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12. November 2010

Rattenplage wird bekämpft

Rattenköder werden ausgelegt 

Erholungssuchende lieben Spaziergänge durch die Park- und Wallanlagen von Bernau, kann man doch dabei wunderbar abschalten. Leider trügt die Idylle insofern, als auch Ratten das Grün für sich entdeckt haben. Die Tiere können nicht nur Krankheiten übertragen, sondern schaden auch der Parkanlage. Deshalb muss die Stadtverwaltung Köder auslegen, um sie zu bekämpfen.

„Mehr als 100 Köderstationen werden Ende kommender Woche mit dem Gift Frunax®, Wirkstoff Flocoumafen bestückt“, informiert Dunja Marx vom Sachgebiet Grün. Die mit Warnhinweisen versehenen Köderstationen werden von einer Fachfirma für Schädlingsbekämpfung in Nähe der Teiche und Wallgräben sowie an den Durchlässen und Kanalisationseingängen bis zum Frühjahr 2011 ausgelegt und regelmäßig kontrolliert.

Selbstverständlich wird an den Eingängen der Parkanlagen auf Schildern darauf aufmerksam gemacht. „Kinder sind unbedingt von den Köderstationen fernzuhalten, Haustiere an der Leine zu führen“, so die dringende Bitte der Stadtverwaltung an Eltern und Hundehalter.

Die Bekämpfung der Ratten im Winter ist sinnvoll, da sich die Tiere auf Nahrungssuche begeben und die Köderstationen aufsuchen.

Dunja Marx appelliert an die Besucher der Parkanlagen, die Enten dort nicht zu füttern. Zum einen, weil auch die Ratten sich auf das zusätzliche Futter stürzen, zum anderen weil es zur Verfettung und damit zum vorzeitigen Tod der Enten führt. „Außerdem belasten mehr Fäkalien die Teiche und führen zur Entwicklung von Nervengift produzierenden Bakterien und zur Sauerstoffreduzierung. Das Nährstoffangebot und damit die Gefahr von Veralgung in den Teichen steigen.“ Das wiederum gefährdet den Lebensraum für Fische und Wasservögel.

Eltern oder Großeltern, die mit ihren Kindern oder Enkeln unbedingt einmal Enten füttern möchten, sollten das lediglich bei hohem Schnee und Minusgraden tun, wenn die Tiere nicht genügend Körner, Gras, Würmer und Schnecken finden. Frau Marx bittet alle Spaziergänger eindringlich, auch dann nur artgerecht zu füttern. Dass heißt: nicht mit Brot, sondern mit Getreidekörnern.  

 
 
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