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5. Januar 2011

Feuerwehr und Bauhof bilanzieren Einsätze zwischen den Feiertagen

Einsätze
Feuerwehr und Bauhof bilanzieren Einsätze zwischen den Feiertagen

Die Freiwillige Feuerwehr Bernau und der städtische Bauhof haben eine erste Bilanz zu ihren Einsätzen in Bernau zwischen Weihnachten und Neujahr gezogen. Demnach musste die Feuerwehr vom 24. Dezember 2010 bis 1. Januar 2011 dreiundzwanzig Mal ausrücken und damit fast doppelt so häufig wie im Vorjahreszeitraum. „Das hängt vor allem mit der andauernden Frost- und Kälteperiode zusammen“, erklärt Robert Berger, Zugführer der Bernauer Feuerwehr. „Von allen Alarmierungen waren ganze 14 witterungsbedingt.“

In fünf Fällen wurden Brände gelöscht, 18 Mal leisteten die Kameraden technische Hilfestellungen. Im Großen und Ganzen blieb es brandtechnisch aber eher ruhig, bestätigt Berger. Auch in der Silvesternacht habe es glücklicherweise nur zwei kleinere Brände gegeben. Im Stadtpark hatten sich zurückgelassene Feuerwerksbatterien entzündet, im Puschkinviertel brannte eine Mülltonne ab.

Mit Schnee und Eis hatte die Feuerwehr deutlich mehr zu kämpfen. So rückte sie mehrmals aus, um in der Innenstadt hunderte, teils meterlange, Eiszapfen abzuschlagen. Insgesamt 34 Balkonüberdachungen wurden vorsorglich von einer dicken, schweren Schneeschicht befreit. Auch einige Bäume, die unter der Schneelast umgestürzt waren, schafften die Einsatzkräfte von den Straßen. Von anderen holten sie Schneeansammlungen runter, bevor die Bäume wegbrechen konnten.

Tatkräftig kämpften auch die Mitarbeiter des Bauhofs gegen die weiße Masse. Vom 24. Dezember bis Neujahr waren täglich bis zu 16 Männer im Einsatz. „Nach Weihnachten haben wir ein Zwei-Schicht-System gefahren. Von vier bis 22 Uhr waren fünf Multicars und drei Kleintraktoren unterwegs“, berichtet Bauhof-Chef Marco Böttcher. Nach Möglichkeit sei auch ein städtischer Forsttraktor eingesetzt worden. Den Schwerpunkt der Arbeit bildete das Räumen und Abstumpfen der Gehwege und Straßen in städtischer Zuständigkeit. Zudem bemühte sich der Bauhof, entlang mehrerer Innenstadtstraßen Parktaschen von Schnee und Eis zu befreien. Allerdings hatten im Halteverbot stehende Fahrzeuge diese Arbeit zum Teil stark beeinträchtigt. Dagegen konnten am S-Bahnhof Friedenstal fast alle Parkplätze vom Schnee befreit werden, da nur wenige Parkplätze zwischen den Feiertagen belegt waren. Neben dem Winterdienst durfte auch das Leeren der Papierkörbe nicht vernachlässigt werden.

Angesichts des vorhergesagten Tauwetters zieht Marco Böttcher für den städtischen Winterdienst eine Zwischenbilanz. Demnach wurden bis dato rund 3700 Tonnen Streusand eingesetzt. Davon hat die Fremdfirma rund 3000 Tonnen verbraucht, der Bauhof, der weniger Flächen betreut, 700 Tonnen – eine Menge, mit der er normalerweise über den ganzen Winter kommt. Weiterhin wurden etwa 300 Kubikmeter beziehungsweise 70 Tonnen Schnee beräumt. Dies entspricht in etwa der Größe eines kleinen Einfamilienhauses. „Diese Mengen stecken uns schon in den Knochen, doch was soll’s. Wir haben Winter, da müssen wir jetzt durch“, ist Marco Böttcher entschlossen.


Wenn das Eis nicht weichen will, muss per Hand nachgeholfen werden: Bauhofmitarbeiter an der Kreuzung Jahnstraße/Mühlenstraße im Einsatz.

 
 
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