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4. Mai 2011

Netzwerk lädt ein zu Gedenkveranstaltung am 8. Mai

Netzwerk lädt ein zu Gedenkveranstaltung am 8. Mai

Das Bernauer Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit lädt für Sonntag, den 8. Mai, zum Gedenken an das Ende des zweiten Weltkrieges ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr vor dem Denkmal für die Gefallenen der Roten Armee an der Mühlenstraße, findet ihre Fortsetzung am gegenüberliegenden Deserteurdenkmal und endet mit einem Friedensfestessen auf dem Marktplatz.

Die inhaltliche Vorbereitung für die erste Station hat der Ortsverband Die Linke, für die zweite die evangelische Jugend und für den Abschluss der Jugendclub Dosto übernommen. „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“, so hatte es der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker 1985 in seiner Gedenkrede klar formuliert, wobei dabei auch nicht vergessen werden dürfe, welche schweren Leiden für viele Menschen mit dem 8. Mai erst begannen und danach folgten. Doch hatte er zugleich verlangt, der sechs Millionen Juden, die in deutschen Konzentrationslagern ermordet wurden, zu gedenken und der ungenannten Zahl von Menschen aller Völker, die im Krieg gelitten haben, vor allem der unsäglich vielen Bürger der Sowjetunion und der Polen, die ihr Leben verloren haben. „Sorgen wir gemeinsam dafür, dass in Deutschland ein weltoffenes Klima herrscht und nie wieder Unfreiheit, Rassismus, Fremdenhass und Antisemitismus den Ton angeben!“, so das Anliegen des Netzwerkes. Auch in dieserm Jahr haben wieder Vertreter der russischen Bot­schaft ihre Teilnahme angekündigt.

 
 
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