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19. April 2018

Förderung der Oberschule am Rollberg offiziell besiegelt

OS_Rollberg_Trägerschaft_AußernbildDas passende Wetter zum Anlass: Landrat Bodo Ihrke, Schulleiter Ulf Weltzin und Bürgermeister André Stahl freuen sich über den geglückten Vertragsabschluss. Damit wird der Weg frei für kräftige Investitionen in den Schulstandort am Rollberg. (Foto: Pressestelle) (Bild: 1/2)

Ab 2020 wird der Landkreis Barnim offiziell die Trägerschaft für die Oberschule am Rollberg übernehmen – dies entschieden die Bernauer Stadtverordnetenversammlung sowie der Barnimer Kreistag jeweils auf ihren Sitzungen im März. Zur offiziellen Vertragsunterzeichnung trafen sich am Mittwoch Bernaus Bürgermeister André Stahl, Landrat Bodo Ihrke und Schulleiter Ulf Weltzin in der Oberschule am Rollberg.

„Es passiert nicht alle Tage, dass ein Vertrag dieser Tragweite im kommunalen Bereich abgeschlossen wird. Der Landkreis kann hier finanziell mehr stemmen als wir“, so Bürgermeister André Stahl zu der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung. Kern der Vereinbarung sind Investitionen von rund 30 Millionen Euro, die der Landkreis in den Schulstandort in den kommenden Jahren investieren wird. Damit wird die Schule saniert und Neubauten errichtet, denn die Kapazität in der Sekundarstufe I soll auf vier Züge erhöht werden.

In dem Vertrag sind jedoch noch weitere wichtige Vorhaben geregelt, betreffend das Grundstück, das Gebäude, das Personal, die so genannten Sachmittel und weitere Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem Schulbetrieb. Auch die Turnhalle geht in die Verantwortung des Landkreises über. Die Stadt Bernau übernimmt weiterhin die kostenlose Versorgung mit Milch für die Kinder der Primarstufe und Obst für alle Schüler der Oberschule sowie den Betrieb der Turnhalle.

Landrat Bodo Ihrke betonte, dass der Bildungsbereich, neben dem Öffentlichen Nahverkehr, zu den wichtigsten Themen der kommenden Jahre gehört. Gerade die neu hinzuziehenden Bürger seien oft großstädtisches Niveau gewöhnt und erwarteten ein gutes Angebot: „Wir brauchen ein Mobilitätsangebot wie in Berlin und gut funktionierende Schulen. Deshalb investieren wir in die Bildung und dabei gerade im Süden des Landkreises, denn dort stehen die Zeichen auch in den kommenden Jahren auf Wachstum“, so Ihrke.

Die Vertragsverhandlungen seien von großem gegenseitigem Vertrauen geprägt gewesen; auch die breite Zustimmung durch die politischen Gremien stimme zuversichtlich.

Schulleiter Ulf Weltzin freute sich besonders über diese Vereinbarung, denn damit setze sich nach einer schwierigen Phase die gute Entwicklung der letzten Jahre fort, wie er in seinem kurzen Rückblick darstellte. „Nun können wir bald wieder eine Sekundarstufe I anbieten, so wie zuletzt vor über zehn Jahren und modernes, schülerorientiertes Lernen anbieten.“ Etwas wehmütig sei man angesichts der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Stadt, doch freue man sich natürlich auch auf die kommende Zeit.

Nach dem Brandenburgischen Schulgesetz sind Landkreise grundsätzlich Träger von weiterführenden Schulen. In den Fällen, in denen die Stadt vor Inkrafttreten des Gesetzes bereits die Trägerschaft übernommen hatte, kann sie diese auch weiterhin behalten, muss dies aber nicht. Bernau entschied sich für die zweite Option und übertrug dem Landkreis im gegenseitigen Einvernehmen die Verantwortung für die Oberschule. Dieser stellt sich der neuen Aufgabe und wird ab dem 1. Januar 2020 die Trägerschaft übernehmen.

 
 
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