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17. Februar 2010

Das Schönste am Gedächtnis sind die Lücken – Was ich noch vergessen wollte ...“ unter diesem Titel l

Peter Ensikat liest in der Bibliothek Schönow

„Das Schönste am Gedächtnis sind die Lücken – Was ich noch vergessen wollte ...“ unter diesem Titel lädt die Bibliothek Schönow, Schönerlinder Straße 25 a (am Sportplatz), für Mittwoch, den 24. Februar, 19 Uhr zu einer Buchlesung von und mit Peter Ensikat ein.  

Dieser hat mehr als drei Jahrzehnte lang die Kabarettszene der DDR maßgeblich geprägt. In seinem Buch „Das Schönste am Gedächtnis sind die Lücken“ betrachtet er die Welt gelassen, auf verhalten satirische, höchst amüsante Weise. Er rückt Erich Honecker in eine verblüffende Nähe zum letzten sächsischen König und er entdeckt erstaunliche Parallelen zwischen sich und einem Satiriker aus brauner Zeit.

Peter Ensikat über sein autobiographisch gefärbtes Buch: „Zur falschen Zeit (zur Nazizeit), am falschen Ort (im Osten), in falschen Verhältnissen (armen) geboren und aufgewachsen in einer untergegangenen Gänsefüßchenrepublik, der einst nur so genannten, jetzt ehemaligen Ex-DDR. Mit den Jahren dämmerte mir, dass ich was dafür kann, dass ich nichts dafür konnte.“  (Infos von www.buecher.de) 

Peter Ensikat, 1941 in Finsterwalde geboren, besuchte die Theaterschule in Leipzig, war Schauspieler und Regisseur an verschiedenen Bühnen. Er schrieb unter anderem für die Dresdner Herkuleskeule, ab 1991 war er auch als Autor und Regisseur beim Berliner Kabarett-Theater „Die Distel“ tätig und von 1999 bis 2006 dessen künstlerischer Leiter. Ensikat ist Autor zahlreicher Bücher. Er erhielt 1985 den Lessingpreis der DDR, 1988 den DDR-Nationalpreis. 2009 wurde er zusammen mit Wolfgang Schaller mit dem Stern der Satire ausgezeichnet. 

Eintritt zur Lesung: 6 Euro. Vorbestellungen werden in der Bibliothek von Frau Tschacher unter Telefon (0 33 38) 45 95 36 gern entgegengenommen.

 
 
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