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14. Mai 2019

Großes Interesse an St.-Marien-Kirche zum Städtebaufördertag

Städtebauförderung

Zahlreiche Bernauer nutzten den bundesweit fünften Tag der Städtebauförderung und informierten sich über den Sanierungsstand und die Geschichte der St.-Marien-Kirche. Das Bernauer Stadtplanungsamt hatte sich im Jubiläumsjahr des Gotteshauses und angesichts der erfolgreichen Förderung von Baumaßnahmen in und an der Kirche für diesen Fokus des Aktionstages entschieden. Zudem wurde über die erfolgreichen Sanierungsmaßnahmen in der Innenstadt informiert.

„Die St.-Marien-Kirche steht symbolisch für die Geschichte der Städtebauförderung in Bernau. Denn wie kaum eine andere Kommune hat Bernau Städtebaumittel in Größenordnung erhalten, wodurch wir eine qualitative Sanierung der Innenstadt und von Ankerprojekten vornehmen konnten“, so Bürgermeister André Stahl.

Aus Mitteln der Städtebauförderung wurden in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Gebäude in Bernau saniert oder Neubauten teilweise mitfinanziert. Knapp 30 Millionen Euro sind so seit Anfang der 1990er Jahre in die Innenstadt geflossen und haben so den städtebaulichen Wandel Bernaus deutlich geprägt.

Durch das aktuell laufende Programm „Aktive Stadtzentren“ (seit 2014) fließen je zu einem Drittel Bundes- und Landesmittel in die Aufwertung der Kita am Angergang sowie des Treffs 23 und der Bibliothek, die Sanierung des Kantorhauses, den Neubau des Evangelischen Gemeindezentrums und den Bau des Neuen Rathauses. Aus weiteren Förderprogrammen des Städtebaus wird der Neubau der Kita Pankewichtel mit rund 2,3 Millionen Euro sowie der Bau des Besucherzentrums für das Bauhaus Denkmal Bernau mit rund 667 Tausend Euro kofinanziert.

In die Sanierung der Kirche und der Gemeindehäuser fließen insgesamt 1,2 Millionen Euro Fördermittel. „Ohne diese Unterstützung wäre der Erhalt kaum möglich gewesen. Das Engagement zeigt mir, dass der Erhalt der Kirche den Bürgern wichtig ist“, so Pfarrerin Konstanze Werstat.
Im Rahmen des Aktionstages gab es verschiedene Führungen rund um das Gotteshaus. Unter anderem informierte Philipp Roskoschinski über aktuelle Erkenntnisse der archäologischen Baubegleitung für den Neubau des evangelischen Gemeindezentrums. Bauarchäologe Dirk Schumann informierte die Besucher zur Baugeschichte der Kirche und zeigte an Beispielen auf, dass sich die Bernauer bereits im frühen Mittelalter ein sehr besonderes und reich verziertes Gotteshaus leisteten, was an Bezügen zu Kirchen Berlin oder Brandenburg an der Havel zu erkennen ist.

 

 
 
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