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13. Dezember 2011

Mongolische Jurte als Weihnachtsgeschenk für Bernau

Mongolische Jurte(Bild: 1/2)
Mongolische Jurte als Weihnachtsgeschenk für Bernau

Der Bernauer Weihnachtsmarkt war in diesem Jahr um eine Attraktion reicher. Die Besucher konnten auf dem Kirchplatz eine original mongolische Jurte bestaunen – ein Geschenk des mongolischen Verteidigungsministers Luvsanvandan Bold und des früheren mongolischen Botschafters in Deutschland, Dendev Terbishdagva. Diese ließen es sich nicht nehmen, die Jurte persönlich an Bürgermeister Hubert Handke zu übergeben. Mit dabei waren am 8. Dezember auch der mongolische Botschafter Baldorj Davaadorj, Verteidigungsattaché Dulamjav Erdenebileg und eine Gruppe mongolischer Parlamentarier, die auf Einladung der Bernauer Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann – sie ist zugleich Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe des Bundestages – zu Besuch in Berlin weilte.

 

„In der Geschichte der Stadt gibt es wohl kein Geschenk, das von soweit herkommt“, bedankte sich Bürgermeister Hubert Handke im Beisein mehrerer Stadtverordneter herzlich für die Jurte, die während des Weihnachtsmarktes gleich von den Bernauer Briganten in Beschlag genommen wurde. Auch bei künftigen Stadtfesten soll sie aufgebaut werden. Zum Hussitenfest lud Handke die mongolischen Gäste schon einmal ein.


Kennengelernt hatte er Luvsanvandan Bold und Dendev Terbishdagva Ende März, als beide zu Besuch in der Hussitenstadt weilten. Damals kündigten sie an, Bernau eine Jurte schenken zu wollen. „Bernau ist meine zweite Heimat, mehr als acht Jahre habe ich hier gelebt“, so Terbishdagva, der als Dolmetscher an der damaligen Jugendhochschule und später in der Kreisverwaltung tätig war. Die Muttersprache seiner Kinder sei Deutsch. Herzlich grüßen möchte er alle seine Freunde, ehemaligen Kollegen, Nachbarn und die Lehrer seiner Kinder, von denen einige auch persönlich gekommen waren und sich sichtlich über das Wiedersehen freuten. 
Ehemaliger Bernauer ist auch der Verteidigungsminister. Mit 17 sei er als Jugendlicher hergekommen und mit 22 als Erwachsener in die Mongolei zurückgekehrt. Bernau habe er viel zu verdanken. „Die Jurte ist ein kleines Geschenk von ganzem Herzen. Für die Völker in Zentralasien ist eine Jurte das Herzstück, das Heim, ihr haftet daher etwas symbolisches, märchenhaftes an“, so Bold.

Nicht nur die Jurte, auch das Bogenschießen verbindet die Bernauer Briganten mit den mongolischen Gästen, befand Brigantenchef Bernd Eccarius. Daher lud er sie auf dem Weihnachtsmarkt dazu ein und stieß auf ebenbürdige Sportsleute.


 
 
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