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30. Oktober 2018

Neue Ausstellung im Ratssaal: Typografische Inszenierungen

Rathausausstellung"Der Schienenersatzverkehr ist ein Zug unserer Zeit." - Humorvoll, hintergründig, ernst und tiefsinnig sind die Zitate, denen Klaus Rähm mit einem durchdachten Schriftbild noch größere Wirkung verleiht.

Die Ausstellung „Klaus Rähm – Typografische Inszenierungen“ ist vom 6. November bis zum 4. Januar im Bernauer Rathaus (Ratssaal) zu sehen. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7 bis 16.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 17.30 Uhr, Freitag von 7 bis 13.30 Uhr) besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Bei geschlossenen Veranstaltungen ist der Ratssaal nicht zugänglich.

Zu dem Künstler
Für den Berliner Typografen Klaus Rähm (Jahrgang 1937) ist Schrift: „Material, um das, was ich möchte, zu transportieren“. Den professionellen Umgang mit der Schrift hat er von Grund auf erlernt. Nach einer Gebrauchswerberlehre in den 1950er Jahren und einem Volontariat am Kleisttheater Frankfurt (Oder), arbeitete er als Schrift- und Plakatmaler in Eisenhüttenstadt und Leipzig. Im Anschluss daran studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.

Es folgte eine 15-jährige Dozententätigkeit an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Berlin und ein Pädagogikstudium an der Universität Leipzig. Er erhielt Lehrbeauftragungen u. a. an der Design-Akademie Berlin, an der Hochschule der Künste Berlin und an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

Klaus Rähm kann auf ein schaffensreiches Leben blicken, auch wenn er selbst noch mittendrin steht. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Berlin. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er sein aktuelles Buch „Denkanstöße“.

„Aus Buchstaben, Worten, Texten Schriftbilder entstehen zu lassen, ist für Klaus Rähm Arbeitsfreude und Herausforderung. Er verleiht der Schrift Ansehen und Nachdruck. Dem, was schnell übersehen, überlesen, überhört werden könnte, gibt er eine Bildhaftigkeit, die ein genaues Hinschauen, Wahrnehmen, Nachdenken provozieren soll. Das Wortbild wird zur Inszenierung“, so beschreibt Sabine Oswald-Göritz vom Bernauer Kulturamt die Arbeiten des Künstlers. Als Gestaltungsmotiv sucht sich Rähm vorzugsweise Zitate von bekannten Künstlern, Literaten und Philosophen, die er in einem aktuellen Zeitbezug sieht. Das ist seine Art als Künstler auf den Zeitgeist zu reagieren.

 
 
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