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12. März 2008

Bernauer Stadtverordnetenversammlung lehnt Gentechnik ab

Bernauer Stadtverordnetenversammlung lehnt Gentechnik abMit großer Mehrheit haben sich die Bernauer Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung für eine gentechnikfreie Landwirtschaft positioniert: "Die Stadtverordnetenversammlung von Bernau bei Berlin richtet an die Bernauer Landwirte und Verpächter von landwirtschaftlichen Flächen den Appell, sich zur gentechnikfreien Produktion zu bekennen sowie auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen und auf die Nutzung gentechnisch veränderter Futtermittel zu verzichten. Um diesem Appell Nachdruck zu verleihen, wird der Bürgermeister beauftragt, bei der Neuverpachtung landwirtschaftlicher Flächen und bei der Verlängerung bestehender Pachtverträge die Pächter/innen vertraglich zu verpflichten, auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu verzichten." In der Begründung wird darauf verwiesen, dass sich bereits über 80 Kommunen für gentechnikfrei erklärt hätten, darunter München, Lüneburg, Hannover und Eberswalde. Außerdem hätten sich in Deutschland 26.115 Landwirte zu 114 gentechnikfreien Regionen mit einer landwirtschaftlichen Fläche von 909.413 ha zusammengeschlossen. Das Prädikat "gentechnikfrei" wäre in jedem Fall ein Imagegewinn für die Stadt. Im Gegensatz dazu wäre ein wirtschaftlicher Schaden z. B. im Tourismus zu befürchten, wenn ein Landwirt in Bernau genmanipulierte Pflanzen anbauen würde. Dem gelte es vorzubeugen.
 
 
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