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1. März 2011

In Bernau haben die Frauen das Sagen – auch ohne Quote

Frauenquote
1. März 2011  Heiß diskutiertes Thema ist derzeit die Frauenquote. Während vielerorts das Für und Wider abgewogen wird, haben in Bernau längst die Frauen das Sagen. So haben in den Geschäftsführungen der städtischen Gesellschaften fünf Frauen und drei Männer – zwei davon im Nebenamt – den Hut auf. In den Aufsichtsräten beträgt der Frauenanteil 20,63 Prozent. Zum Vergleich: Laut EU-Kommission sind in Deutschland nur 13 Prozent der Aufsichtsräte großer Dax-Unternehmen weiblich. Spitze sind Bernaus Frauen auch in Ehrenämtern. Mit Gudrun Gaethke steht bereits in der dritten Wahlperiode eine Dame der Bernauer Stadtverordnetenversammlung vor und Angelika Manteuffel ist seit mehr als vier Jahren Vorsitzende der Verbandsversammlung des WAV „Panke/Finow“. Bürgermeister Hubert Handke ist froh, „dass wir so taffe Frauen in Bernau haben“. Auch im Rathaus kann er sich auf sie verlassen. Zwar dominieren in der vierköpfigen Dienststellenleitung nach wie vor die Herren, doch seit Januar gehört mit der Dezernentin Michaela Waigand auch eine Dame dazu. Auf Amtsebene ist das so genannte schwache Geschlecht eindeutig das stärkere. Die Fachämter der Stadtverwaltung werden von sechs Frauen und drei Männern geleitet. „Der hohe Frauenanteil wurde nicht durch eine Quote erzwungen, sondern ist allein der Fachkunde der Frauen zu verdanken. Wir können für uns lediglich in Anspruch nehmen, dass wir den Blick dafür offen hatten“, so Handke. Dies beträfe sowohl die verwaltungsinternen als auch die Entscheidungen im politischen Raum. Auch in Anbetracht des bevorstehenden 100. Internationalen Frauentages seien das gute Nachrichten aus Bernau. Natürlich wird der Frauentag in der Hussitenstadt gefeiert. Wie immer gemeinsam von alteingesessenen und neu zugezogenen Frauen aus verschiedenen Ländern, damit international.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier .

Nicht allein auf weiter Flur – die Amtleiterinnen im Bernauer Rathaus (v. l.): Simone Rochow (Bau), Michaela Waigand (Recht und Personal, zugleich Dezernentin des Dezernats I), Marina Timmermann (Schulverwaltung, Kultur- und Jugendangelegenheiten), Kathrin Habermann (Gebäudemanagement) sowie Katrin Lehmann (Liegenschaften). Nicht auf dem Bild ist Viola Lietz, die das Hauptamt leitet.

 
 
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