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9. Februar 2011

Marianne Buggenhagen will 2012 bei den Paralympics in London starten - Herzlicher Empfang für die We

Marianne Buggenhagen(Bild: 1/2)
Marianne Buggenhagen will 2012 bei den Paralympics 
in London starten – Herzlicher Empfang für die Weltmeisterin 
im Bernauer Rathaus

Einen herzlichen Empfang bereitete Bernau der frischgekürten Weltmeisterin Marianne Buggenhagen am Dienstag im Rathaus der Stadt. Mit zwei Goldmedaillen im Gepäck kehrte sie von den Weltmeisterschaften des International Paralympic Committee (IPC) aus Neuseeland nach Hause zurück. Den Diskus warf sie dort 26,75 Meter weit und holte so ihre 50. internationale Medaille. Gold im Kugelstoßen und damit ihren 20. Weltmeisterinnen-Titel gewann sie mit beachtlichen 8,48 Metern.

„Ich empfinde es als Ehre, dass mit Marianne Buggenhagen die bekannteste und erfolgreichste deutsche Sportlerin mit Handicap in Bernau zu Hause ist“, so Bürgermeister Hubert Handke in seiner Laudatio. „Sie hat aus dem Rollstuhl heraus Sportgeschichte geschrieben. Außerdem trägt sie dazu bei, dass Behinderte und Nichtbehinderte einander besser verstehen, dass Barrieren in den Köpfen beseitigt werden.“ Allen, die mehr über die neunfache Paralympics-Siegerin erfahren möchten, empfahl er ihre Autobiografie „Schweres Schicksal? Leichtathletin!“. Das Buch sei ein Brunnen für Lebensmut.

In die Schar der Gratulanten reihten sich auch Schüler und Lehrer der Marianne-Buggenhagen-Schule für Körperbehinderte Berlin-Buch, Stadtverordnete, Vertreter vom Kreissportbund Barnim, vom Behindertensportverband Brandenburg, der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und von Vereinen sowie andere Fans der Ausnahmeathletin ein. Sie nutzten die Gelegenheit, mit ihr ins Gespräch zu kommen.

Gern berichtete die neunfache Paralympicssiegerin über ihre Wettkämpfe in Christchurch. Das vergangene Jahr sei für sie sehr schwierig gewesen, da ihr Trainer Bernd Mädler schwer erkrankt war. Dank der tollen Unterstützung von Freunden und Bekannten habe sie es jedoch trotzdem geschafft, weiter erfolgreich trainieren und so bei der WM starten zu können.

Und Marianne Buggenhagen wäre nicht Marianne Buggenhagen wenn sie nicht schon jetzt das nächste Ziel vor Augen hätte. „Wenn ich gesund bleibe, weiterhin gute Partner habe, die mich unterstützen und mein Arbeitgeber zu mir steht, will ich im kommenden Jahr bei den Paralympics in London starten.“


Stolz zeigt Marianne Buggenhagen ihre zwei Goldmedaillen. Mit ihr freuen sich unter anderem ihr Mann Jörg (r.) sowie Paul Böttcher (l.) von der Marianne-Buggenhagen-Schule für Körperbehinderte Berlin-Buch


Schüler der Marianne-Buggenhagen-Schule für Körperbehinderte Berlin-Buch gratulierten ihrem großen Vorbild

 
 
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