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4. April 2019

Pilotprojekt in Schönow: Frischeres Essen für Schüler

Grundschule SchönowService-Mitarbeiterin Angelika Schade im Gespräch mit Babett Schwoche von Sunshine Catering. Im Hintergrund der Kombi-Dämpfer, in dem die Kartoffeln gegart werden. (Foto: Pressestelle Stadt Bernau bei Berlin/Cornelia Fülling)

Ausschreibung für Schul- und Kitaessen wird vorbereitet

„Die Kinder essen gern hier. Man sieht, dass es ihnen schmeckt. Viele holen sich Nachschlag und nehmen sich frisches Gemüse oder Obst vom Buffet“, so Service-Mitarbeiterin Angelika Schade. Zusammen mit zwei Kolleginnen, die ebenfalls bei der Sunshine Catering Service GmbH angestellt sind, gibt sie in der Grundschule Schönow das Mittagessen aus. Etwa 300 der 427 Schülerinnen und Schüler speisen dort täglich.

Seit Mitte Januar läuft an der Schule das Pilotprojekt „fresh & chill“. Wird das Essen vom Caterer üblicherweise komplett warm angeliefert, werden in Schönow jetzt Kartoffeln und Gemüse im Kombi-Dämpfer, einem Dampfgarer, für den Verzehr zubereitet. Das Gemüse wird tiefgefroren geliefert, die Kartoffeln kommen vorgegart an.

„Durch die frische Zubereitung bleiben Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Das Essen sieht außerdem appetitlicher aus, ist nicht zerkocht, auch die Farbe vom Gemüse bleibt erhalten“, so
Babett Schwoche, Vertriebsdirektorin von Sunshine Catering. Nicht zuletzt werde zusätzlicher Abfall vermieden, da bedarfsgerecht gekocht wird.

„Geschmacklich gibt es kaum einen Unterschied zu vorher, die Qualität des Essens ist aber auf jeden Fall besser geworden. Dass aller Anfang schwer ist, war auch den Kartoffeln anzumerken. Die Qualität der Zubereitung steigerte sich mit der Dauer des Projektes“, so Schulleiter Jörg Stutzke, dem gesunde Ernährung sehr wichtig ist.

Zusammen mit Elternvertretern hatte er angeregt, dass ein Teil der Speisen vor Ort zubereitet wird. Auf offene Ohren stießen sie dabei sowohl bei der Bernauer Schulverwaltung als auch beim Caterer. Vereinbart wurde eine Testphase, die nun schon zweieinhalb Monate andauert. Aus der Elternkonferenz kam der Wunsch, dass die neue, schonendere Zubereitungsart beibehalten wird.

„Gern greifen wir diesen Wunsch auf“, verspricht die auch für Schulen zuständige Dezernentin Marina Timmermann. Unter ihrer Regie wird derzeit die Ausschreibung für das Essen in allen Bernauer Schulen und Kitas vorbereitet. Geplant ist, diesen Auftrag zum 1. Januar kommenden Jahres neu zu vergeben.

 
 
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