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Sommer im Stadtpark
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27. August 2018

In Bernau ist das erste Kunstwerk der Skulpturenkette aufgestellt

Aufstellung SkulpturPräzisionsarbeit ist von Steinbildhauer Ulf Berger und Bildhauermeisterin Anne Schulz (v. l.) gefragt, um den bearbeiteten Augengneis auf den Metallstab zu montieren. (Bild: 1/2)

Bernau ist um ein neues Kunstobjekt reicher. In den frühen Morgenstunden des 27. August lieferte die Firma Lex Transporte die Skulptur „Boot vor Himmelszelt von Ufer zu Ufer“ des polnischen Bildhauers Stanislaw Kilarecki nach Bernau. Auf dem Fahrradrastplatz an der Ecke Bodelschwinghstraße/Ladeburger Weg in Lobetal fand sie ihren neuen Standort.

Die Biesenthaler Bildhauermeisterin Anne Schulz und ihr Mitarbeiter bereiteten zunächst das Kunstwerk für die Montage vor. In das Fundament wurden zwei Metallstäbe eingelassen. Dann folgte mit einem Autokran die präzise Aufstellung der zwei Augengneis-Elemente auf den Metallstäben. Im Anschluss daran wurde das verbindende Element, ein Metallboot, auf den beiden Skulptur-Elementen fixiert.

Die Arbeit „Boot vor Himmelszelt von Ufer zu Ufer“ ist nur ein Vorgeschmack. Sie läutet die Entstehung einer achtteiligen Skulpturenlinie auf dem Fernradweg Berlin-Usedom zwischen Bernau und Biesenthal ein. Die Grundlage für diese Kunst in der Barnimer Landschaft wurde im vergangenen Jahr bei einem deutsch-polnischen Bildhauersymposium gelegt. Initiiert und organisiert wurde es von dem Verein Kultur im Bahnhof e. V. aus Biesenthal in Partnerschaft mit der Stadt Bernau. Bei diesem Treffen schufen vier deutsche und vier polnische Bildhauerinnen und Bildhauer acht plastische Kunstwerke. „Die Skulpturen entstanden unter der Voraussetzung, dass sie ihren Platz am Fernradwanderweg Berlin-Usedom finden werden und damit eine bildkünstlerische Verbindungslinie zwischen beiden Städten zeichnen“, sagt Sabine Oswald-Göritz vom Kulturamt.

In den kommenden zwei Tagen werden die anderen drei Bernauer Skulpturen aufgestellt. Im Kreisverkehr am Wasserturm wird das Kunstobjekt „Balder“ und am Teich in Ladeburg (An der Kirche/Schmetzdorfer Straße) wird die Skulptur „Dive“ montiert. In den Neuen Gärten am Panke-Mäander bekommt das vierteilige Kunstwerk „Wolf am Dolmen“ seinen neuen Standort.

Die Skulpturenlinie am Fernradweg Berlin-Usedom wird anlässlich des Tags des offenen Denkmals am 9. September in Form einer Radtour eingeweiht. Mehr dazu folgt in Kürze.

 
 
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