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3. Dezember 2010

Klara Trenner feierte ihren 100. Geburtstag

Klara Trenner

Auch wenn es heutzutage nicht mehr allzu selten vorkommt, dass jemand 100 Jahre alt wird, so ist es doch immer noch ein ganz besonderes Ereignis. Am Donnerstag war es in Bernau wieder soweit – die Schönowerin Klara Trenner feierte im Kreis ihrer Familie ihren 100. Geburtstag. „Nun leben in unserer Stadt sieben Bürgerinnen und Bürger, die dieses magische Alter erreicht oder bereits überschritten haben“, sagte Bürgermeister Hubert Handke, als er am Vormittag der Jubilarin zu Hause gratulierte und im Namen der Stadt die besten Wünsche überbrachte. Auch wenn Klara Trenner das Sprechen und Hören sehr schwer fällt, war sie doch sichtlich über den Besuch erfreut.
Am Nachmittag waren viele Familienangehörige – darunter auch die drei Ururenkel – nach Schönow gekommen, um mit Klara Trenner und ihrem 85-jährigen Lebensgefährten Heinz Maruhn in einer nahegelegenen Gaststätte zu feiern.
Ursprünglich stammen beide aus Berlin, wo Klara Trenner bis Ende der 60er Jahre als Buchbinderin tätig war. Auf der Suche nach einem neuen Heim mit großem Garten entschieden sie sich für Schönow. Hier hatte Klara Trenner auch genügend Platz, um sich zwei Kaninchen zu halten, wie sie es sich schon lange gewünscht hatte.
Kennengelernt hat Klara Trenner ihren späteren Lebensgefährten in Berlin-Wedding in einer Sportlergaststätte, wo er oft Skat spielte. Dort haben sie sich dann auch verlobt – ganz spontan. Kurzerhand wurden aus Zellophan zwei Verlobungsringe gezaubert.
Als es gesundheitlich noch möglich war, liebte es das Paar, zu reisen. Noch heute schwärmt Heinz Maruhn von einer großen Wandertour in Österreich, doch auch in Südeuropa waren sie viel unterwegs. Mit dem Puzzeln von Bildern haben sie eine zweite große Leidenschaft geteilt. Noch heute hängen die aus vielen Teilchen zusammengefügte Bilder im Wohnzimmer. Auch steht dort einer der vielen Schränke, die Klara Trenner früher so gern neu beklebt und damit wieder hergerichtet hat. „Diese Leidenschaft hatte mit ihrem Beruf als Buchbinderin zu tun“, meint Heinz Maruhn. „Gut gepflegt und gehegt haben wir noch jetzt große Freude daran.“

 
 
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