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1. April 2015

Frühjahrsputz 2015: Gute Beteiligung und Schränke im Regen

Frühjahrsputz_2015Bei Wind und Wetter im Einsatz: Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d der Tobias-Seiler-Oberschule (Foto: Pressestelle)

Rechtzeitig vor Ostern hat in diesem Jahr wieder der traditionelle Frühjahrsputz in Bernau stattgefunden. Viele Schulen, Vereine und andere Gruppen beteiligten sich trotz nasskalten Wetters an der mehrtägigen Müllsammelaktion. Den Abschluss machten die neunten Klassen der Tobias-Seiler-Oberschule.

Bei wolkenverhangenem Himmel und Windböen streiften die Jugendlichen am Dienstagnachmittag durch den Blumenhag, um hauptsächlich Plastik- und Papiermüll aufzusammeln. Doch nicht nur Schülerinnen und Schüler waren in den vergangenen Tagen bei der Sammelaktion dabei. Auch in den Ortsteilen engagierten sich die Bürgerinnen und Bürger; so etwa in Lobetal, wo sich rund 60 Einwohner am Frühjahrsputz beteiligten – darunter auch zwölf in diesem Ortsteil untergebrachte Flüchtlinge. „Das haben die Lobetaler richtig positiv aufgenommen und manche haben große Augen gemacht“, freut sich Ortsvorsteher Hans-Günther Hartmann über dieses gute Zusammenwirken.

Bürgermeister André Stahl findet die rege Teilnahme der Bernauerinnen und Bernauer sehr bemerkenswert: „Herzlichen Dank an alle Helfer. Ich war erstaunt, dass sich so viele an der Aktion beteiligt haben. Dadurch ist Bernau sauberer und auch schöner geworden“, so Stahl. Tatsächlich waren 2015 „weit über 2.000 Akteure beim Frühjahrsputz dabei“, berichtet Ulrike Müller vom städtischen Wirtschaftsamt, das den Frühjahrsputz organisiert. „Und das, obwohl das nasskalte Wetter in den letzten Tagen nicht gerade zum Aufenthalt im Freien einlud.“

Noch sind nicht alle Säcke eingesammelt, die die Freiwilligen in den vergangenen Tagen mit Unrat aus dem Stadtgebiet gefüllt haben. Eine ungefähre Prognose kann Tobias Karrasch vom städtischen Bauhof aber schon abgeben: „Über den Daumen gepeilt werden wohl rund 50 Kubikmeter Müll zusammenkommen und etwas Bauschutt, überwiegend Betonmaterial.“ Die Tradition des Frühjahrsputzes hat auch eine Schattenseite. Offensichtlich scheinen manche Bürgerinnen und Bürger den Frühjahrsputz abzuwarten, um kurz zuvor Sperrmüll am Straßenrand oder in der Natur abzustellen. So waren in diesem Jahr neben den leider üblichen Autoreifen, Fernsehern und Kühlschränken auch einige Matratzen und Schränke zu entsorgen. „So ist der Frühjahrsputz nicht gemeint“, gibt Karrasch zu Bedenken.

Die Wertschätzung der freiwilligen Arbeit durch die Stadt lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: Bernau investiert in die Aktion Frühjahrsputz knapp 9.000 Euro, davon gut zwei Drittel für die Auszahlung an die freiwilligen Helfer. 50 Euro kann sich jede etwa 20-köpfige Gruppe „verdienen“, wenn sie mindestens zwei Stunden im Stadtgebiet sammelt. Rund 2.300 Euro werden für die Müllsäcke und Arbeitshandschuhe sowie die Entsorgung aufgewendet. Wie in den Vorjahren werden Vertreter der Stadt die beteiligten Schulen aufsuchen, um das Geld sowie die Urkunden zu überreichen. Fazit der Sammelaktion: der Frühjahrsputz 2015 hat sich wieder gelohnt – der Osterhase kann kommen.

 
 
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