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13. Dezember 2011

In der Alten Lohmühlenstraße rollt der Verkehr wieder

Alte Lohmühlenstraße
In der Alten Lohmühlenstraße rollt der Verkehr wieder

Nach viereinhalb Monaten Bauzeit und trotz der Verzögerungen zu Baubeginn konnte der Ausbau der Alten Lohmühlenstraße noch in diesem Jahr zum Abschluss gebracht werden. „Schön, dass wir noch rechtzeitig fertig geworden sind“, freute sich auch Bürgermeister Hubert Handke, dass die 190 Meter lange Straße am 12. Dezember wieder für den Verkehr freigegeben wurde. Zusammen mit Anwohnern pflanzte er an diesem Tag die letzte von vier neuen Säuleneichen. Die Stämme der etwa zehn Jahre alten Bäume werden noch mit einer weißen Schutzfarbe gestrichen, um sie vor Frostrissen zu bewahren. Auf den Nebenflächen wurde bereits Rasen gesät.

Die Übergabe war für Andrea Jakisch vom Bernauer Bauamt Anlass, das Baugeschehen Revue passieren zu lassen. „Begonnen wurde mit umfangreichen Leitungsumverlegungen bzw. -sanierungen für Trink-, Schmutz- und Regenwasser. Diese Tiefbauarbeiten waren kaum wahrnehmbar und haben über einige Wochen sicher den Eindruck erweckt, dass auf der Baustelle nur wenig passiert“, erinnert sie sich. Mit dem Asphalteinbau Anfang November war dann der Baufortschritt sichtbar. Ausgebaut wurde nicht nur die Fahrbahn, auch der Gehweg wurde unter Berücksichtigung der Belange zur Barrierefreiheit erneuert. „Für den ruhenden Verkehr konnten aufgrund der Optimierung der Trassenführung zusätzliche Stellflächen geschaffen werden, was sicher so manchen Parkplatzsuchenden erfreuen wird“, so Jakisch weiter.

Die Beleuchtung wurde komplett modernisiert, das heißt, die Beleuchtungsmasten wurden ausgewechselt und mit energiesparenden LED-Modul-Leuchtköpfen ausgestattet, die zusätzlich über eine Nachtabsenkung verfügen. Außerhalb des Baufeldes wurden in der Mühlenstraße drei weitere Beleuchtungsmasten analog denen in der Alten Lohmühlenstraße aufgestellt. Der Kosten für den Ausbau der Straße mit allen Leitungsänderungen belaufen sich auf etwa 400.000 Euro, die von der Stadt Bernau, dem WAV „Panke/Finow“ und den Anwohnern getragen werden. Die Grundstücke in der Alten Lohmühlenstraße sind nun bequemer zu erreichen, gleichzeitig wurde die Verkehrssicherheit erhöht. Vor allem für Anwohner, Schüler sowie Bewohner und Besucher des Seniorenzentrums „Regine Hildebrandt“ brachte der Ausbau also deutliche Verbesserungen. Außerdem erfolgte damit der Anschluss an die bereits vor einigen Jahren fertig gestellte Wallstraße. An der vor Baubeginn bestandenen Einbahnstraßenregelung sowohl für die Wall- als auch für die Alte Lohmühlenstraße wird auch nach Beendigung der Bauarbeiten festgehalten.

Großer Dank gilt den bauausführenden Firmen sowie den überwachenden Ingenieurbüros für die geleistete Arbeit. „Die Firma Burghard Wolter Bauunternehmung GmbH hat trotz der Startschwierigkeiten und den zum Teil widrigen Witterungsumständen im Sommer alle Möglichkeiten genutzt, das Bauvolumen kontinuierlich zu erbringen“, sagt Andrea Jakisch. Besonderer Dank geht an alle Anwohner für das Verständnis und die Geduld während der Bautätigkeiten sowie für die Hinweise und Anregungen, vor allem aber an die Bewohner und Beschäftigten des Seniorenzentrums „Regine Hildebrandt“ für die gute Zusammenarbeit. „Die wöchentlichen Bauberatungen konnten immer im Trockenen und Warmen durchgeführt werden, und sicher haben wir mit dem Baustellenschmutz nicht immer den besten Eindruck hinterlassen“, so Andrea Jakisch.

 

Kurz bevor der Verkehr wieder rollte pflanzte Bürgermeister Hubert Handke zusammen mit Anwohnern und Stadtverordneten eine Säuleneiche in der Alten Lohmühlenstraße

 
 
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