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10. Mai 2022

Neuer Geh- und Radweg entlang der L314 eröffnet

Eröffnung_Radweg_L314_Zepernicker_1Bauamtsleiterin Simone Rochow und Benedikt Kniehl, Sportbeauftragter der Stadt Bernau, testen den neuen Geh- und Radweg. (Foto: Pressestelle/au) (Bild: 1/2)

Entlang der Zepernicker Chaussee, die Richtung Innenstadt als Heinersdorfer Straße weitergeführt wird, gibt es einen neuen Geh- und Radweg. Dieser verläuft auf der stadteinwärts führenden Seite von der Angarastraße bis zur Karl-Marx-Straße. Das noch fehlende kurze Teilstück bis zur Weißenseer Straße in Höhe des Gaskessels wird mit der Fertigstellung des Stadthotels vollendet.

Auf rund 1,8 Kilometern erstreckt sich dann der neu erstellte Weg, der per Rad und zu Fuß genutzt werden kann. Zwei Ausnahmen gibt es allerdings: zwischen der Angara- und der Lenastraße ist der Weg als reiner, 1,50 Meter breiter Gehweg ausgewiesen. Ebenfalls nur für Fußgänger vorgesehen ist der Bereich vor dem Forum Bernau, aufgrund der dort befindlichen Bushaltestelle und dem hohen Besucherverkehr des Forums. Auf den übrigen rund 1,5 Kilometern gilt jedoch auf 2,50 Metern Breite: „Gehweg – für Radfahrer frei“. „Unser Ziel ist es, Bernau mit jedem Kilometer Radweg fahrradfreundlicher zu machen“, so Baudezernent Jürgen Jankowiak.

Wer mit dem Rad unterwegs ist, wird entlang der L314 zwar leichter vorankommen als bisher – erhöhte Aufmerksamkeit ist aufgrund der Ausnahme-Teilstücke dennoch erforderlich. „Eine einfachere Lösung war aufgrund der baulichen und verkehrstechnischen Gegebenheiten sowie mancher Grundstücksfragen nicht herauszuholen“, so Jens Kulecki, der während der mehr als einjährigen Bauzeit gewissermaßen ein Riesenpuzzle zu lösen hatte.

Dementsprechend zahlreich und verschieden waren auch die durchgeführten Einzelmaßnahmen: So wurden unter dem Weg liegende Versorgungsleitungen erneuert oder angepasst, eine moderne Gehwegbeleuchtung eingerichtet, zwei Bushaltestellen barrierefrei umgestaltet, neue Bäume gepflanzt, diverse Grundstückszufahrten hergestellt oder angepasst und die Fahrbahn im Bereich der Einmündungen der Straße Blumenhag und zum Gelände der Firma „Weber Motor“ verbessert, die Ampelanlage an der Grundschule am Blumenhag auf den neuesten technischen Stand gebracht und auch die Beschilderung entsprechend der neuen Radverkehrsführung umgestellt.

Insgesamt verlegte die Firma AS+BE, Asphalt- und Betonstraßenbau GmbH aus Berlin etwa 3.300 m³ Betonpflaster (etwa ein halbes Fußballfeld in der Fläche). Die Planung oblag der Asphalta GmbH aus Eberswalde, für die Bauüberwachung sorgte das Büro ISD aus Bernau. Die Stadt investierte rund 1,5 Millionen Euro in Planung und Bau der Maßnahme.

AG Fahrradfreundliche Kommune: Bernau macht mit
Die Maßnahme passt gut in die Förderung des Radverkehrs in Bernau. Sichtbarer Ausdruck dafür ist die neue Mitgliedschaft Bernaus in der „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommune“, einem Zusammenschluss von Städten und Gemeinden, die den Fahrradverkehr auf verschiedenen Ebenen weiterentwickeln wollen. Im Hintergrund müssen dafür in Bernau verschiedene Konzepte (Radverkehrskonzept, Integriertes Stadtentwicklungskonzept und Mobilitätskonzept 2030) aufeinander abgestimmt werden. In der Praxis bedeutet dies zum Beispiel, Rastplätze an Fernradwegen oder eine Ladeinfrastruktur für E-Fahrräder zu schaffen, aber auch so einfach Dinge, wie etwa eine „intelligente“, weil bedarfsorientierte Beleuchtung an Radwegen, abgesenkte Bordsteine an Querungsstellen oder neu eingerichtete Fahrradständer. Aber auch öffentlichkeitswirksame Aktionen rund ums Radfahren sollen dieses weiter voranbringen, so die Aktion „Funkeln im Dunkeln“ zur Verkehrssicherheit, Yoga-Radtouren, die den touristischen und Gesundheitsaspekte in den Blick nehmen oder Stadtradeln, den Radfahr-Wettbewerb von Kommunen in Europa.

Dieser findet aktuell in Bernau statt. Noch bis zum 21. Mai können sich Radbegeisterte an der dreiwöchigen Aktion beteiligen – eine Anmeldung ist unter www.stadtradeln.de/anmeldung nach wie vor möglich. Kurz vor erreichen der „Halbzeit“ steht der Bernauer Tacho derzeit bei rund 44.000 Kilometern. Weitere Distanzen können nun auch auf dem neuen Geh- und Radweg zurückgelegt werden.

 
 
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