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18. August 2021

Nadelöhr beseitigt

Straße_Rüdnitz_LobetalFeierliche Verkehrsfreigabe der K 6005 zwischen Rüdnitz und Lobetal (v.l.): Martin Wulff (Geschäftsführer Hoffnungsthaler Stiftungen Lobetal), André Nedlin (Amtsdirektor Amt Biesenthal-Barnim), Daniel Kurth (Landrat des Landkreises Barnim), Andreas Hoffmann (Ehrenamtlicher Bürgermeister Rüdnitz), Dr. Hans-Günther Hartmann (Ortsvorsteher Lobetal) und André Stahl (Bürgermeister Bernau b. Berlin). (Foto: André Ullmann)

Mitteilung auf der Grundlage der Presseinformation des Landkreises vom 17.8.2021

Die Kreisstraße K 6005 zwischen Rüdnitz und Lobetal wurde in den vergangenen Monaten grundhaft ausgebaut. Am Dienstag gab Landrat Daniel Kurth das neu gebaute Teilstück offiziell für den Verkehr frei. Auch Bürgermeister André Stahl begrüßte die nun verbesserte Situation.

Vor kurzem sind die Bauarbeiten an der K 6005 zwischen Rüdnitz und Lobetal abgeschlossen worden. Seit einigen Tagen kann der Verkehr auf der vielbefahrenen Verbindungsstraße wieder ungehindert rollen. Am Dienstag wurde der grundhaft erneuerte Teilabschnitt der Kreisstraße nun feierlich freigegeben.

„Auch wenn es etwas länger gedauert hat, als ursprünglich geplant, kann sich das Ergebnis doch sehen lassen“, freute sich Landrat Daniel Kurth anlässlich der feierlichen Verkehrsfreigabe. Das zwischen Rüdnitz und Lobetal verlaufende Teilstück der K 6005 wurde auf einer Länge von 1780 Metern und 6 Metern Breite grundhaft ausgebaut.

Auch Bürgermeister André Stahl freute sich über den Abschluss der langwierigen Bauarbeiten an dieser Stelle und lenkte den Blick auf die nächste Straßenfreigabe am Freitag: "Die Geduld der Lobetaler und der Rüdnitzer wurde bei dieser Maßnahme leider auf eine Probe gestellt, doch nun ist die K 6005 fertiggestellt. Umwege fahren müssen ist im Alltag immer etwas belastend, daher freuen wir uns auf die baldige Freigabe der neuen Ladestraße zwischen der Weißenseer Straße und der Börnicker Chaussee, die den Durchgangsverkehr in Bernau etwas flüssiger gestalten wird", so das Stadtoberhaupt.

Bei der K 6005 hingegen nutzte der Landkreis die Gelegenheit, einen straßenbegleitenden Geh- und Radweg entlang der Strecke zu errichten und damit auch für die Zweiradfahrer im Barnim den Lückenschluss zwischen den beiden Orten zu vollziehen. Um eine gefahrlose Überschreitung der Straße zu gewährleisten, wurde eine Verkehrsinsel integriert. Eine leistungsfähige Straßenentwässerung mit entsprechender Sedimentationsanlage sorgt darüber hinaus dafür, dass auch stärkere Regenmengen künftig problemlos und ohne weiteren Schadstoffeintrag abgeleitet werden. Für die insgesamt 172 Bäume, die im Zuge der Baumaßnahme weichen mussten, wurden gemäß Landschaftspflegerischem Begleitplan (LBP) Ersatzpflanzungen vorgenommen.

Auch die Vertreter der umliegenden Städte und Gemeinden zeigten sich erfreut über den erfolgreichen Abschluss der Straßenbaumaßnahme und lobten die gute Zusammenarbeit sowohl mit den beteiligten Baufirmen als auch mit dem Landkreis. Hinter den Projektbeteiligten liegt eine ereignisreiche und herausfordernde Straßenbaumaßnahme. Landrat Daniel Kurth bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für die entgegengebrachte Geduld. Aufgrund nicht planbarer Umstände hatte sich der Bauablauf gleich mehrfach verzögert. Nachdem zunächst die „Fahrradstraße“ von Ladeburg nach Lobetal als Umleitungsstrecke hergerichtet werden musste, wurde der ursprünglich geplante Baustart am 9. Oktober 2019 auf den 11. November 2019 verschoben werden. Im Dezember 2019 wurde kurz danach bei Fräsarbeiten teerhaltiger Ausbauasphalt festgestellt. Das als hochkontaminiert geltende Material musste gemäß Regelwerk ausgebaut und anschließend thermisch entsorgt werden. Im Zuge der aufwendigen Entsorgungsmaßnahme kam es zu einem Baustopp sowie einer Erhöhung der Baukosten. Weitere Terminverzögerungen ergaben sich aus Lieferproblemen mit der Sedimentationsanlage sowie durch witterungsbedingte Ausfallzeiten.

Die Gesamtkosten für den grundhaften Ausbau des knapp 2 Kilometer langen Teilstücks der K 6005 belaufen sich auf ca. 3,8 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte der Kosten, 2,07 Mio. Euro, werden durch Fördermittel des Landes Brandenburg gedeckt.

Auf der einst holprigen Kreisstraße sind nun langfristig die Voraussetzung für eine ebenso sichere wie bequeme Befahrung der Strecke zwischen Rüdnitz und Lobetal geschaffen. An der einen oder anderen Stelle weise der frische Asphalt noch leichte Wellen auf, stellte der Landrat fest. Auch diese letzten Makel sollen jedoch zeitnah behoben werden.

 
 
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