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10. Februar 2012

Hörhilfen können bei Stadtführungen ausgeliehen werden

  

Damit Hörgeschädigte den Erläuterungen von Stadtführern besser folgen können, hat die Bernauer Tourist-Information jetzt Headsets angeschafft. Während des Rundgangs wird mittels eines Mikrofons das Gesprochene kabellos in die Kopfhörer der Besucher übertragen. Zunächst werden drei solcher Headsets angeboten. Marlis Weege, die ein Geschäft für Hörakustik in Bernau betreibt, erläutert, dass die Übertragung mittels einer induktiven Verbindung erfolgt. Außerdem ist in der Tourist-Information ein Rollstuhl zum Ausleihen bei Stadtführungen erhältlich.            

Ebenfalls neu in der Tourist-Information ist die sogenannte „Mobile Kleinring-Schleife“. Hierbei handelt es sich um eine blaue Box, die Trägern von Hörgeräten die Verständigung erleichtern soll. Am Hörgerät wird dazu auf den Telefon-Modus gestellt. Das Gesprochene wird durch Magnetwellen übertragen und die vielen Nebengeräusche werden ausgeblendet. Auch die Gesprächslautstärke kann mittels eines Rädchens am Hörgerät eingestellt werden. Christine Vollmer aus Panketal, selbst Betroffene, empfindet die Anschaffung der blauen Box als großen Vorteil: „Solche Geräte ermöglichen es, sich auf die Worte des Gegenübers zu konzentrieren und man wird außerdem nicht durch Nebengeräusche abgelenkt.“  

Bildtext: Katja Freyert von der Tourist-Information im Gespräch mit Christine Vollmer. Dank der blauen Box werden Nebengeräusche ausgeblendet und für die Kundin ist das Gesagte besser verständlich.  
 
 
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