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Sommer im Stadtpark
 
20. September 2013

Grundschule Schönow: Grundsteinlegung für das größte Bauvorhaben der letzten Jahre

Grunschule SchönowBürgermeister Hubert Handke (links) und Ortsvorsteherin Adelheid Reimann (rechts) freuen sich über den Baubeginn an der Grundschule Schönow. Fotos: Pressestelle/au (Bild: 1/7)

Am Donnerstag wurde der Grundstein für die neue Grundschule in Schönow gelegt. Mit dem Neubau des Hauptgebäudes, einer Mensa und einer Zwei-Felder-Sporthalle wird das Bauvorhaben in Schönow Bernaus größte Investition der letzten Jahre sein.

Der Neubau der Grundschule Schönow reiht sich in die Bildungsinvestitionen ein, die die Stadt in den letzten Jahren getätigt hat. Drei Millionen wurden in die Kita „Schönower Heideknirpse“ gesteckt, rund vier Millionen in die Kitas am Baikalplatz und acht Millionen kosteten die zahlreichen Um- und Ausbauten der beiden Schulen an der Zepernicker Chaussee. Mit dem Grundschulneubau in Schönow wird die Stadt Bernau jedoch rund zwölf Millionen Euro investieren.

In seiner Rede betonte Bürgermeister Hubert Handke: „Mir gefällt, was die Schönower seit Jahrzehnten beherzigen – die Kinder gehören in die Mitte. Wer in der Mitte steht und nicht am Rande untergebracht ist, der wird besonders wertgeschätzt und genießt auch den Schutz der Umgebenden. In der Mitte Schönows ist die Kita, hier ist auch der Sportplatz und seit 1910 ist hier auch die Schule angesiedelt“, verwies das Stadtoberhaupt auf das alte Schulgebäude, das seit über 100 Jahren auf dem Gelände steht und als sichtbarer Beweis für die ehrwürdige Schultradition an diesem Ort erhalten bleiben wird. Dem neuen Schulgebäude, das ein paar Meter entfernt errichtet wird, wünschte Handke eine mindestens ebenso lange Haltbarkeit.

Ortsvorsteherin Adelheid Reimann freute sich, dass mit dem Neubau Unterricht nach modernen Gesichtspunkten möglich sein wird, Schulleiterin Falkenthal bedankte sich bei allen, die diesen Neubau ermöglicht haben und hofft, dass zumindest das Hauptgebäude in zwei Jahren bezogen werden kann.

Beim feierlichen Akt der Grundsteinlegung wurde nicht nur die obligatorische Kapsel mit Amtsblatt, Bauplänen, Münzsatz und Schülerarbeiten im Grundstein versenkt, sondern auch Ausgaben der Schönower Ortschronik. Nun galt es, die quadratische Aussparung im Grundstein mit Mörtel zu verschließen. Die anwesenden Schülerinnen und Schüler der Grundschule ließen sich dies nicht zwei Mal sagen und füllten die Aussparung Kelle um Kelle mit Mörtel. Der wunderbar passende Grundsteinspruch des Poliers und die drei symbolischen Hammerschläge durch den Bürgermeister beschlossen die feierliche Zeremonie.

Die Arbeiter hielten sich jedoch nicht lange auf – schon bald werkelten sie wieder auf der Baustelle. Dort sind bereits deutliche Veränderungen zu sehen: Das erste Gebäude, Haus 1, wurde abgerissen, um für den 62 Meter langen Neubau Platz zu schaffen. Auf der anderen Seite des Bauzauns, dem derzeit deutlich verkleinerten Gelände für die Schülerinnen und Schüler, sind außerdem einige Container zu sehen: Ein Heizcontainer ersetzt die Heizanlage, die in Haus 1 untergebracht war, die Klassen-Container im hinteren Bereich des Geländes beherbergen zwölf Klassen der höheren Jahrgangsstufen. Die Kleineren sind in Haus 2 untergebracht, dem bereits alten Schulgebäude von 1910. Ziel ist es, den Neubau in zwei Jahren fertigzustellen.

 
 
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