manfred Thurn.


Alles in allem hat die Stadt bereits eine Summe von etwa 820.000 € investiert, damit die Oberflächenentwässerung im Blumenhag funktioniert. Geplant sind in diesem Zusammenhang noch kleinere Baumaßnahmen. So soll in Kürze in der Alten Schönower Chaussee ein Durchlass verlegt werden, um die ständige Überflutung der Straße bei Regenfällen zu verhindern. Außerdem muss zwischen den Teichen, die vom Oberlauf des Blumenhaggrabens durchflossen werden, ein durchgängiger Abfluss hergestellt werden. Diese Arbeiten sollen bis Ende des Sommers abgeschlossen sein. Mit dem Fortschreiten des Straßenbaus im Wohngebiet ist an der Maßliebchenstraße noch ein Rückhaltebecken zu bauen.

„Auch die privaten Grundstückseigentümer profitieren von den Maßnahmen zur Oberflächenentwässerung, da das gesamte Einzugsgebiet des Grabens nunmehr verbesserte Abflussverhältnisse aufweist. Gerade die letzten, äußerst niederschlagsreichen Monate haben gezeigt, welche Bedeutung die Sanierung von Gewässern, der Rückhalt von Regenwasser und die regelmäßige Unterhaltung der Gewässer haben“, so Jürgen Brinckmann vom Bauamt.

Auch in den nächsten Jahren bestehe noch umfangreicher Investitionsbedarf im Bereich Oberflächenentwässerung. Zum einen sei die Entwässerung der zu bauenden Siedlungsstraßen zu sichern, zum anderen seien im Hinblick auf Trockenzeiten der Rückhalt des Wassers im Gebiet und die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu gewährleisten.

Zur Zeit werde die Panke als Pilotprojekt zur Umsetzung Letzterer durch das Landesumweltamt untersucht. Erste Ergebnisse dazu werden am 27. Mai, dem 3. Tag der Panke, in der Bernauer Stadthalle der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bildtext: Bürgermeister Hubert Handke (3. v. r.)  überzeugte sich gemeinsam mit Vertretern des Baubetriebes, des Planungsbüros, der Unteren Wasserbehörde und des Bauamtes vor Ort davon, wie die Oberflächenentwässerung im Blumenhag jetzt funktioniertFoto: Pressestelle Stadt Bernau bei Berlin
 
 
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