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26. Mai 2014

Ein Schmuckstück: Freibad Waldfrieden feierlich eröffnet

Großer_Bahnhof_bei_EröffnungGroßer Bahnhof bei der Eröffnung des Freibads: Während die Gäste und Besucher sich auf der Fläche zwischen den beiden Wasserbecken tummeln, testen die Bernauer Eisbader bereits das 50-Meter-Becken. (Foto: Pressestelle/au) (Bild: 1/9)

Knapp ein Jahr nach der Grundsteinlegung öffnete am Freitag das runderneuerte Freibad Waldfrieden bei sonnigen 30°C wieder seine Pforten. Hunderte Bernauerinnen und Bernauer feierten das Ereignis und nutzten das wiedergewonnene Freizeitangebot ausgiebig.

Zur Eröffnung waren zahlreiche Gäste gekommen: Vertreter des Landes, der Stadt und des Deutschen Roten Kreuzes, des Betreibers des Bades. Noch bevor die Feierlichkeiten starteten, waren bereits hunderte Bernauerinnen und Bernauer auf dem nun doppelt so großen Freibadgelände unterwegs und begutachteten das wettkampftaugliche 50-Meter-Schwimmerbecken, das 17 Meter lange Nichtschwimmerbecken, die Sonnensegel und das neu angelegte Beachvolleyballfeld.

Bernaus amtierende Bürgermeisterin Michaela Waigand betonte: „Viele Bernauer haben an dieser Stelle schon Schwimmen gelernt und eine emotionale Bindung zu ihrem Freibad Waldfrieden aufgebaut. Ich freue mich, dass diese Tradition weitergeführt werden kann und dass wir hier nicht nur einfach ein saniertes Freibad haben, sondern eines, das gleich noch so schön geworden ist – eben ein wahres Schmuckstück für Bernau.“ Das fanden auch die Vertreter des Landes Brandenburg, Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski und Norbert John vom Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen. Aus Potsdam waren gut 80 Prozent der 3,9 Millionen Euro Investitionskosten geflossen, 650.000 Euro hat die Stadt Bernau beigesteuert.

Das neue Freibad passt stilistisch gut zum benachbarten Bauhausdenkmal Bundesschule Bernau und erhält diesem somit auch die Chance, in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen zu werden. Die Badgestaltung orientiert sich jedoch nicht nur an der Bauhaus-Idee der Funktionalität, sondern berücksichtigt auch moderne Aspekte der Energieeffizienz und Barrierefreiheit. So wurde ein großes Freidach über dem Funktionsgebäude mit Solarabsorbern ausgerüstet, durch die warmes Badewasser erzeugt werden kann. Den Besuchern stehen großzügig gestaltete barrierefreie Umkleide- und Sanitäreinrichtungen zur Verfügung. Barrierefrei kommt man auch in das Schwimmerbecken.

Geöffnet ist das Bad Montag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr und am Wochenende von 10 bis 19 Uhr. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Der Eintritt kostet für Kinder bis 14 Jahre zwei, für Jugendliche ab 15 Jahren drei und für Erwachsene vier, ermäßigt drei Euro. Zehnerkarten bringen rund 13 Prozent Rabatt und sind in der Tourist-Information erhältlich.

 
 
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