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9. Mai 2019

Bernauer gedachten der Opfer des 2. Weltkrieges

8. MaiVielen Bernauerinnen und Bernauern ist es ein Bedürfnis, am Ehrenmal Blumen niederzulegen. Foto: privat (Bild: 1/2)

Mit bewegenden Worten oder einfach nur Schweigen, mit Blumen und Kränzen gedachten am 8. Mai zahlreiche Bernauerinnen und Bernauer am Ehrenmal für die Gefallenen der Roten Armee an der Mühlenstraße und am gegenüberliegenden Deserteurdenkmal der Opfer des 2. Weltkrieges. Eingeladen dazu hatte das Netzwerk für Weltoffenheit.

„Vor genau 74 Jahren kapitulierte das faschistische Deutschland. Ein Land, das den Zweiten Weltkrieg entfacht hatte. Ein Land, dass sechs Jahre Krieg führte, in dem mehr als 60 Millionen Menschen zu Tode kamen. Am 8. Mai 1945 um 23.01 Uhr trat die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft, die nationalsozialistische Kriegsherrschaft fand damit ein Ende. Nicht enden darf hingegen das Gedenken an die Geschehnisse dieser Zeit. Auch 74 Jahre nach der Befreiung von Krieg und Gewalt ist das Erinnern wichtig. Vielleicht sogar wichtiger denn je. Denn solche Gräueltaten dürfen sich nie wieder wiederholen. Doch dafür ist Wissen über die Geschehnisse und die Erinnerung daran immens wichtig“, so Bernaus Bürgermeister André Stahl in seiner Rede.

Gekommen zu der Gedenkveranstaltung war auch Nadezhdin Alexander, 2. Sekretär der russischen Botschaft. Er betonte, dass es wichtig sei, die richtigen Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen. Jede Form von Nationalsozialismus oder Ausländerfeindlichkeit sei unakzeptabel. „Die Gedenkarbeit und Erinnerungskultur spielen eine große Rolle bei der Erziehung der jungen Generation“, so Alexander.

Im Gedenken an den Mut der Menschen, die Nein zum Töten und Ja zum Leben sagten, legen viele Bernauerinnen und Bernauer auch am Deserteur-Denkmal Blumen und Kränze nieder. „Wir sind dankbar für die Menschen, die sich mutig dem faschistischen Terrorregime und seiner Kriegswalze entgegenstellten. Wir erinnern damit auch an unsere Verantwortung, wachsam zu sein und aktiv einzutreten für Menschlichkeit und Freiheit, für Demokratie und für den Frieden weltweit“, so die Vertreterinnen vom Netzwerk für Weltoffenheit

Ihren Abschluss fand die Gedenkveranstaltung mit einem vom Jugendclub Dosto organisierten Friedensfestessen vor der Galerie.

 
 
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