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10. Januar 2018

Immanuel Klinikum Bernau feiert Richtfest für Erweiterungsbau

Krankenhaus Bernau_RichtfestÜber dem Rohbau schwebt der Richtkranz (Foto: Pressestelle Stadt Bernau)

Pressemitteilung der Immanuel Diakonie

Der Erweiterungsbau für das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg nimmt deutlich Gestalt an. Rund 500 Tonnen Betonstahl, 5.000 Quadratmeter Schalung und 2.700 Kubikmeter Beton haben die Bauleute im vergangenen Jahr verbaut. Der Rohbau an der Ladeburger Straße 17 in Bernau bei Berlin ist fertig. Am 8. Januar 2018 feierten die Bauleute, Architekten und Fachplaner gemeinsam mit der Klinikumsleitung, mit Bürgermeister André Stahl und den Klinikmitarbeitenden bei eisig-sonnigem Wetter das Richtfest.

Die Teilnehmer versammelten sich auf der Fläche vor dem „Knick“ in der Mitte des Gebäudes. „Das Haus hat einen Knick in einem Winkel von 15 Grad, der zeigen soll, dass die beiden Gebäudeflügel den Besucher wie mit offenen Armen begrüßen“, erklärte Architekt Markus Legiehn. Zudem erzeuge der Knick mehr Platz vor dem Gebäude und lasse Besucher sofort wissen, wo der Eingang ist.

Ein riesiger gelber Kran schwenkte über die Gäste auf der Baustelle und zog ruckzuck den grünen Richtkranz mit seinen bunten Flatterbändern gen Himmel empor. Dem dankten für die gelungene und pünktliche Arbeit auch der Geschäftsführer des Klinikums, Andreas Linke, und der geschäftsführende Direktor der Immanuel Diakonie, Udo Schmidt. „Dass der Bau so komplikationslos fortgeschritten ist und wir in Zukunft die Patienten in Brandenburg noch besser versorgen können, sehe ich als den Segen Gottes an“, sagte Schmidt und dankte den Planern, Bauleuten und allen am Bau Beteiligten.

Moderne Hochschulmedizin

Er erinnerte daran, dass an der Stelle des Neubaus bis in die 90er Jahre noch eine Baracke für die Verwaltung stand. „In den vergangenen 20 Jahren haben wir kontinuierlich in das Klinikum investiert. Mit dem Erweiterungsbau schaffen wir eine zukunftsweisende Infrastruktur als Standort für Hochschulmedizin“, ergänzte Schmidt. Anfang Januar soll der Neubau fertig sein.

Bernaus Bürgermeister André Stahl beschränkte sich ob der Kälte auf einen kurzen Gruß und wünschte für den Bau und die Arbeit im modernisierten Klinikum eine gute Hand.

Der dreigeschossige Ergänzungsbau hat eine Gesamtfläche von 5.200 Quadratmetern und ein Investitionsvolumen von 25,8 Millionen Euro. Die Erweiterungen in zahlreichen Funktionsbereichen tragen den veränderten Prozessen und neuen Anforderungen in der Medizin sowie den steigenden Patientenzahlen Rechnung. Der Erweiterungsbau schafft zudem Platz, um im Bestandsgebäude rund 2.800 Quadratmeter Nutzungsfläche zu erneuern.

Patientenkomfort steigt

Im Erdgeschoss entsteht der neue zentrale Eingangsbereich mit Foyer, Cafeteria, Wartebereich sowie einem An- und Abmeldebereich für ambulante und stationäre Patienten. Die Intensivstation erhält zwölf zusätzliche Betten, die über Wegeverbindungen mit der bestehenden Station und dem OP verbunden sind. Das Erdgeschoss beherbergt darüber hinaus neue Untersuchungs- und Behandlungsräume für die damit deutlich erweiterte Funktionsdiagnostik.

Im ersten Obergeschoss wird die Intermediate Care (IMC) als eigene interdisziplinäre Pflegeebene mit 37 Betten eingerichtet. Die IMC dient der Intensivüberwachungspflege und ist das Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstation. Im zweiten Obergeschoss entsteht eine Normalpflegeebene mit 38 Betten. Dank der Baumaßnahmen wird das Krankenhaus künftig grundsätzlich Doppelzimmer anstelle der bestehenden Dreibettzimmer erhalten.

Das neue Gebäude schafft zudem Platz für Umbauten im bestehenden Klinikkomplex. Die Rettungsstelle wird umfassend erneuert, die Räume der Geburtshilfe und der Physiotherapie werden umgebaut und saniert.

Ein erweiterter stimmungsvoller Park als Erholungsoase

Mit dem Neubau verändern sich die Außenbereiche des Klinikums deutlich. Der leichte Knick im Gebäude erzeugt einen 1.500 Quadratmeter großen Vorplatz, auf dem Hochbeete angelegt und hochwachsende Bäume gepflanzt werden. Die Hochbeete werden mit immergrünen Bodendeckern und Gräsern bepflanzt, die für eine ruhige und harmonische Stimmung sorgen. Patienten und Besucher können sich auf den umsäumenden Bankauflagen entspannen. Zwischen Neu- und Altbau entstehen in zwei kleinen Innenhöfen ein Moosgarten und ein Rhododendronhof mit kontemplativer Atmosphäre.

Der neu gestaltete, um 2.000 Quadratmeter erweiterte Patientengarten mit vielen neuen Bäumen und Sträuchern ist angelegt. Der Park ist nun 3.000 Quadratmeter groß. Ein begehbarer Staudengarten mit abwechslungsreicher Bepflanzung ist der Mittelpunkt der Parkerweiterung. Die bestehende Voliere bleibt erhalten und bildet das Zentrum einer Allee aus vorhandenen Zierkirschen. Die Randbereiche des Parks werden mit immergrünen Sträuchern, Blühsträuchern, Stauden und Gräsern bepflanzt, um die Ruhezonen abzuschirmen und ganzjährig eine stimmungsvolle Kulisse zu kreieren.

 
 
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