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Sommer im Stadtpark
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10. April 2019

Mit dem Defi Leben retten

Defi 1Claudia Herrmann, ausgebildete Ersthelferin, mit dem Defibrillator. (Foto: Pressestelle, cf) (Bild: 1/2)

Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen. Jederzeit und an jedem Ort. Dann ist schnelle Hilfe gefragt. Unverzüglich muss der Notarzt gerufen werden. Bis dieser vor Ort ist, können auch Laien dem Betroffenen helfen: durch sofortige Herzdruckmassage. Und wenn es einen Defibrillator in der Nähe gibt, auch mit diesem. Denn nur durch einen Elektroschock kann ein Kammerflimmern, das oftmals für den plötzlichen Herztod verantwortlich ist, gestoppt werden. Dieser Schock muss so schnell wie möglich erfolgen, denn die Überlebenschance des Patienten sinkt von Minute zu Minute. An Orten mit viel Publikumsverkehr werden daher immer häufiger Defibrillatoren, kurz Defis genannt, platziert.

Auch die Bernauer Stadtverwaltung hat Defibrillatoren installiert: im Eingangsbereich des Rathauses und in der Zweigstelle Zepernicker Chaussee 45. Falls also in den Gebäuden oder in deren Umfeld jemand einen Herzstillstand erleiden sollte, können Helfer den Defi von dort holen. „Dieser ist ganz einfach zu bedienen, sagt Schritt für Schritt, was zu tun ist. Der Defi spricht sozusagen mit dem Anwender“, informiert Claudia Herrmann von der Stadtverwaltung. Man sollte auch als medizinischer Laie keinerlei Scheu haben, den Defibrillator zu nutzen. Schätzungen zu Folge erleiden übrigens weltweit jährlich mehr als 7 Millionen Menschen einen plötzlichen Herzstillstand.

 
 
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