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1. Juli 2013

Bernaus Fahrradparkhaus bietet Platz für 566 Räder

Fahrradparkhaus 1Kathrin Klee, die Leiterin vom Gebäudemanagement der Stadt, schließt das Fahrrad-parkhaus auf. Foto: Pressestelle/cf (Bild: 1/4)

Ingrid Böhm konnte es kaum erwarten, dass das Fahrradparkhaus aufgeschlossen wird. Die passionierte Radfahrerin schob ihr Gefährt dann auch als erste durchs Tor. „Es ist ganz wunderbar, dass man sein Rad hier jetzt sicherer abstellen kann“, so die Seniorin.

Seit Montagnachmittag ist das Fahrradparkhaus am Bernauer Bahnhof zur Nutzung freigegeben. Und das, obwohl noch Restarbeiten anstehen und auch die Treppenanlage zum und vom Bahnhof noch gesperrt bleiben muss. Diese kann nur von der Deutschen Bahn freigegeben werden. „Da man jedoch auch direkt vom Parkhaus zum Bahnsteig gelangt, öffnen wir dieses schon jetzt und damit so schnell wie möglich“, so Bernaus stellvertretender Bürgermeister Eckhard Illge. Aus anderen Städten gebe es schon großes Interesse daran, mit Bernau zum Thema Fahrradparkhaus ins Gespräch zu kommen und sich vor Ort umzuschauen. Die feierliche Eröffnung des Fahrradparkhauses – immerhin das erste seiner Art in ganz Brandenburg – ist dann für Mitte August geplant, wenn auch alle Restarbeiten abgeschlossen sind.

Den Radlern stehen jetzt 566 Stellplätze auf drei Ebenen zur Verfügung. Fast 500 Plätze in sogenannten „Doppelstockparkern“ können kostenfrei genutzt werden. Wer möchte, kann sein Rad auch in einer verschließbaren Fahrradbox sicher abstellen. Diese Boxen können gegen eine Gebühr gemietet werden. Für einen Monat kostet das 10 Euro, für ein halbes Jahr 50 Euro und für ein Jahr 95 Euro. Ansprechpartner ist die Firma PRS Parkraumservice GmbH, die das Parkhaus bewirtschaftet. Kontakt per Telefon unter 0180-3771881 und per E-Mail unter mail@parkraumservice.de.

Auf allen drei Ebenen gibt es Anlagen mit je 45 Schließfächern, in denen Fahrradhelme und

-taschen sicher verwahrt werden können. Die einmalige Nutzung eines Schließfaches kostet 20 Cent. Allerdings muss man – sozusagen als „Kaution“ – ein Zwei-Euro-Stück einwerfen, das es natürlich retour gibt. Zu erreichen sind die einzelnen Ebenen über breite Rampen bzw. Treppen.

„Im Fahrradparkhaus dürfen die Räder nur geschoben werden, Fahren ist verboten“, so Kathrin Klee, Leiterin vom Gebäudemanagement der Stadt. Außerdem sollten Auto- und Radfahrer immer darauf achten, dass sich ihre Wege vorm Parkhaus kreuzen können und entsprechende Vorsicht walten lassen.

 
 
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